E.ON ruft heute #GreenInternet Day aus

08.01.2020

  • Stromverbrauch des Internets steigt immer weiter
  • E.ON bietet Lösungen für grünes Internet

Ein Tag Online-Abstinenz? Kaum vorstellbar! Zu fest ist das Internet in unserem Leben verankert. Mit dem weltweit ersten #GreenInternet Day will E.ON heute dafür sensibilisieren, dass mit der zunehmenden Internet-Nutzung auch ein wachsender Stromverbrauch verbunden ist. Mit der Initiative möchte E.ON keine Online-Scham erzeugen, sondern im Gegenteil eine Debatte darüber anregen, wie das Internet grün werden kann.

Der Stromverbrauch von internetfähigen Geräten wie Smartphones, Fernseher oder Geldautomaten spielt nur eine Nebenrolle. Viel relevanter ist die Bereitstellung der Daten in Rechenzentren. E.ON geht davon aus, dass Rechenzentren bis zum Jahr 2030 insgesamt 13 Prozent des weltweiten Strombedarfs verantworten werden. In einer Studie hat E.ON kürzlich errechnet, dass neue Anwendungen, die durch den Mobilfunkstandard 5G möglich werden, allein in Deutschland zu einem zusätzlichen Stromverbrauch von 3,8 Terawattstunden bis zum Jahr 2025 führen werden – genug Energie, um die Städte Köln, Düsseldorf und Dortmund ein Jahr mit Strom zu versorgen.

Der #GreenInternet Day macht mit verschiedenen Aktionen auf diese Herausforderung aufmerksam. E.ON wird seine Homepage heute für einen Tag symbolisch schwarz schalten. In einer Online- und Social Media-Kampagne veröffentlicht E.ON schwarz gehaltene Posts mit der ungewöhnlichen Botschaft „Don’t click this. Es verbraucht Strom“. Ein YouTube-Video fordert dazu auf, es nicht weiter anzuschauen und möglichst schnell zu überspringen. Mehrere Künstler und Influencer wagen auf ihren reichweitenstarken Social-Media-Kanälen ein Experiment mit ihren Communities. Die Auflösung hierzu folgt.

Diese Aktionen fordern zu einem ungewohnten Online-Verhalten auf. So wird veranschaulicht, dass Online-Abstinenz oder die Reduzierung von Online-Aktivitäten heutzutage kaum mehr möglich und vor allem nicht sinnvoll ist. Wer dennoch bei dieser Kampagne „klickt“, wird auf die von E.ON erstellte Seite green-internet geleitet, wo Fakten und Hintergründe über das Thema Internet & Energie informieren.

Die Lösung für den steigenden Stromverbrauch des Internets sieht E.ON in der klimafreundlichen Versorgung von Rechenzentren. Schon heute beliefert E.ON Rechenzentren mit sauberer Energie oder baut an den Standorten hocheffiziente Blockheizkraftwerke oder Brennstoffzellen – oft kombiniert mit Photovoltaik-Systemen oder Windenergie. Wird E.ON schon bei der Planung von neuen Rechenzentren einbezogen, können diese später umso klimafreundlicher betrieben werden.

Großes Potenzial bietet auch die Abwärme, die in Rechenzentren entsteht und bislang ungenutzt verschwendet wird. Mit der Abwärme aus Rechenzentren lassen sich die Wohnungen ganzer Stadtteile heizen. In Schweden setzt E.ON bereits erste Pilotprojekte um.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.