Größter Offshore-Windpark der Ostsee eröffnet

16.04.2019

Die Ehrengäste nahmen den Offshore-Windpark Arkona mit Unterstützung von Kindern der Kindertagesstätte Kunterbunt aus Sassnitz in Betrieb. Im Hintergrund von links: Vorsitzender des Aufsichtsrats von Equinor, Jan Erik Reinhardsen, Norwegens Minister für Energie und Erdöl, Kjell Borge Freiberg, Bundeskanzlerin Angela Merkel, E.ON-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Chris Peeters, Vorsitzender des Aufsichtsrats von 50 Hertz, Holger Matthiesen, Projektdirektor Arkona.
Die Ehrengäste nahmen den Offshore-Windpark Arkona mit Unterstützung von Kindern der Kindertagesstätte Kunterbunt aus Sassnitz in Betrieb. Im Hintergrund von links: Vorsitzender des Aufsichtsrats von Equinor, Jan Erik Reinhardsen, Norwegens Minister für Energie und Erdöl, Kjell Borge Freiberg, Bundeskanzlerin Angela Merkel, E.ON-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Chris Peeters, Vorsitzender des Aufsichtsrats von 50 Hertz, Holger Matthiesen, Projektdirektor Arkona.
  • Kanzlerin Merkel nimmt Arkona in Betrieb
  • Erfolgreichstes Bauprojekt der Branche bringt Energiewende voran

Der Offshore-Windpark Arkona von E.ON und Equinor ist mit einer feierlichen Veranstaltung im Hafen Sassnitz-Mukran auf Rügen in Betrieb gegangen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sowie der norwegische Minister für Energie und Erdöl, Kjell-Børge Freiberg, haben die Stromerzeugung gemeinsam mit dem E.ON Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen und weiteren Ehrengästen gestartet. Arkona ist der größte Windpark in der gesamten Ostsee.

Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Arkona setzt einen Maßstab für den Umbau des Energiesystems. Wir werden weiter miteinander darüber diskutieren, wie wir die Klimaziele erreichen. Es reicht nicht, die Energieerzeugung umzustellen. Großes Potenzial haben wir im Wärmebereich. Wir stehen außerdem vor einem großen Wandel des Verkehrssektors.“

Johannes Teyssen: „Es gilt jetzt, die Erneuerbaren Energien kraftvoll weiter auszubauen und gleichzeitig günstiger zu machen. Dabei muss die grüne Energie viel effizienter als bisher zu den Menschen und Betrieben gebracht werden. Das ist eine Herkulesaufgabe, die die ganze Kraft großer Unternehmen erfordert. E.ON wird sich auf die bessere Integration und Nutzung der Erneuerbaren für unsere Kunden und die Gesellschaft konzentrieren.“

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Heute senden wir ein starkes Signal aus: Es geht voran mit der Energiewende. Offshore-Windkraft ist dabei ein entscheidendes Element. Das ist ein Weg mit Zukunft. Ein Weg, den wir mit starken Partnern wie E.ON und Equinor gemeinsam gehen. Ich gratuliere sehr herzlich zur Fertigstellung des Projektes Arkona.“

Norwegens Energieminister Kjell-Børge Freiberg: „Wir feiern heute nicht nur die Inbetriebnahme von Arkona und die produktive Partnerschaft von E.ON und Equinor. Die Veranstaltung ist gleichzeitig ein Symbol für die engen Beziehungen zwischen Norwegen und Deutschland im Bereich Energie.“ Und weiter: „Technologische Entwicklung und Kostensenkung haben Offshore-Wind in Europa einen Schub gegeben. Es freut mich zu sehen, dass Equinor und weitere norwegische Unternehmen sich mit Partnern wie E.ON auf dem Markt etabliert haben.“

Die Eröffnung von Arkona stellt einen Meilenstein für Equinor dar. Der Windpark versorgt bis zu 400.000 deutsche Haushalte mit grünem Strom. Equinor liefert bereits rund ein Viertel des Erdgases in Deutschland. Arkona ist Equinors vierter Windpark, der seit 2012 in Betrieb geht und trägt entscheidend dazu bei, Equinor zu einem breit aufgestellten Energieunternehmen zu entwickeln. „Wir danken insbesondere E.ON für seine hervorragende Arbeit im Bereich der Entwicklung und des Betriebs von Arkona“, sagt Jon Erik Reinhardsen, Aufsichtsratsvorsitzender von Equinor.

Chris Peeters, Aufsichtsratsvorsitzender von 50Hertz: „Die Netzanbindung des Offshore-Windparks Arkona konnte von 50Hertz termingerecht und für den Netzkunden günstiger als ursprünglich kalkuliert realisiert werden. Hierauf sind wir ebenso stolz wie auf das sehr kooperative, europäische Miteinander bei diesem Großprojekt mit den beiden Partnern E.ON und Equinor. Die gemeinsame Offshore-Plattform ist dafür ein deutlicher Beleg und hat zudem einen neuen Standard bei der Umsetzung solcher Projekte gesetzt. Für die Energiewende in Deutschland und in Europa sowie für die Entwicklung der Offshore-Windenergie in der Ostsee ist heute ein wirklich guter Tag.

Der Windpark Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich von der Insel Rügen. Der Windpark verfügt über eine Leistung von 385 Megawatt und versorgt rechnerisch etwa 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie. Das Investitionsvolumen beträgt 1,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom spart Arkona jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 ein. Installiert wurden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens. Arkona ist ein Joint Venture von E.ON mit dem norwegischen Energieunternehmen Equinor.

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