Geplante Übernahme von innogy: Einigung bei Tarifverhandlungen

29.05.2019

  • Tarifparteien einigen sich nach konstruktiven Verhandlungen auf verlässliche tarifliche Rahmenbedingungen für die Integration
  • Hohes Absicherungsniveau für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.ON und innogy vereinbart

Die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften ver.di und IGBCE haben sich auf einen umfassenden Tarifvertrag „Zukunft und Beschäftigungssicherung“ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen E.ON in Deutschland verständigt. Die Einigung ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der im Mai 2018 zwischen Unternehmen und Gewerkschaften vereinbarten „Tarifpolitischen Grundsatzerklärung“ zur geplanten Transaktion zwischen E.ON und RWE. Sie umfasst unter anderem Regelungen zu attraktiven Abfindungszahlungen für freiwillig ausscheidende Beschäftigte, Regelungen für einen Vorruhestand sowie die Möglichkeit zum Wechsel in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft. Der Tarifvertrag steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe der innogy-Übernahme durch E.ON und wird erst nach dem Vollzug der Transaktion wirksam werden.

Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender der E.ON SE: „Wir setzen konsequent um, was wir im Mai letzten Jahres unter Beteiligung der Konzernbetriebsräte mit ver.di und IGBCE vereinbart haben. Mit dieser Einigung haben wir einen weiteren, besonders wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur geplanten Integration von innogy erreicht. Basierend auf bewährten Tarifregelungen in beiden Konzernen haben wir einen neuen, zukunftsweisenden Tarifvertrag für die neue E.ON geschaffen. Er gibt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von E.ON und innogy die größtmögliche Sicherheit, dass der erforderliche Stellenabbau sozialverträglich erfolgen wird und dass wir unsere Belegschaft kontinuierlich fit für die Herausforderungen der Zukunft machen. Ich freue mich sehr, dass wir die traditionell gute Zusammenarbeit der Tarifparteien auch bei der Gestaltung der neuen E.ON fortsetzen.“

In einem nächsten Schritt sollen Überleitungstarifverträge für den Fall eines Arbeitgeberwechsels von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verhandelt werden. Gleichzeitig wird sich das Augenmerk auf die betrieblichen Verhandlungen zur Umsetzung der geplanten Transaktion richten.

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