E.ON unterstützt Umstieg auf Elektromobilität in Europas Metropolen

13.02.2019

  • EU-Förderprojekt Meister testet neue Mobilität in der Stadt
  • Berliner Konsortium mit E-Carsharing-Projekt gestartet

Können Europas Städte ihren Einwohnern noch ein Mobilitätsversprechen geben, wenn der Verkehrssektor elektrisch wird? Berlin, Göteborg und Malaga testen jetzt Konzepte, wie der Umstieg auf Elektromobilität in großem Stil gelingen kann. E.ON ist Partner der Projekte und bringt den Teil Elektromobilität in die unterschiedlichen Konsortien ein.

Im Zuge des EU-Förderprojekts Meister aus dem Programm Horizon 2020 sammelt E.ON Erkenntnisse über technische Herausforderungen und Geschäftsmodelle, die Anbietern von Elektromobilität in der Stadt Erfolg versprechen. Getestet werden Konzepte für E-Carsharing, der Ausbau von Ladeinfrastruktur in großen Wohnquartieren sowie Betrieb und Umrüstung kommunaler Busflotten von Diesel auf Elektro.

Ziel des EU-Projekts Meister ist es, Kosten mit intelligenter Ladeinfrastruktur zu senken und den Zugang zu Ladepunkten für Kunden zu erleichtern. Dazu werden Plattformen und Dienstleistungen entwickelt, die die Nutzung von Elektromobilität vereinfachen und die Energieversorgung der Fahrzeuge optimieren. Die EU-Förderung für die Berliner Projektpartner beträgt rund 2,1 Millionen Euro.

Das Berliner Konsortium ist jetzt mit dem landeseigenen Wohnungsbauprojekt „WATERKANT Berlin“ gestartet. Das Pilotprojekt am Ufer der Oberhavel im Bezirk Spandau wird bis 2024 aus rund 2.500 Wohnungen bestehen. Das Thema Mobilität spielte bei der Entwicklung des Quartiers von Anfang an eine zentrale Rolle. Den Mietern werden innovative Mobilitätsangebote wie E-Carsharing mit möglichst einfachem Zugang zu Ladesäulen bereitgestellt.

Das EU-Projekt MEISTER wird von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz begleitet und bringt große Akteure zusammen: E.ON entwickelt dabei eine intelligente Ladeinfrastruktur mit Lade- und Lastmanagement. Diese soll auch in Göteborg und Malaga eingesetzt werden. Das Unternehmen unterstützt als Industriepartner mit der E.ON Drive Elektromobilitätsplattform die intelligente Verbindung zwischen Ladesäulen und Stromnetz.

Bauherrin der „WATERKANT Berlin“ sind die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Gewobag und WBM. Die Siemens-Tochter VMZ Berlin Betriebsgesellschaft leitet als Betreiber der Berliner Verkehrsinformationszentrale und der Authentifizierungsplattform E-Mobilität das Pilotprojekt in Berlin, wird neue digitale Informations- und Buchungsdienste entwickeln und in ihre Berliner Mobilitätsplattform integrieren.

Das unabhängige Forschungsinstitut IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie, Mobilität analysiert und erarbeitet die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Realisierung der neuen Geschäftsmodelle. Das Institut evaluiert ferner die in den MEISTER-Piloten gesteckten Ziele.

Für die Entwicklung von Elektromobilität in Europa ist E.ON ein wichtiger Partner der EU. Über das Projekt Meister hinaus verwirklicht E.ON an Europas Autobahnen ein Netz aus rund 180 Stromtankstellen, an denen Fahrzeuge ultraschnell geladen werden können. Das Netz wird von Norwegen bis Italien reichen. Der Aufbau wird ebenfalls von der EU gefördert.

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