Offshore-Windpark Arkona schließt zweiten Bauabschnitt vorzeitig ab

17.01.2018

  • Alle 60 Verbindungsstücke installiert
  • Umspannwerk wird im Frühjahr auf dem Seeweg aus Frankreich angeliefert
Installation des letzten Verbindungsstücks für den Offshore-Windpark Arkona.

Der Bau des Offshore-Windparks Arkona in der deutschen Ostsee schreitet weiter in hohem Tempo voran. Nach den Gründungsfundamenten sind jetzt auch die 60 Verbindungsstücke vorzeitig installiert. Dabei wurden die jeweils 400 Tonnen schweren sogenannten „Transition Pieces“ aus dem Hafen Mukran auf Rügen in das Baufeld gebracht und dort auf die Fundamente gesetzt und verschraubt. Damit hat das Projekt auch den zweiten großen Bauabschnitt auf hoher See erfolgreich abgeschlossen.

Die Vorbereitungen für die nächsten Schritte laufen auf Hochtouren. In der französischen Werft STX France wird das Umspannwerk, das die Projektpartner E.ON und Statoil mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz gemeinsam betreiben werden, im Frühjahr auf dem Seeweg vom französischen Atlantik in die Ostsee transportiert. Nach der Installation dieser Plattform beginnt im Anschluss die Verkabelung der Turbinen mit dem Umspannwerk. Die dafür erforderlichen 75 Kilometer Seekabel wurden aus dem Nexans-Werk in Hannover bereits vollständig im Basishafen Mukran Port in Sassnitz angeliefert. Parallel dazu hat in den Siemens-Werken die Produktion der Sechs-Megawatt-Turbinen begonnen.

Das Projekt Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich von der Insel Rügen. Der Windpark wird über eine Leistung von 385 Megawatt (MW) verfügen und kann rechnerisch ab 2019 bis zu 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom spart Arkona jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 ein. Installiert werden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens. Gegründet werden die Anlagen auf Monopfahl-Fundamenten in Wassertiefen von 23 bis 37 Metern. Die Investition beträgt 1,2 Milliarden Euro. Arkona ist ein Joint Venture von E.ON mit dem norwegischen Energiekonzern Statoil.

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