Klimakonferenz: Mehrheit der Deutschen sieht Wirtschaft und Industrie in der Pflicht zur CO2-Reduktion

04.12.2018

  • Mehrheit der Deutschen sieht Verantwortung für Klimaschutz zuerst bei Wirtschaft und Industrie
  • Viele Europäer wollen eigenen Beitrag zu Klimaschutz leisten

Wer muss beim Klimaschutz die Verantwortung übernehmen? Bürger, Wirtschaft oder Politik? Die Mehrheit der Europäer sagt: Jeder Bürger soll und kann selbst etwas tun. Die selbsternannten „Klimaschutzweltmeister“ in Deutschland aber sehen mehrheitlich die Verantwortung bei Politik und Wirtschaft. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts puls im Auftrag von E.ON im Vorfeld der Klimakonferenz COP24 in Kattowitz.

Europäer setzen auf Eigeninitiative

Bei der Bekämpfung von klimaschädlichen Treibhausgasen sehen sich die Europäer selbst in der Pflicht. Von den befragten 7200 Menschen aus Deutschland, Großbritannien, Schweden, Italien, Tschechien und Ungarn gaben 42,3 Prozent an, dass jeder Einzelne die größte Verantwortung trägt. Mehr als ein Drittel sehen Wirtschaft und Industrie als treibende Kraft bei der Reduktion von CO2 (34,6 Prozent), gefolgt von der Politik (23,1 Prozent). „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderung für unsere Gesellschaft. Jeder Einzelne kann durch sein individuelles Verhalten seinen CO2-Ausstoß reduzieren – sei es durch den Wechsel zu Ökostrom, die Anschaffung eines Elektroautos oder mehr Energieeffizienz zu Hause. Wir helfen unseren Kunden mit den passenden Produkten und Dienstleistungen, den eigenen Anspruch in die Tat umzusetzen“, kommentiert E.ON Vorstand Karsten Wildberger die Ergebnisse.

Deutsche nehmen Wirtschaft und Industrie in die Pflicht

Während die europäischen Nachbarn überwiegend auf die eigene Verantwortung setzten, sehen 42,5 Prozent der Deutschen die größte Verantwortung bei Wirtschaft und Industrie. Zusammen verbrauchen Industrie und Gewerbe in Deutschland tatsächlich den Großteil der Energie. Obwohl Unternehmen in den letzten Jahren kräftig in ihre Energieeffizienz investiert haben, gibt es noch immer ungenutztes Potenzial. Dazu Wildberger: „Beispiele aus der Praxis zeigen, dass CO2-freie Fertigung oder die Versorgung mit rein regenerativen Energien bereits heute möglich ist. Hier sind wir als Unternehmen gefordert, unsere Kunden von solchen Lösungen zu überzeugen.“

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.