E.ON wird in Schweden einen der größten Onshore-Windparks in Europa bauen

16.11.2018

  • Projekt Nysäter mit einer Leistung von 475 Megawatt
  • Credit Suisse Energy Infrastructure Partners erwirbt 80 Prozent
  • Stromabnahmevertrag mit internationalem Energieunternehmen

E.ON wird einen der größten Onshore-Windparks Europas bauen. Das Unternehmen gab heute die Investitionsentscheidung für das 475-Megawatt-Projekt Nysäter in Schweden bekannt. E.ON baut den Windpark gemeinsam mit dem Schweizer Investmentunternehmen Credit Suisse Energy Infrastructure Partners (CSEIP), einem erfahrenen Finanzinvestor, der sich ausschließlich auf den Energiesektor konzentriert.

Ein von CSEIP gemanagter Fonds wird 80 Prozent des Joint Ventures übernehmen, während E.ON 20 Prozent der Anteile halten sowie den Windpark im Rahmen eines langfristigen Betriebs- und Wartungsvertrags bauen und betreiben wird. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 500 Millionen Euro.

Für das Projekt Nysäter wurde zusätzlich ein Stromliefervertrag mit einem internationalen Energieunternehmen abgeschlossen. Der Vertrag bietet ein umfassendes Risikomanagement. Die Vereinbarung unterstreicht den zunehmenden Trend zu Stromlieferverträgen aus erneuerbarer Energie in Europa.

Das Projekt Nysäter befindet sich im bewaldeten und hügeligen Bezirk Västernorrland in Mittelschweden in der Nähe von Sundsvall, einem Gebiet mit hervorragenden Windverhältnissen. Der Baubeginn von Nysäter ist für 2018 geplant und soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Der Windpark wird mit 114 Turbinen des deutschen Herstellers Nordex ausgestattet. Die Leistung der Turbinen variiert je nach Standort zwischen 3,9 und 4,4 Megawatt. Die Anlagen erreichen eine Höhe von bis zu 220 Metern.

„Es ist Teil unserer Strategie, unsere Position bei der Onshore-Windenergie in Europa auszubauen. Nysäter bedeutet eine deutliche Erweiterung unseres skandinavischen Portfolios. Das Projekt zeigt auch unsere Fähigkeit, Großprojekte weltweit erfolgreich zu entwickeln und zu vermarkten“, sagt Anja-Isabel Dotzenrath, CEO von E.ON Climate & Renewables.

In diesem Jahr bringt E.ON Windprojekte in der Ostsee, der Nordsee, Italien und den USA mit einer Gesamtleistung von rund 1.000 Megawatt ans Netz, was der installierten Leistung eines Kernkraftwerks entspricht.

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