E.ON optimiert Produktionsanlagen mit künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit Partner Sight Machine

01.03.2018

  • Investition in Software Startup Sight Machine aus San Francisco
  • Partnerschaft für digitale Mehrwertdienste im europäischen Markt

E.ON bringt Künstliche Intelligenz in die Welt der produzierenden Unternehmen. Kunden aus Industrie und Gewerbe können so die Effizienz ganzer Maschinenparks steigern und gleichzeitig Energiekosten sparen. Um dies in Zukunft zu ermöglichen, ist E.ON jetzt eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Sight Machine eingegangen.

Sight Machine ist ein Software-Startup mit Sitz in San Francisco, das eine Internet of Things-fähige Analytik-Plattform für die Fertigung programmiert hat. Diese Plattform kombiniert Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Analytik, um in Unternehmen Prozesse in Bezug auf Qualität, Produktivität und Visualisierung zu verbessern.

Das Know-how von Sight Machine auf dem Gebiet der digitalen Fertigung wird nun mit der energiewirtschaftlichen Kompetenz von E.ON kombiniert. Die Partner werden digitale Lösungen für den europäischen Markt entwickeln, die es ermöglichen, Energie und Kernfertigungsprozesse zu optimieren. E.ON ist das erste Energieunternehmen, mit dem Sight Machine in Europa kooperieren wird. Neben der Partnerschaft hat E.ON eine Venture-Capital-Investition in Sight Machine getätigt.

E.ON wird die Technologie nutzen, um die eigene Optimum-Plattform zu erweitern. Mit Optimum können E.ON-Kunden bereits heute ihre Energieströme visualisieren und Verbesserungspotenziale schnell erkennen. Durch die Partnerschaft werden die Produktions- und Energiedaten nun in verwertbare Informationen umgewandelt. Kunden können Verbesserungen im Betrieb erzielen, die zu einer höheren Rentabilität und einer Verringerung des CO2-Ausstoßes führen. Die Maschinenverfügbarkeit und -auslastung wird nun durch vorausschauende Instandhaltung verbessert, während Produktionsengpässe, Qualitätsprobleme und Energieoptimierungen durch das Abrufen und Analysieren verfügbarer Daten aus allen Produktionsstätten identifiziert werden.

„Sight Machine verfügt über hervorragende Software und Referenzen im industriellen Bereich. Gemeinsam werden wir unsere Business-to-Business-Kunden mit brandneuen Lösungen fit für den Wettbewerb der Zukunft machen. Darüber hinaus zeigen wir einen intelligenten und effizienten Weg zur CO2-Einsparung in der Wirtschaft", sagt Bernd Schumacher, CEO von E.ON Connecting Energies.

„In vielen Industriezweigen ist Energie ein kritischer Input und eine bedeutende Quelle für Kostenvariabilität", sagte Jon Sobel, CEO und Mitbegründer von Sight Machine. „Die Partnerschaft von E.ON und Sight Machine wird Herstellern die Möglichkeit geben, zu beurteilen, wie sich energiebezogene Entscheidungen auf Produktivität, Qualität und Rentabilität auswirken.“

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.