Einzigartige Kooperation zur Energieverwertung am Cleanport Dortmund

07.02.2018

Einzigartige Kooperation zur Energieverwertung am Cleanport Dortmund
v.l.n.r: Hans Jansen, CEO Coldstore, Bernd Schumacher, CEO E.ON Connecting Energies, Horst G. Nehm, Kaufmännischer Leiter Innovationszentrum Dortmund, Siegfried Moritz, CFO Deutsche Gasrußwerke
  • Innovatives Projekt von E.ON, Deutsche Gasrußwerke, Coldstore und der Stadt Dortmund
  • Beispielhaftes Konzept für die Wiederverwertung überschüssiger Energie
  • Revitalisierung des Dortmunder Industriehafens

In Dortmund hat sich ein Bündnis für Nachhaltigkeit formiert: Gemeinsam mit E.ON gehen die Unternehmen Deutsche Gasrußwerke und Coldstore Group sowie die Stadt Dortmund innovative Wege in der Energieversorgung. Für diese Kunden entwickelte E.ON ein System, das überschüssige Wärme der Gasrußwerke wiederverwertet und dem Tiefkühllogistik-Unternehmen Coldstore in Form von Tiefkälte zur Verfügung stellt. Die Lösung führt Angebot und Nachfrage intelligent zusammen und steigert die Attraktivität des Technologiestandorts „Cleanport“ am Dortmunder Industriehafen. Die Stadt Dortmund unterstützt das Projekt.

Als Kernstück baut E.ON eine Energiezentrale mit Wärmerückgewinnung, die überschüssige Energie in Nutzenergie umwandelt. Die Energie entsteht bei der Erzeugung von Ruß, den die Deutschen Gasrußwerke an ihrem Dortmunder Standort vornehmlich für die Reifenindustrie produziert. Der Produktionsprozess hat als Abfallprodukt überschüssige Energie, welche bereits in Teilen entweder an der Energiebörse oder an die Stadtwerke verkauft wird. Es stehen jedoch noch weitere Abwärmepotenziale zur Verfügung, die sich diese Energiepartnerschaft nun zu Nutzen macht.

Die Stadt Dortmund verfolgt mit ihrem Innovationszentrum das Ziel, den Industriehafen zu revitalisieren und dafür innovative, klimafreundliche Unternehmen zu gewinnen. Ein erster Erfolg ist, dass die Coldstore Group von der günstigen Energie profitieren will und im Rahmen dieser Kooperation direkt neben den Gasrußwerken einen Standort inklusive Tiefkühllager ansiedeln wird, was zusätzliche Arbeitsplätze in die Region bringt. Auch für die Deutschen Gasrußwerke leistet dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung. Es schafft weitere Erlöspotenziale bei gleichzeitiger Minderung des CO2-Ausstoßes.

„Das Projekt zeichnet sich durch eine hohe Komplexität aus. E.ON zählt zu den wenigen Unternehmen, die diese Komplexität beherrschen und dabei unterschiedliche Kundeninteressen gewinnbringend zusammenführen. So leisten wir einen Beitrag für Standortsicherung und Neuansiedlungen von Unternehmen. Das Konzept können wir auch für weitere Städte und Industriestandorte verwirklichen“, sagt Bernd Schumacher, CEO von E.ON Connecting Energies.

„Energieeffizienz und CO2-Einsparung leisten einen Beitrag für die weitere positive Entwicklung unseres Unternehmens. Gemeinsam mit E.ON als Partner aus der Energiebranche, der Stadt Dortmund und der Firma Coldstore entwickeln wir erfolgreich Konzepte, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erfolgreich verbinden. E.ON hat es geschafft, die ursprüngliche Idee, industrielle Abwärme an unserem Standort zu nutzbarer Kälte zu transferieren, in ein innovatives technisches Konzept zu bringen und es an die spezifischen Bedarfe der Branche der Kühlhausbetreiber anzupassen“, so Sigfried Moritz, CFO der Deutschen Gasrußwerke.

Hans Jansen, CEO der Coldstore Group: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Dortmund, E.ON und den Deutschen Gasrußwerken das Projekt Cleanport umzusetzen. Wir werden auf dem Gelände in Dortmund ein 5.000-Tonnen-Gefrierhaus mit einer Einfrierkapazität von 300 Tonnen in 24 Stunden errichten. Gerade die Nähe an den Hafen und dem dort ansässigen Containerterminal bietet für die Logistik viele Möglichkeiten.“

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.