Deutsches Ladenetz für Elektrofahrzeuge wird engmaschiger

19.09.2018

  • E.ON Ladenetzwerk mit über 4.000 Ladepunkten
  • Erste ultraschnelle Ladestation von E.ON Drive an der A3 in Geiselwind eröffnet
  • E.ON-Vorstandsmitglied Wildberger anlässlich des Fortschrittberichts Elektromobilität: „Mehr Elektrofahrzeuge notwendig“

Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) hat heute ihren Fortschrittsbericht 2018 an Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht. Dem Bericht zufolge zeigt der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland deutliche Fortschritte. Danach gab es Ende 2017 in Deutschland rund 12.500 Ladepunkte. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) geht sogar von aktuell 13.500 öffentlich zugänglichen Ladepunkten aus. Dabei wird das deutsche Ladenetz zunehmend engmaschiger, nicht zuletzt aufgrund des Förderprogramms der Bundesregierung.

Ausweitung der Ladeinfrastruktur und intelligente Kundenlösungen

E.ON bietet seinen Kunden in seinem Ladenetzwerk mehr als 4.000 Ladepunkte in Deutschland an. Erst im Sommer eröffnete das Unternehmen seine erste ultraschnelle Ladestation in Deutschland an der Autobahn A3 im bayrischen Geiselwind. Batterien von Elektroautos der neuesten Generation haben nach 20 Minuten wieder eine Reichweite von 400 Kilometern. In den nächsten Jahren sollen weitere, knapp 180 ultraschnelle Ladestationen in Europa hinzukommen. Der nächste Spatenstich ist an der Raststätte Kassel Ost geplant. Insgesamt plant E.ON bis 2020 rund 60.000 Ladepunkte in Europa.

„Zur Stärkung der Elektromobilität tragen wir nicht nur durch die Ausweitung einer pan-europäischen Infrastruktur bei. Wir versuchen auch durch smarte, digitale Kundenlösungen den Fahrern den Umstieg auf Elektromobilität zu erleichtern“, sagt Karsten Wildberger, E.ON-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Arbeitskreises Ladeinfrastruktur der NPE. So habe E.ON als erstes Unternehmen in Deutschland eine kilowattstunden- und minutengenaue Abrechnung von Ladevorgängen von Elektroautos eingeführt.

Mehr Elektrofahrzeuge notwendig

„Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sind wir auf einem guten Weg. Insbesondere in den Ballungsgebieten wird das Netz an Ladeinfrastruktur immer dichter. Um die Nutzung von Elektromobilität zu beschleunigen, müssen zusätzlich mehr Elektrofahrzeuge an den Markt gebracht werden. Dies würde auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter voranbringen“, so Wildberger. Von dem im NPE-Bericht ausgewiesenen 131.000 Fahrzeugen sind weniger als die Hälfte reine Elektrofahrzeuge.

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