Zum G20-Gipfel:

Klimaschutz weltweit beginnt in Städten und Gemeinden

06.07.2017

  • Regionalversorger von E.ON sorgen für energiesparende und effiziente Straßenbeleuchtung
  • Bayernwerk modernisiert aktuell Beleuchtung in Altötting

An diesem Wochenende treffen sich die G20 zum Gipfel in Hamburg, Staatsoberhäupter von 19 Staaten und der Europäischen Union werden neben anderen globalen Herausforderungen auch zum Thema Klimaschutz miteinander sprechen. In der Praxis sind es Initiativen, wie die der Regionalversorger von E.ON, die heute schon Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Städten und Gemeinden verwirklichen – zum Beispiel mit LED-Technik in der Straßenbeleuchtung.

Ab August modernisiert beispielsweise das Bayernwerk die Straßenbeleuchtung in einem der bundesweit bekanntesten Wallfahrtsorte. 1.300 Straßenleuchten werden in Altötting auf den Betrieb mit LED-Technologie umgerüstet. Die Stadt wird  weitgehend mit hoch effizienter Lichttechnologie ausgestattet. Damit spart Altötting im Vergleich zu heute 75 Prozent der für die Straßenbeleuchtung benötigten Energie ein. Der Stromverbrauch sinkt um 460.000 Kilowattstunden pro Jahr, die CO2-Einsparung beträgt jährlich 230 Tonnen. Das stoßen, rein rechnerisch, insgesamt rund 20.000 Pkw an Emissionen aus, wenn sie jeweils hundert Kilometer weit fahren.

Mit rund 95.000 installierten LED-Leuchten sind heute schon mehr als zehn Prozent der von E.ON betriebenen Straßenbeleuchtungen mit energiesparenden, hellen und effizienten LED-Leuchten ausgestattet. Die Tendenz ist weiter stark steigend. Gegenüber der herkömmlichen Technologie führt dies jährlich zu einer Einsparung von 14.000 Tonnen CO2, so viel wie 1.750 Deutschen durchschnittlich im Jahr als Pro-Kopf-Emission zugerechnet wird.

Insgesamt tragen die Regionalversorger von E.ON die Verantwortung für knapp 800.000 Brennstellen inklusive des dazugehörigen Kabelnetzes. Sie  sind damit der größte Betreiber von Straßenbeleuchtungsanlagen in Deutschland. Hinter dem Begriff „Brennstelle“ verbirgt sich in aller Regel eine Straßenlaterne, mit ein, zwei oder drei Leuchten.

Damit die Beleuchtung öffentlicher Straßen und Plätze zukünftig noch einfacher und günstiger wird, testet E.ON in mehreren Pilotprojekten neue Leuchten und Lichtsteuersysteme, die Daten über ihren aktuellen Betriebszustand liefern oder sich bei Störungen automatisch bei einem Handy oder einer E-Mailadresse melden. Zusätzlich kann direkt per Mausklick oder anhand hinterlegter Zeitpläne die Lichtstärke reguliert und spät in der Nacht, wenn wenig Verkehr ist, die Beleuchtungsstärke reduziert werden.

Eine solche Verbindung von moderner Hard- und Software bietet neben ganz konkreten Einsparungen auch den Einstieg in weitere digitale Lösungen. Zukünftig können smarte Straßenlaternen beispielsweise auch CO2-Werte, Feinstaubbelastungen, Daten aus Verkehrszählungen oder freie Parkplätze an eine zentrale Leitwarte melden.

Lightning
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