Halb Europa streitet mit dem Nachbarn

29.08.2017

Jetzt schlägt's dreizehn

Halb Europa streitet gern und häufig mit dem Nachbarn. Dabei geht es aber weder um den Maschendrahtzaun noch um den Knallerbsenstrauch – auch wenn beide als Streitobjekte durchs Fernsehen bekannt geworden sind. Der Streit um Hecken und andere Bepflanzungen liegt nur auf Platz Sieben der Ursachen für eine nachbarschaftliche Auseinandersetzung, wie eine Umfrage von E.ON und Kantar EMNID zeigt. Platz Eins belegt, mit großem Vorsprung und ganz gleich in welchem europäischen Land, der Lärm von Kindern, bei Partys oder durch Musik.

42 Prozent und damit knapp die Hälfte aller Deutschen hat darüber schon einmal mit ihrem Nachbarn gestritten. Auch über ganz Europa betrachtet ist der Lärm, mit im Durchschnitt ebenfalls 42 Prozent, Streitpunkt Nummer Eins. Weit abgeschlagen auf Platz Zwei folgen, mit 14 Prozent, neugierige und aufdringliche Nachbarn sowie – auf Platz Drei – Haustiere, die als störend empfunden werden. Das Grillen, immer wieder als einer der Aufreger schlechthin wahrgenommen, landet in der Umfrage abgeschlagen auf dem achten Platz (4 Prozent). Häufiger als darüber wird über zugeparkte Einfahrten, Warmlaufen des Motors oder unangenehme Gerüche gestritten.

Am ehesten in Rage geraten, nach eigenen Angaben, Türken (75 Prozent), gefolgt von Rumänen (73 Prozent) sowie Tschechen (72 Prozent). In Deutschland, Großbritannien, Ungarn und Schweden haben sich aber rund ein Drittel der Befragten auch noch nie von ihrem Nachbarn gestört gefühlt.

Diese Ergebnisse sind Teil der Studie „Wohnen in Europa“. E.ON und Kantar EMNID befragten dazu rund 8000 Menschen in Deutschland, Großbritannien, Italien, Tschechien, Rumänien, Schweden, in der Türkei und in Ungarn.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.