Feierstunde für Baustart des Offshore-Windprojekts Arkona

Technische Innovation für Umweltschutz und Wertschöpfung

22.09.2017

Baustart des Offshore-Windprojekts Arkona

Nach Jahren der Vorbereitung hat für das Offshore-Windprojekt Arkona der Bau der Windanlagen auf hoher See begonnen. Die Bauherren E.ON und Statoil haben aus diesem Anlass zu einer Feierstunde in das Servicegebäude des Windparks im Hafen Mukran Port in Sassnitz eingeladen.

Die Redner betonten dabei die Bedeutung der Offshore-Technologie für die Energiewende und regionale Wertschöpfung. „Das Offshore-Windprojekt Arkona ist eine wichtige Investition in den Ausbau der Windkraft vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns und ein weiterer Schritt zur Sicherstellung der Versorgung durch erneuerbare Energien“, sagte Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern. Er fügte hinzu: „Nicht zuletzt entstehen mit dem vierten Windpark vor der Küste unseres Bundeslandes neue sichere Arbeitsplätze in der Region.“

Sven Utermöhlen, Geschäftsführer von E.ON Climate & Renewables, verwies auf den innovativen Charakter des Offshore-Windparks. „Beim Windpark Arkona haben wir erstmals ein neues Konzept für den Korrosionsschutz, sogenanntes Thermal Spray Aluminium, eingesetzt, wodurch während der Betriebszeit deutlich weniger Metall in das Meer abgegeben wird. Damit leistet E.ON nicht nur einen zusätzlichen Beitrag zum Umweltschutz, sondern senkt ein weiteres Mal durch Innovation die Kosten für die Offshore-Technologie, wodurch Erneuerbare Energien noch kostengünstiger werden.“

Mit einem Funkspruch wies Projektdirektor Holger Matthiesen anschließend die Installation eines Gründungsfundaments an und vollzog damit symbolisch den Baustart. Die Gäste konnten die Installation auf hoher See per Videoübertragung live verfolgen.

Seit Beginn der Bauphase arbeiten mehr 400 Menschen für das Projekt Arkona. In der Spitze werden es 600 Mitarbeiter sein. Ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung entfällt auf das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Basishafen für das Projekt und den späteren Betrieb ist der Mukran Port in Sassnitz.

Das Projekt Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich von der Insel Rügen. Der Windpark wird über eine Leistung von 385 Megawatt (MW) verfügen und kann rechnerisch ab 2019 bis zu 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom spart Arkona jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 ein. Installiert werden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens. Arkona ist ein Joint Venture von E.ON mit dem norwegischen Energiekonzern Statoil.

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