E.ON will sich auf US-amerikanischen Markt für Energiespeicher etablieren

03.03.17

Projekt Texas Waves mit insgesamt 20 Megawatt Speichervolumen angekündigt

E.ON will sich auf US-amerikanischen Markt für Energiespeicher etablieren

E.ON baut sein Geschäft mit Batterietechnik im industriellen Maßstab in den USA weiter aus. Das Unternehmen gab jetzt bekannt, in Texas zwei Batterien mit einem Speichervolumen von knapp 20 Megawatt (MW) zu errichten. Die Texas Waves-Energiespeicherprojekte werden an den Standorten der bereits von E.ON betriebenen Windparks in Pyron und Inadale im Westen von Texas angesiedelt. Ende des Jahres 2017 sollen die beiden Großspeicher mit jeweils 9,9 MW ans Netz gehen.

E.ON will sich damit im Markt für Energiespeicherung in Texas etablieren. Die Batterien werden Systemdienstleistungen für den Markt des Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) erbringen, Netzschwankungen ausgleichen und die Versorgungssicherheit verbessern. Die netzgekoppelten Lithium-Ionen-Batteriesysteme werden ein integraler Bestandteil der E.ON-Windparks in der Nähe von Roscoe sein und von den Windturbinen aufgeladen.

Für die Texas-Wave-Projekte wird E.ON mit Greensmith Energy zusammenarbeiten, einem der größten Anbieter von Energiespeichersoftware mit Sitz in Virginia. An diesem Unternehmen ist E.ON seit 2015 beteiligt. Greensmith Energy ist auch der Partner bei Iron Horse, E.ONs erstem netzgekoppelten Batterieprojekt südöstlich von Tucson, Arizona. Diese 10-MW-Energiespeicheranlage wird einschließlich benachbarter 2-MW-Solaranlage in der ersten Hälfte des Jahres 2017 in Betrieb gehen.

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