E.ON steuert erstmalig Kundenanlagen über intelligente Messsysteme

31.08.2017

Steuerbox

Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland steuert E.ON Photovoltaik-Anlagen über ein intelligentes Messsystem, oft auch als Smart Meter bezeichnet. Eine zusätzlich installierte, so genannte Steuerbox beugt Netzengpässen vor, indem sie die Erzeugung der Anlagen variabel regelt.

Die Anlagen sind im Rahmen eines Pilotprojekts ans Netz des E.ON-Netzbetreibers Bayernwerk angeschlossen. Mit deren flexibler Steuerung ist E.ON Vorreiter bei der Umsetzung der technischen Vorgaben des Forum Netztechnik/Netzbetrieb im Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (FNN/VDE) und der Einbindung entsprechender Steuerboxen in ein funktionsfähiges Testsystem. Das FNN legt in diesem Bereich solche Regeln fest.

Mit Steuerboxen und intelligenten Messsystemen können Photovoltaikanlagen aber nicht nur aus der Ferne herunter- oder heraufgeregelt werden, die Geräte übermitteln auch Daten über den Zustand der Solaranlage sowie weitere Messwerte. Mit der bisher eingesetzten analogen Regeltechnik war dies nicht möglich. Über das so genannte Gateway als Kommunikationseinheit im intelligenten Messsystem werden sowohl Daten als auch Steuerungsbefehle übertragen –verschlüsselt und mit höchsten Sicherheitsstandards nach Vorgabe des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

„Was sich zunächst simpel anhört, ist ein wichtiger Meilenstein hin zum digitalen, smarten Stromnetz“, betont Paul-Vincent Abs, bei E.ON für Smart Meter verantwortlich. „Die Kombination aus Steuerbox und intelligentem Messsystem macht es möglich, die Erzeugung und den Verbrauch von erneuerbarer Energie zu optimieren.“

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Arbeiten von E.ON im Rahmen des Programms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG). Ziel dieser Initiative ist, in sogenannten Schaufensterregionen Musterlösungen für die Energieversorgung der Zukunft zu entwickeln und zu demonstrieren.

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