E.ON mit neuer Beschaffungs- und Vermarktungseinheit für Strom und Gas gestartet

03.07.2017

E.ON ist zum 1. Juli 2017 mit einer eigenständigen Beschaffungs- und Vermarktungsfunktion in den Märkten Deutschland, Großbritannien und Schweden gestartet. Die so genannten Market Operations-Teams in den Ländern konzentrieren sich auf Geschäfte an Großhandelsmärkten für Energie und an Regelenergiemärkten der Netzbetreiber. Ihre wesentlichen Aufgaben sind es, die notwendigen Strom- und Gasmengen für Kunden zu beschaffen sowie die Vermarktung der Produktion aus Erneuerbaren Energien für die E.ON-Unternehmen zu gewährleisten. Das frühere Energiehandelsgeschäft und der damit verbundene Marktzugang von E.ON war bei der Aufspaltung im September 2016 an das inzwischen unabhängige Spin-Off Uniper abgegeben worden.

In den einzelnen Ländern hat E.ON Teams mit jeweils rund 20 Experten aufgebaut, die künftig Abschlüsse in Strom, Gas sowie grünen Zertifikaten direkt an den Märkten tätigen. Dies geschieht mehrheitlich für Laufzeiten von drei Jahren im Voraus bis hin zum untertägigen Kauf/Verkauf einzelner Stunden. Dabei steht die Absicherung von Preis- bzw. Volumenrisiken klar im Vordergrund und nicht der klassische Eigenhandel.

„Darüber hinaus werden wir uns verstärkt um die Vermarktung und Optimierung von Flexibilitäten kümmern, die durch die zunehmende Vernetzung dezentraler Erzeugungs- und Speichereinheiten unserer Kunden entstehen“, ergänzt Sven Otten, Senior Vice President Energy Management der E.ON SE in Essen. „Damit bilden wir die kommerzielle Schnittstelle in die Commodity- als auch in die Netzdienstleistungsmärkte und unterstützen gleichzeitig unser wachsendes Kundenlösungsgeschäft“, so Otten weiter.

Ab sofort ist E.ON damit wieder an den wesentlichen Energiehandelsplätzen in Deutschland, Großbritannien und Schweden aktiv. Dies schließt sowohl bilaterale Geschäfte mit anderen Energieunternehmen als auch den Zugang zu Energiebörsen wie EPEX Spot, PEGAS, ICE, Nord Pool und Nasdaq Nordic ein.

Der Markteintritt in Ungarn und Tschechien erfolgte bereits zum 1. Oktober 2016 bzw. 1. Januar 2017, in Italien ist er für den 1. Januar 2018 geplant. Angaben zu Volumina für Strom und Gas machte das Unternehmen nicht.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.