E.ON beteiligt sich am europäischen Smart Grid-Projekt InterFlex

26.01.17

  • Drei der sechs regionalen Demonstrationsvorhaben werden von E.ON-Gesellschaften realisiert
  • Teil des größten Forschungs- und Innovationsprogramms der EU, Horizon 2020
  • Gesamtvolumen von circa 23 Millionen

E.ON beteiligt sich am europäischen Smart Grid-Projekt InterFlex, das neue Wege zur Flexibilisierung und Optimierung der Stromversorgung auf lokaler Ebene aufzeigen will. Das am 1. Januar 2017 gestartete Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. In dieser Zeit werden die 20 Projektpartner die Wechselwirkungen zwischen Marktakteuren und Verteilnetz untersuchen. Besondere Schwerpunkte sind dabei die Bereiche Energiespeicherung, intelligente Ladeverfahren für Elektrofahrzeuge, Lastüberwachung (Demand Response), Inselbetrieb, Netzautomation sowie die Integration verschiedener Energieträger (Gas, Wärme, Strom).

Die drei Demonstrationsvorhaben unter Leitung der E.ON werden in Deutschland und Schweden realisiert:

Das deutsche Demonstrationsvorhaben wird von Avacon durchgeführt. Die im niedersächsischen Helmstedt beheimatete E.ON-Tochter wird in einer ländlichen Region zwischen Helmstedt und Salzgitter eine zentrale Plattform für Flexibilitäten und dezentrale Erzeugungskapazitäten betreiben, die dafür sorgen soll, dass Energie erzeugungsnah eingesetzt und so das Verteilernetz entlastet wird.

Das erste schwedische Demonstrationsvorhaben wird von E.ON Sverige in Malmö realisiert. Es untersucht die Integration verschiedener Energieträger unter Nutzung der Wärmeträgheit von Gebäuden als Flexibilitätsmaßnahme mit dem Ziel, die Erzeugung in einem dezentralen Energiesystem zu optimieren und umweltfreundlicher zu machen.

Ein zweites schwedisches Demonstrationsvorhaben der E.ON Sverige in der Region Skåne (Südschweden) erforscht mit Unterstützung des dortigen Kunden im Rahmen eines sogenannten „Peer-to-Peer“-Ansatzes die Möglichkeiten der Fahrweise eines Teilnetzes im Inselbetrieb. Dabei werden auch die Vorteile einer modernen Steuerung lokaler Energiesysteme für den Verteilernetzbetreiber bewertet.

Die Projektergebnisse sollen es den Konsortialpartnern ermöglichen, die aufgezeigten Lösungen und Geschäftsmodelle mehrfach zu nutzen. Sie sollen darüber hinaus für andere Dienstleister sowie Investoren einen Anreiz bieten, die neuen Geschäftsmodelle zu testen, für sich zu übernehmen und so modere Überwachungs- und Steuerungskonzepte für lokale Energieversorgungssysteme und Flexibilisierungsleistungen auf EU-Ebene weiterzuentwickeln.

Das E.ON Energy Research Center, eine 2006 gegründete sogenannte Public Private Partnership zwischen der E.ON SE und der RWTH Aachen, verantwortet ein weiteres Arbeitspaket, mit dem die Erfolge des Projekts nachgehalten werden sollen.

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