E.ON bereitet Rollout von einer Million Smart Metern vor

07.04.17

Jetzt erhaltenes Zertifikat erlaubt Betrieb, Konfiguration und Datenverarbeitung von Smart Metern

E.ON wird bis zum Abschluss des geplanten Rollouts von intelligenten Zählern im Jahr 2027 über eine Million seiner deutschen Kunden mit einem so genannten Smart Meter ausstatten und den Betrieb der Messsysteme übernehmen. Dafür hat das Unternehmen jetzt ein Zertifikat des Bundesamtes für Informationssicherheit erhalten. Die Zertifizierung erlaubt E.ON als so genannter Gateway-Administrator den Betrieb, die Konfiguration und die Datenverarbeitung bei intelligenten Messgeräten.

Auf dieser Basis kann E.ON nicht nur seinen eigenen Netzbetreibern, sondern auch Stadtwerken künftig alle IT-Services rund um die Installation und den Betrieb von Smart Metern anbieten. „Der Aufbau eines eigenen zertifizierten Systems ist zeit- und kostenaufwendig “, so Paul-Vincent Abs, Geschäftsführer der E.ON Metering GmbH. „An dieser Stelle unterstützen wir die Stadtwerke mit unserem Service.“

Die Einführung von intelligenten Messsystemen ist insbesondere für den weiteren Ausbau intelligenter Verteilnetze notwendig, die das Rückgrat für eine mehr und mehr dezentrale Energiewelt sind. Darüber hinaus ermöglichen Smart Meter aber auch die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen, mit denen insbesondere der eigene Energieverbrauch für alle Kunden transparenter und nachvollziehbarer wird.

Die Zertifizierung bestätigt rein formal, dass das Informationssicherheits-Managementsystem von E.ON der technischen Richtlinie 03109-6 des Bundesamtes für Informationssicherheit (BSI) sowie der ISO 27001 entspricht und die hohen Sicherheitsanforderungen erfüllt, die der Gesetzgeber für die Gateway-Administration vorgibt. Zertifiziert werden sowohl die interne Dokumentation als auch die mit der Gateway-Administration verbundenen Fach- und IT-Prozesse. Die Zertifizierung umfasst zudem umfangreiche Tests für die Datensicherheit.

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