E.ON-Aufsichtsrat begrüßt schnelle Fortschritte des Unternehmens hin zu einem führenden Anbieter in der neuen Energiewelt

Personelle Weichen im Vorstand für die nächste strategische Phase gestellt

29.09.2017

Der Aufsichtsrat der E.ON SE hat in seiner heutigen Sitzung ein Resümee der letzten 15 Monate gezogen. Über 99 Prozent der Aktionäre hatten in der Hauptversammlung im Mai 2016 der Aufspaltung des Konzerns in zwei voneinander unabhängige Unternehmen zugestimmt. Im September 2016 erfolgte der Börsengang von Uniper durch Abgabe der Aktienmehrheit an die E.ON-Aktionäre.

Nach Auffassung des Aufsichtsrats ist die neue E.ON seitdem mit der Transformation des Unternehmens sehr gut vorangekommen. Deutlich schneller als geplant sei die Verschuldung auf rund 21,5 Milliarden Euro zurückgeführt worden. Zum Ende des vergangenen Jahres waren es noch rund 26 Milliarden Euro. Auch die politischen Risiken seien mit der Einigung über die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung von Abfällen aus Kernkraftwerken nun erheblich geringer. Gleichzeitig habe E.ON die Eigenkapitalquote zum Halbjahr 2017 auf neun Prozent um sieben Prozentpunkte im Vergleich zum Ende des letzten Jahres anheben können.

Das Kostensenkungsprogramm Phoenix trage wesentlich zur Zukunftssicherung bei. Schon im Jahr 2017 werden dadurch die Kosten um etwa 100 Millionen Euro gesenkt, der Löwenanteil von 300 Millionen Euro wird 2018 wirksam. E.ON wird die Kosten damit von 2018 an um insgesamt 400 Millionen Euro nachhaltig senken.

„E.ON hat in den vergangenen fünfzehn Monaten hervorragend gearbeitet und sich ebenso wie Uniper erfolgreich neu aufgestellt. Die Entwicklung der Aktienkurse ist erfreulich. Die früheren E.ON-Aktionäre haben seit der Abspaltung von Uniper rund 45 Prozent an Wert gewonnen, wenn sie beide Aktien gehalten haben. Wir arbeiten daran, dass unsere zukünftige Strategie unsere Eigentümer weiterhin überzeugen wird. Ermutigend ist auch die zunehmende Akzeptanz, die die neue E.ON bei ihren Kunden hat“, so Karl-Ludwig Kley, Aufsichtsratsvorsitzender der E.ON SE.

Derzeit arbeitet der Vorstand an einer Strategie für zukünftiges Wachstum und attraktive Dividenden. Den vom Vorstand vorgeschlagenen grundsätzlichen Prinzipien der zukünftigen Strategie und einer erhöhten Ausschüttungsquote hatte der Aufsichtsrat bereits zugestimmt. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat bis zum Frühjahr 2018 detaillierte Vorschläge vorlegen und diese anschließend den Investoren, den Kunden und den Mitarbeitern vorstellen.

Der Aufsichtsrat hat mit Blick auf die jetzt beginnende, neue strategische Phase des Konzerns heute beschlossen, dass das derzeitige Vorstandsteam unter Leitung von Johannes Teyssen auch in den nächsten Jahren die neue E.ON führen soll. Der Aufsichtsrat hat den entsprechenden Vorschlägen des Präsidiums zugestimmt, den Vertrag von Johannes Teyssen als Vorstandsvorsitzendem so früh wie rechtlich möglich – also Anfang kommenden Jahres – um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern. Der Aufsichtsrat hat zudem beschlossen, den Vertrag von Leonhard Birnbaum als Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer für die Netze und die Erneuerbare Energien um fünf Jahre bis zum 30. Juni 2023 zu verlängern.

„Mit den heutigen Entscheidungen sind nun alle personellen Weichen im E.ON-Vorstand für die nächsten Jahre gestellt. Es geht jetzt um nachhaltiges und werthaltiges Wachstum und die weitere konsequente Ausrichtung auf die neue Energiewelt. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass Johannes Teyssen gerade auch für den Start in diese neue Phase der Konzernentwicklung der richtige Mann an der Spitze von E.ON ist“, so Karl-Ludwig Kley weiter.

„Ich freue mich, gemeinsam mit dem Aufsichtsrat unter der Führung von Karl-Ludwig Kley und dem Vorstandsteam von E.ON weiter in die Offensive gehen zu können – für unsere Eigentümer, unsere Kunden und unsere Mitarbeiter“, so Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender der E.ON SE. „Wir haben den Anspruch, für unsere Eigentümer ein nachhaltiges und attraktives Investment zu sein. In der neuen Energiewelt stellen wir die Kunden konsequent in den Mittelpunkt. Sie werden ihre Chancen in einer grüneren, dezentraleren und digitalen Energiewelt mit uns besser nutzen können. Das gesamte Vorstandsteam ist dankbar, hierfür das Vertrauen des Aufsichtsrats zu haben. Deswegen habe ich gerne zugestimmt, meinen Vertrag noch einmal zu verlängern. Wir werden mit diesem Team, unseren Führungskräften und Mitarbeitern nun die vor uns liegende Aufgaben entschlossen angehen“, so Johannes Teyssen weiter.

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