Marc Spieker wird neuer Chief Financial Officer von E.ON

16.12.16

Beherrschung von Uniper endet zum 31.12.16

In seiner heutigen Sitzung hat der E.ON-Aufsichtsrat Marc Spieker (41) zum Mitglied des Vorstands und künftigen Chief Financial Officer (CFO) von E.ON bestellt. Er tritt am 1. Januar 2017 in den Vorstand ein und übernimmt ab 1. April 2017 die Aufgabe als CFO von Michael Sen, der dann das Unternehmen verlässt.

Marc Spieker ist seit fast 15 Jahren für E.ON tätig. Neben verschiedenen Aufgaben im Finanzbereich der Konzernführung arbeitete Marc Spieker für E.ON in Schweden und Spanien, bevor er die Verantwortung für die Leitung des Investor Relations Bereichs übernahm. Zuletzt leitete er das für die Neuaufstellung des Konzerns verantwortliche One2Two-Projekt, das mit der Abspaltung von Uniper im Herbst dieses Jahres erfolgreich umgesetzt wurde.

„Marc Spieker arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich für E.ON und hat dabei immer wieder wichtige Konzernprojekte federführend und erfolgreich verantwortet. Zuletzt hat er entscheidend die strategische Neuausrichtung des Unternehmens mitgestaltet. Mit seinen umfangreichen Erfahrungen ist er eine hervorragende Besetzung für die Position des CFO und eine Bereicherung für das Vorstandsteam“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley. „Mit der Neubesetzung der Position des CFO wird ein nahtloser Übergang gewährleistet. Es wird deutlich, dass E.ON auf eigene Talente zugreifen und auf eine starke Mannschaft setzen kann“, so Kley weiter.

Der E.ON-Vorstand hat heute zudem den Aufsichtsrat darüber informiert, dass nach dem erfolgreichen Börsenstart von Uniper jetzt auch der abschließende und letzte Schritt, die noch offene Vereinbarung über die Abgabe der Kontrolle und die daraus folgende Entkonsolidierung, bereits zum Jahresende 2016 in Kraft tritt. Die Mehrheit der Aufsichtsräte bei Uniper wird damit ab Ende dieses Jahres von E.ON unabhängig sein, die neuen Aufsichtsräte sollen gerichtlich bestellt werden. Längerfristig wird E.ON nur noch durch den neuen CFO Spieker im Aufsichtsrat vertreten sein. E.ON wird Uniper zukünftig nur noch als assoziiertes Unternehmen („at equity“) in der Bilanz ausweisen. Dies führt zur nochmaligen Umgliederung des Bilanzausweises von Uniper bei E.ON und damit auch zur Auflösung sämtlicher mit Uniper verbundenen Währungsverluste insbesondere aus dem Russlandgeschäft (sog. Other Comprehensive Income). Diese nur das internationale Rechnungswesen berührende Buchung betrifft aber weder das Eigenkapital noch die Barmittel von E.ON, wird aber rein technisch in der Gewinn- und Verlustrechnung für 2016 als zusätzlicher Verlust auszuweisen sein.

„Ich freue mich, dass E.ON die neue Konzernaufstellung tatsächlich noch in diesem Jahr vollenden wird. Michael Sen hat hierfür wichtige Beiträge federführend geleistet. Er wird dieses Kapitel mit der unter seiner Verantwortung aufzustellenden Bilanz 2016 abschließen, bevor er im Frühjahr das Ruder an Marc Spieker übergeben und eine interessante neue Aufgabe im Konzernvorstand der Siemens AG übernehmen wird“, so Karl-Ludwig Kley.

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