Internationale Energieagentur sieht hohes Tempo bei Wandel der Energiewelt

30.11.16

Prognose bescheinigt E.ONs Märkten starkes Wachstum

Die klimafreundliche und dezentrale Energiewelt wird sich rascher als bisher erwartet entwickeln. Dieses Fazit zieht E.ON aus dem neuen World Energy Outlook, einer Studie über die globale Entwicklung der Erzeugung und des Verbrauchs von Energie bis zum Jahr 2040. Fatih Birol, Direktor der unabhängigen, von 40 Staaten getragenen International Energy Agency (IEA), hat die Studie jetzt auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Berlin vorgestellt.

Die Prognose bestätigt unter anderem, dass Strom aus Wind und Sonne das Rückgrat der neuen Energiewelt bilden und bis zum Jahr 2040 ohne Subventionen auskommen werden. In Europa werde dieses Ziel bis zu zehn Jahre früher erreicht. Gleichzeitig geht die IEA davon aus, dass Energie immer effizienter eingesetzt wird, womit Gewerbe und Industrie ebenfalls einen Beitrag zur Minderung der CO2-Emissionen leisten. Damit verbunden ist ein Wachstum des globalen Markts für Energieeffizienz in Unternehmen.

„Die Prognose der IEA verstehen wir als Bestätigung unserer Strategie, mit der wir uns vollständig auf die neue Energiewelt konzentrieren“, sagt Leonhard Birnbaum, Mitglied des E.ON-Vorstands und gleichzeitig Europavorsitzender des Weltenergierats (World Energy Council). Als Folge des Wachstums Erneuerbarer Energie geht Birnbaum davon aus, dass die Bedeutung der Energienetze zunehmen wird. Außerdem wird Elektrizität auch im Wärme- sowie Verkehrssektor eine wichtigere Rolle spielen. Hieraus würden sich neue Geschäftsmodelle für E.ON ergeben, die auch auf digitaler Basis intelligent miteinander verknüpft werden müssten. „Mit Energienetzen, Kundenlösungen und Erneuerbaren Energien besetzen in wichtigen Märkten genau die Geschäftsfelder, denen der IEA das größte Wachstumspotenzial bescheinigt“, betont Birnbaum.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.