E.ON und der italienische Agrar- und Nahrungsmittelkonzern Granarolo beschließen Energiepartnerschaft

E.ON wird Eigentümer und Betreiber der gesamten Energieinfrastruktur

E.ON und der führende italienische Agrar- und Nahrungsmittelkonzern Granarolo haben sich auf eine Auslagerung der Energieversorgung verständigt. Danach übernimmt E.ON Connecting Energies (ECT) das Eigentum an den bestehenden und noch zu errichtenden Granarolo-Anlagen zur Energieversorgung mit einer Leistung von 14 Megawatt (MW). ECT gewährleistet den Betrieb an verschiedenen Granarolo-Standorten und unterstützt den Kunden dabei, seine CO2-Ziele zu erreichen, die Energieeffizienz zu verbessern und die Gesamtkosten zu senken.

Konkret übernimmt E.ON die Optimierung, den Betrieb und die Wartung der Energie-Infrastruktur von vier Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen an Granarolos wichtigsten Produktionsstandorten. Darüber hinaus errichtet ECT am Produktionsstandort Usmate Velate in Norditalien eine KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 3,3 MW. Die neue Anlage liefert jährlich mehr als 21 GWh Strom und etwa 13 GWh Wärme.

ECT ist ein stark wachsender Teil des strategischen Geschäftsbereichs Kundenlösungen von E.ON. ECT hat sich auf integrierte Energielösungen für Kunden aus Industrie, Gewerbe und öffentlichem Sektor spezialisiert. Das Unternehmen konzipiert, finanziert, baut und betreibt Anlagen zur nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs, der CO2-Emissionen und der über die Lebensdauer der Anlagen anfallenden Kosten.

Granarolo, Italiens größter Agrar- und Nahrungsmittelkonzern, umfasst zwei Gesellschaften: Granlatte, eine im Agrarsektor tätige Genossenschaft von Milchproduzenten, und Granarolo S.p.A., die an zwölf Produktionsstandorten in Italien und zwei Standorten in Frankreich die Milch verarbeitet vertreibt. Im Jahr 2015 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von einer Milliarde Euro.

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