E.ON schließt Kampfmittelräumung für das Projekt Arkona in der Ostsee ab

05.12.16

Swift Kamara

Die Installation der Fundamente für den Offshore-Windpark Arkona in der deutschen Ostsee kann im Jahr 2017 sicher und wie geplant beginnen. Wie E.ON mitteilt, wurde die Kampagne zur Räumung von Kampfmitteln erfolgreich abgeschlossen. Das 39 Quadratkilometer große Baufeld auf halber Strecke zwischen der Insel Rügen und der dänischen Insel Bornholm ist damit von Rückständen aus der Zeit des Kalten Krieges sowie des 1. und 2. Weltkriegs vollständig befreit.

Die Kampagne dauerte insgesamt vier Monate und begann mit einer Untersuchung des Meeresbodens. Modernste Kameras und Sonargeräte identifizierten in Wassertiefen bis 37 Metern mehr als 400 Verdachtsfälle. Die potenziellen Blindgänger wurden mit Unterwasserrobotern angesteuert und einzeln begutachtet. Bei 43 Objekten bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um Kampfmittel handelt. Die Objekte waren nicht akut explosiv und damit transportfähig, wurden von Spezialfirmen sicher geborgen und anschließend im Hafen Mukran in Sassnitz an die Behörden übergeben. Das Projekt verlief ohne Zwischenfälle und innerhalb des Budget- und Zeitplans.

Kampfmittelbeseitigung

Das Projekt Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich von der Insel Rügen. Der Windpark wird über eine Leistung von 385 Megawatt verfügen und kann rechnerisch 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom spart Arkona jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 ein. Installiert werden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens. Gegründet werden die Anlagen auf Monopfahl-Fundamenten in Wassertiefen von 23 bis 37 Metern. Arkona ist ein Joint Venture von E.ON mit dem norwegischen Energiekonzern Statoil.

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