99,68 Prozent Zustimmung: Aktionäre geben mit überwältigender Mehrheit grünes Licht für die neue E.ON

08.06.16

  • Abspaltung des traditionellen Energiegeschäfts in die neue, eigenständige Gesellschaft Uniper beschlossen
  • Vorstand und Aufsichtsrat mit über 99 Prozent entlastet
  • Dividendenvorschlag in Höhe von 50 Eurocent pro Aktie angenommen
  • Neues, transparentes Vergütungssystem koppelt Vorstandsbezüge stärker an nachhaltige Unternehmensentwicklung

Die Aktionäre der E.ON SE haben auf der ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens in Essen mit 99,68 Prozent des vertretenen Grundkapitals der Abspaltung einer Mehrheitsbeteiligung an der Uniper in Höhe von 53,35 Prozent an die Aktionäre der E.ON SE zugestimmt. Mit dieser deutlichen Entscheidung wird der Weg für die endgültige Umsetzung der strategischen Neuausrichtung von E.ON frei. Die neue E.ON fokussiert sich auf die neue Energiewelt mit den drei Geschäftsfeldern Kundennetze, Kundenlösungen und erneuerbare Energien, Uniper konzentriert sich auf das klassische Energiegeschäft mit den Schwerpunkten Stromerzeugung und Energiehandel. Beide Unternehmen verfolgen ambitionierte Ziele in ihrer jeweiligen Energiewelt.

„Ich freue mich über dieses klare Ergebnis. Diese eindrucksvolle Zustimmungsquote und ist ein Beleg für das große Vertrauen unserer Aktionäre in die Strategie von Vorstand und Aufsichtsrat. Sie ist zugleich auch eine persönliche Verpflichtung für Management und Mitarbeiter von E.ON, nun mit aller Kraft unsere Vision von einer neuen, konsequent kundenorientierten E.ON zügig umzusetzen“, sagte E.ON-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen.

Durch die Zustimmung der Aktionäre der E.ON SE zur Abspaltung von Uniper wird diese mit der Eintragung in das Handelsregister voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2016 wirksam werden. E.ON-Aktionäre erhalten dann automatisch Aktien von Uniper in dem im Spaltungsvertrag festgelegten Zuteilungsverhältnis von 10:1. Das bedeutet, dass Aktionäre der E.ON SE für jeweils zehn E.ON-Aktien eine Uniper-Aktie erhalten.

Die E.ON-Hauptversammlung hat außerdem die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 und den Dividenden­vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat in Höhe von 50 Cent je Aktie beschlossen.

Mit über 91 Prozent hat die Hauptversammlung auch das neue Vergütungssystem für den Vorstand gebilligt. „Wir haben im letzten Frühjahr einen intensiven Dialog mit Investoren zu deren Erwartungen an dieses künftige Vergütungssystem geführt. Zudem haben wir unseren Vorschlag mit wichtigen Aktionärsschützern diskutiert. Es freut uns sehr, dass wir eine so hohe Zustimmung zu diesem markt- und leistungsgerechten System erhalten haben“, so der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Werner Wenning.

Die Ziele des E.ON-Vorstands sind künftig stark mit den Interessen der Aktionäre verbunden. Zudem ist der Vorstand verpflichtet, in erheblicher Höhe in die E.ON-Aktie zu investieren und die entsprechenden Aktien zu halten. Die jährliche Vergütung folgt der Kennzahl, nach der auch die Dividende bestimmt wird (den so genannten „Earnings per Share“), Die mehrjährige Vergütung hängt von der relativen Wertentwicklung der E.ON im Vergleich zu den wesentlichen europäischen Wettbewerbern ab, gemessen am relativen Total Shareholder Return. Das neue System gilt ab dem Geschäftsjahr 2017.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.