E.ON nach erstem Quartal im Plan

Zwischenbericht I/2013

  • EBITDA1 und nachhaltiger Konzernüberschuss erwartungsgemäß unter den Vorjahreswerten
  • Deutliche Reduktion der Verschuldung
  • Ausblick bestätigt: Für das Jahr 2013 EBITDA zwischen 9,2 und 9,8 Milliarden Euro und nachhaltiger Konzernüberschuss zwischen 2,2 und 2,6 Milliarden Euro erwartet

Die E.ON SE hat im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2013 ein EBITDA von rund 3,6 Milliarden Euro – 0,2 Milliarden Euro unter Vorjahreswert – erzielt.

Hierbei wirkten sich die Abgabe von Beteiligungen mit 0,2 Milliarden Euro und der Rückgang von Produktionsvolumina und gesunkenen Margen in der fossilen Erzeugung mit 0,1 Milliarden Euro negativ gegenüber dem Vorjahr aus. Gegenläufig wirken Effizienzmaßnahmen aus dem Effizienzsteigerungsprogramm E.ON 2.0 mit 0,1 Milliarden Euro sowie ein höherer Ergebnisbeitrag der Erneuerbaren Energien, im Wesentlichen auf Grund gestiegener Erzeugungskapazitäten.

Der nachhaltige Konzernüberschuss sank von 1,7 auf 1,4 Milliarden Euro verglichen mit dem Vorjahr. Neben den beschriebenen EBITDA Effekten ist die Entwicklung durch eine Normalisierung in der Steuerquote zu erklären. Leicht geringere Abschrei­bungen und Zinsaufwendungen wirkten gegenläufig.

Die Investitionen des E.ON-Konzerns lagen im ersten Quartal 2013 mit rund 0,9 Milliarden Euro um 21 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der operative Cashflow lag mit 1,6 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 0,4 Milliarden Euro.

Die wirtschaftliche Nettoverschuldung des E.ON-Konzerns betrug zum Stichtag 31. März 2013 insgesamt 31,6 Milliarden Euro, sie verbesserte sich damit gegenüber dem Wert zum Jahreswechsel um 4,3 Milliarden Euro. Wesentliche Gründe für den Rückgang waren Desinvestitionserlöse und der positive operative Cashflow, die die erforderlichen Mittel für Investitionen deutlich überschritten. Die Nettofinanzschulden haben sich damit auf derzeit 10,4 Milliarden Euro verringert.

Für das Geschäftsjahr 2013 geht E.ON weiterhin von einem EBITDA im Bereich 9,2 bis 9,8 Milliarden Euro aus. Dieser Wert berücksichtigt bereits den Wegfall von Ergebnis­beiträgen durch den Verkauf von Beteiligungen im Rahmen des laufenden Desin­vestitionsprogramms. Für den nachhaltigen Konzernüberschuss erwartet E.ON ein Ergebnis zwischen 2,2 und 2,6 Milliarden Euro.

1 bereinigt um außergewöhnliche Effekte
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.