Ad-hoc-Meldung: E.ON veräußert US-Strom- und Gasgeschäft an PPL Corporation

29.04.10

  • Kaufpreis rund 7,6 Milliarden US-Dollar

E.ON veräußert das Strom- und Gasgeschäft von E.ON US an die PPL Corporation, Allentown, Pennsylvania (PPL). Der vereinbarte Kaufpreis liegt bei 7,6 Milliarden US-Dollar und ist somit sehr attraktiv für E.ON. E.ON hat damit das Ziel, bis Ende 2010 mindestens 10 Milliarden Euro aus der Abgabe von Beteiligungen zu erzielen, bereits jetzt übertroffen. Die Wirtschaftliche Nettoverschuldung des Konzern mindert sich durch den Verkauf der E.ON US insgesamt um 6 Milliarden Euro. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der US-Kartell- und Regulierungsbehörden, das Closing wird für Ende 2010 erwartet. E.ON US wird im gesamten Geschäftsjahr 2010 als nicht fortgeführte Aktivität behandelt. Technisch reduziert sich dadurch das Adjusted EBITum rund 400 Millionen Euro und der bereinigte Konzernüberschuss um rund 260 Millionen Euro, eine Auswirkung auf den Konzernüberschuss der Gesellschafter der E.ON AG ergibt sich nicht. Entsprechend ändert sich auch der Ausblick 2010 für das Adjusted EBIT und den bereinigten Konzernüberschuss auf einer pro-Forma-Basis nicht. Im Rahmen der Transaktion ist eine Wertberichtigung auf den in der Market Unit US Midwest bilanzierten Goodwill in Höhe von etwa 0,9 Milliarden Euro im ersten Quartal 2010 vorzunehmen. Der genannte Wert basiert auf dem noch nicht final erstellten und geprüften Konzernzwischenabschluss der E.ON AG und kann somit noch Änderungen unterliegen.

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Ende der Ad-hoc-Meldung

– 29. April 2010