Umwelt

Solar Schmetterling

3,1° C

höher als Anfang des 21. Jahrhunderts wird die globale Durchschnittstemperatur voraussichtlich Ende des Jahrhunderts sein, wenn die Treibhausgasemissionen nicht weiter begrenzt werden.1)

Unter 2 °C muss die Erhöhung nach Erkenntnissen der Klimaforschung bleiben, um unabsehbare und teilweise unumkehrbare Folgen des Klimawandels zu verhindern. Dies wird nur durch die konsequente Reduktion von Treibhausgasemissionen möglich sein. 

1) maximaler Anstieg der durchschnittlichen globalen Oberflächentemperatur in den Jahren 2081–2100 im Vergleich zur durchschnittlichen globalen Oberflächentemperatur in den Jahren 1986–2005 unter Emissionsszenario RCP6.0 des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Nur durch konsequente Emissionsbeschränkungen – wie unter Szenario RCP2.6 – wird sich die Erderwärmung wahrscheinlich unterhalb von 2 °C halten lassen. Bei einer Erwärmung über  2 °C drohen laut Erkenntnissen der Klimaforschung unabsehbare und teilweise unumkehrbare Folgen.   
Solar Schmetterling
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Klimafreundliche Energieerzeugung

Die Energieerzeugung mit Offshore-Windkraftanlagen setzt etwa 50 Mal weniger CO2 pro kWh frei als Braunkohlekraftwerke.1)

1) Die Werte für die Erzeugung aus Windkraftanlagen beziehen auch die entstandenen Emissionen bei der Herstellung und Entsorgung der Anlagen mit ein. Bei Kohlekraftwerken entstehen die wesentlichen Emissionen beim Prozess der Stromproduktion.

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Effiziente Energienutzung

25% der globalen CO2-Emissionen entstehen durch die private und industrielle Nutzung von Strom und Wärme.

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car electric

Klimafreundliche Mobilitätskonzepte

68% mehr Elektromobile wurden 2015 weltweit im Vergleich zum Vorjahr zugelassen. Somit gab es Ende 2015 weltweit 1,3 Millionen Elektroautos.

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In Deutschland war die Anzahl Ende 2015 mit etwa 25.000 noch nicht sehr hoch. Das ehrgeizige Ziel lautet: eine Million Elektrofahrzeuge sollen 2020 auf Deutschlands Straßen rollen.

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Dem Klima zuliebe

Das Klima auf der Erde hat sich schon immer verändert. Warmklima wechselte sich mit Eiszeiten ab. Der Klimawandel, den wir aktuell beobachten, unterscheidet sich von diesem natürlichen Wechsel allerdings durch einen wichtigen Faktor: Er wird vom Menschen mit verursacht.

Heute lässt die Wissenschaft keinen Zweifel mehr offen: Der Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid (CO2) verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt unseres Planeten wesentlich. Die Folge: Die Durchschnittstemperatur auf der Erde steigt. Zunehmende Wetterextreme wie Überschwemmungen, Hitzewellen oder Stürme sind Auswirkungen der globalen Erwärmung, die sich bereits heute zeigen.

Dagegen muss etwas getan werden. Auf der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Paris (COP 21) haben 195 Staaten im Dezember 2015 mit einem neuen Klimaabkommen ein Zeichen für die zukünftige globale Klimapolitik gesetzt. Ambitioniertes Ziel ist, die Erderwärmung auf deutlich unterhalb von 2 °C gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen.

Der Energiesektor wird dabei eine Schlüsselrolle spielen. Denn etwa 40 Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit entstehen durch die Erzeugung von Strom und Wärme. Um den weltweit wachsenden Energiebedarf klimaschonend zu decken, müssen wir den Ausbau von CO2-armen Alternativen wie Solar- oder Windkraft vorantreiben.

Noch mehr CO2 lässt sich einsparen, wenn wir zugleich unseren Verbrauch reduzieren. Deshalb gilt es, mit cleveren Effizienzmaßnahmen den Energieverbrauch in Industrie und Privathaushalten dauerhaft zu senken.

Und schließlich ist da noch der Verkehr. Allein in Deutschland ist dieser für 18 Prozent des CO2-Gesamtausstoßes verantwortlich. Ohne grundlegende Änderungen werden die verkehrsbedingten CO2-Emissionen laut dem Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) weltweit bis 2030 um 80 Prozent zunehmen. Massentaugliche klimafreundliche Mobilitätskonzepte müssen her – zum Beispiel die Elektromobilität. Schätzungen zur Folge wird der Absatz von Elektroautos bis 2040 im Vergleich zu 2015 weltweit voraussichtlich um das 90fache steigen. Damit wird auch die Stromnachfrage wachsen. Es ist an der Energiebranche, diese Nachfrage klimafreundlich zu bedienen. 

Farmer in the sun
Elektromobilität

Klimaschutz auf ganzer Linie

Als Energieunternehmen sind wir uns der Verantwortung bewusst, die wir in puncto Klimaschutz haben. Durch unseren strategischen Fokus auf Erneuerbare Energien bauen wir die CO2-arme Stromerzeugung deutlich aus. Hoch sind jedoch die indirekten Emissionen, die durch den Verbrauch von Strom und Gas bei unseren Kunden entstehen. Auch ihnen wollen wir an den Kragen. Deshalb helfen wir unseren Kunden dabei, ihren Energieverbrauch zu senken – und zwar mit innovativen Energielösungen.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist für uns die Elektromobilität. Unser Ziel ist es, den Besitzern von Elektrofahrzeugen einen umfassenden Service zu bieten und damit den Verkehr von morgen noch klimafreundlicher zu gestalten.

Ob wir unserer Verantwortung für den Klimaschutz nachkommen, kann jeder mitverfolgen. Seit Jahren zeigen wir transparent auf, welche direkten und indirekten Treibhausgasemissionen durch unsere Geschäftstätigkeit entstehen. Und wir stellen uns dem direkten Vergleich mit unseren Wettbewerbern. Seit 2004 veröffentlichen wir die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung in unserem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht und bei der unabhängigen und gemeinnützigen Organisation CDP (vormals Carbon Disclosure Project). Im nunmehr fünften Jahr legen wir den gesamten CO2-Fußabdruck des E.ON-Konzerns offen.

Unser CO2 Fußabdruck 2016

Gesamt CO2-Äquivalente in Mio t

CO2 Fusabdruck
1) Aus Wesentlichkeitsgründen umfasst die Kalkulation nicht den Eigenverbrauch von Fernwärme, jedoch entsprechende Übertragungs- und Verteilungsverluste von Strom und Fernwärme. Aus diesen resultiert der größte Anteil der Scope-2-Emissionen.

Direkte Emissionen (Scope 1)

Gesamt CO2-Äquivalente in Mio t

CO2 Fusabdruck

Indirekte Emissionen (Scope 2)

Gesamt CO2-Äquivalente in Mio t1)

CO2 Fusabdruck
1) Aus Wesentlichkeitsgründen umfasst die Kalkulation nicht den Eigenverbrauch von Fernwärme, jedoch entsprechende Übertragungs- und Verteilungsverluste von Strom und Fernwärme. Aus diesen resultiert der größte Anteil der Scope-2-Emissionen.
2) Die Werte für die vorgelagerten CO2-Emissionen wurden nach geografischen Regionen ermittelt („Location-based“-Methode). 

Weitere indirekte Emissionen (Scope 3)

Gesamt CO2-Äquivalente in Mio t

CO2 Fusabdruck
1) Werte beinhalten Privat-, Gewerbe- und Industriekunden
2) Wert auf Basis der Vorjahreswerte abgeschätzt

Der Weg ist das Klimaziel

Als Anbieter von klimafreundlichen Mobilitätslösungen wissen wir genau, wie viel CO2 sich im Verkehr einsparen lässt. Auch unsere eigenen Mitarbeiter sind jeden Tag viel unterwegs. Deshalb setzen wir auch innerhalb unseres Unternehmens auf neue, klimaschonende Mobilitätsangebote.

„Wie kommen Sie jeden Tag zur Arbeit?“, das haben wir unsere Mitarbeiter im Rahmen des Modellprojekts „Mobil.Pro.Fit.®“ gefragt. Seit 2016 beteiligen wir uns an drei Standorten in Deutschland an dieser Initiative des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.). Im Zuge dessen bauten wir etwa unsere Ladestationen für Elektrofahrzeuge aus und richteten Duschräume für die Fahrradfahrer ein. Darüber hinaus unterstützen wir die Arbeit im Homeoffice und fördern Abonnements des ÖPNV. Um alle Mitarbeiter zu motivieren, unsere Angebote zu nutzen, veranstalten wir außerdem regelmäßig Aktionstage zur klimafreundlichen Mobilität.

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