Mitarbeiter

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15 Jahre

Auf so viele gesunde Jahre können sich Norweger in ihrem Ruhestand freuen. In Deutschland sind es nur sieben Jahre ohne körperliche Beschwerden. Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist dies möglicherweise auf gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz zurückzuführen. 

 

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Demografie

Demografischer Wandel

Im Jahr 2030 wird es im Vergleich zu 2008 etwa ein Drittel mehr Menschen geben, die älter als 65 Jahre sind. Insgesamt werden dann 29% der deutschen Gesamtbevölkerung über 65 sein.

Bis 2030 wird der Anteil der Personen im erwerbstätigen Alter – heute üblicherweise zwischen 20 und 65 Jahren – in Deutschland im Vergleich zu 2008 um circa 15% zurückgehen.

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Digitalisierung

2020 wird es in Deutschland voraussichtlich etwa 41% mehr Computerarbeitsplätze geben als noch 2010.

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Flexibilisierung

42% der deutschen Arbeitnehmer wünschen sich, gelegentlich von zu Hause aus zu arbeiten.

10% der deutschen Arbeitnehmer möchten an jedem Tag der Woche im Büro arbeiten. 

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Willkommen in einer neuen Arbeitswelt

Neue Technologien, Globalisierung, demografischer Wandel – die moderne Arbeitswelt ist permanenten Veränderungen unterworfen. Das bietet Unternehmen und ihren Mitarbeitern viele neue Chancen, stellt sie aber auch vor Herausforderungen.

So läutet etwa die Digitalisierung eine Ära neuer Arbeitsstrukturen ein. Bereits heute geht für 79 Prozent aller Beschäftigten weltweit im Job nichts mehr ohne digitale Medien. Immer mehr Firmen bieten ihren Mitarbeitern flexible Arbeitsplätze. Sie können überall arbeiten, egal ob zu Hause, im Park oder im Büro – mobiles Internet und flächendeckendes Breitband machen es möglich. Viele genießen die Flexibilität eines Arbeitslebens fernab vom starren 9 to 5. Doch „always on“ kann auch neue Belastungen schaffen: So mancher leidet unter der Dauererreichbarkeit.

Im Zeitalter der Digitalisierungen spielen auch Ländergrenzen in der Arbeitswelt kaum noch eine Rolle. Die Welt ist kleiner geworden. Das stellt neue Anforderungen an Mitarbeiter, denn länderübergreifendes Teamwork erfordert auch interkulturelles Fingerspitzengefühl und Kommunikationskompetenz.

Die Entwicklung dieser neuen Arbeitswelt geht in großen Schritten voran. Menschen, die solch schnellen Wandel nicht gewöhnt sind, kann da manchmal ganz schön schwindelig werden. Oft sind das die Älteren unter uns, und von ihnen gibt es immer mehr – besonders in den Industrienationen. Die Folge dieses demografischen Wandels: Dem Arbeitsmarkt stehen weniger Nachwuchskräfte zur Verfügung. Die Älteren werden länger gebraucht. Das führt dazu, dass immer mehr Unternehmen sich mit Themen wie lebenslangem Lernen und dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bis ins höhere Alter befassen.

Neue Strategien müssen her. Das bietet Chancen für alle: Denn flexiblere Arbeitsmodelle und der zunehmende Fachkräftemangel eröffnen auch jenen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt, die es bislang schwer bei der Jobsuche hatten, zum Beispiel gut ausgebildete Zuwanderer oder hochmotivierte Teilzeit-Eltern. Positiver Nebeneffekt: Die Vielfalt nimmt zu – ein Erfolgsfaktor für jedes moderne Unternehmen. Denn gemischte Teams erwirtschaften nachweislich höhere Erträge und können kreativer auf Kundenwünsche eingehen.

Energieeffizienz

Das Durchschnittsalter unserer Mitarbeiter lag 2016 bei 42 Jahren und damit in etwa so hoch wie in anderen DAX-30-Unternehmen. 

Safety

Fit für die Zukunft

Das schnelle Tempo der Veränderungen in der Arbeitswelt, der stetige Wandel des Marktumfelds – all das beschäftigt unsere Mitarbeiter. Wir nehmen ihre Sorgen ernst und erarbeiten gemeinsam mit ihnen Lösungswege.

Um beispielsweise gesundheitlichen Belastungen vorzubeugen, treffen wir zahlreiche Maßnahmen. Zwar sind die Gesundheitssysteme der Länder, in denen wir tätig sind, sehr unterschiedlich. Die Krankheiten, die in der Regel zu Arbeitsunfähigkeit führen, sind aber die gleichen: Muskel-Skelett-Erkrankungen, psychische Störungen und Atemwegsinfekte. Hinzu kommen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Unsere moderne betriebliche Gesundheitspolitik konzentriert sich auf wirksame Prävention. Damit das im gesamten Unternehmen funktioniert, tauschen wir uns länderübergreifend aus und lernen voneinander.

Außerdem tun wir alles dafür, um Arbeitsunfälle zu vermeiden. „Null Toleranz für Unfälle“ ist unser Grundsatz. Wir haben Managementsysteme für Arbeitsschutz nach internationalen Standards und Normen eingeführt. So können wir Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter systematisch, effizient und wirksam umsetzen. Wie genau? Wir erfassen kontinuierlich Kennzahlen zu Arbeitszeitausfällen sowie Unfällen und gefährlichen Ereignissen. Das hilft uns bei der Ursachenforschung. Es folgt eine umfassende Risikoanalyse, um herauszufinden, wo wir unsere Anstrengungen verstärken und präventive Maßnahmen einführen müssen. 

Aktion zur Darmkrebsvorsorge

Wie gut unser Gesundheitsmanagement funktioniert, können wir daran messen, ob wir unsere Mitarbeiter mit unseren Informationen zu Vorsorgeaktionen tatsächlich erreichen. Die rege Teilnahme an der deutschlandweiten Aktion zur Darmkrebsvorbeugung und ‑früherkennung im Herbst 2016 zeigt: Unser Einsatz hat sich gelohnt.

Bei der Aktion stellten wir unseren Mitarbeitern und ihren Angehörigen einen immunologischen Stuhltest zur Früherkennung von Darmkrebs zur Verfügung. Die Resonanz war enorm: 2.672 Mitarbeiter forderten den Test an und 73 Prozent von ihnen reichten ihn auch ein. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, bestätigt die Felix Burda Stiftung, die sich der Prävention von Darmkrebs widmet.

1,9 Unfälle mit Ausfallzeiten passierten unseren Mitarbeitern 2016 im Schnitt in einer Million Arbeitsstunden. Für eine Million Arbeitsstunden müssen etwa 520 Personen ein Jahr in Vollzeit arbeiten.1)

1) unter Annahme von 240 Arbeitstagen im Jahr und einer Acht-Stunden-Woche

Mit Vielfalt zum Erfolg

Egal ob Frau oder Mann, alt oder jung, katholisch oder buddhistisch, mit oder ohne Behinderung, homo- oder heterosexuell, zugewandert oder einheimisch – bei uns soll sich jeder Mitarbeiter wohl fühlen. Jeder unserer Mitarbeiter hat die gleichen Chancen. Unsere Aufgabe ist es, individuelle Unterschiede zu fördern und zu nutzen. Deshalb unterstützen wir unsere Mitarbeiter auf verschiedenste Weise, wie etwa durch:

  • Programme, die gezielt Frauen fördern
  • klare Ziele zur Förderung von Frauen in Führungspositionen
  • Netzwerke und Plattformen, die Gleichgesinnte zusammenbringen und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen
  • Kooperationen mit anerkannten Organisationen; wir sind Mitglied in zahlreichen Initiativen, die sich der Vielfalt verschrieben haben

Unsere vielfältige Belegschaft bereichert uns. Und sie macht uns zugleich zu einem attraktiven Arbeitgeber für Bewerber.

Diversity

Weltweit gibt es 195 unterschiedliche Nationalitäten. 2016 waren davon 97 in unserer Belegschaft vertreten. 

Der Anteil an Frauen in Führungspositionen betrug 2016 konzernweit 19,6%.

Berufliche Freundschaft zwischen Jung und Alt

Es gibt vieles, was junge Leute von den Älteren lernen können – und umgekehrt. Doch je größer der Altersunterschied, desto weiter gehen oft auch ihre Ansichten und Wertvorstellungen auseinander. Wir wissen, dass beide Seiten aus ihren unterschiedlichen Erfahrungen einen Nutzen ziehen können. Man muss sie nur zusammenbringen.

Das tun wir seit 2016 im Rahmen unseres „Reverse Mentoring“-Programms. Dabei gehen junge und ältere Mitarbeiter eine „berufliche Freundschaft“ ein, und tauschen sich regelmäßig über ihre Fähigkeiten und ihr Wissen aus. Das fördert nicht nur das generationenübergreifende Verständnis, sondern auch die Vernetzung. Angefangen hat das Ganze mit einigen wenigen „Mentoren-Pärchen“. Mittlerweile bringt das Programm Jung und Alt in Deutschland, Schweden und Großbritannien zusammen. Weitere Regionen werden folgen.

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