Verbindlicher Orientierungsrahmen

Klare Richtlinien und Rahmenwerke geben unseren Mitarbeitern Orientierung und sorgen dafür, dass soziale und ökologische Standards in den Arbeitsprozessen verankert werden. Als Konzernrichtlinien gelten sie grundsätzlich standortübergreifend und bis in die Lieferkette hinein, auch wenn dies letztlich nicht im direkten Einflussbereich von E.ON liegt.

Externe Rahmenwerke und Verpflichtungen von E.ON

E.ON-Selbstverpflichtung des Vorstands (2006) Hierin bekräftigen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung bei der Unternehmensführung.
Bekenntnis zu den zehn Prinzipien des „Global Compacts“ der Vereinten Nationen (seit 2005) Wir verpflichten uns zur Einhaltung von Menschenrechten, Arbeitsnormen sowie Umweltschutzstandards und beteiligen uns am Kampf gegen Korruption.
Luxemburger Deklaration (2009) Wir bekennen uns zu einer wirksamen betrieblichen Gesundheitsförderung und einer Umsetzung nach europäischen Standards.
Erklärung von Seoul (2009) Wir verpflichten uns zur Einführung einer Präventionskultur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.
Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft (2010) Gemeinsam mit anderen global agierenden deutschen Unternehmen bekennen wir uns zu einer erfolgs- und werteorientierten Führung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft. Dazu gehören fairer Wettbewerb, Sozialpartnerschaft, das Leistungsprinzip und Nachhaltigkeit.
Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (seit 2002) Gemäß §161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex geben Vorstand und Aufsichtsrat der E.ON SE jährlich eine Entsprechenserklärung ab.
Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (seit 2012) Wir veröffentlichen jedes Jahr die Nachhaltigkeitsleistung der E.ON SE nach den Kriterien des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE), ein von der deutschen Bundesregierung beauftragtes Fachgremium.
Modern Slavery Act Statement - Juni 2017 Mit diesem Statement nehmen wir öffentlich dazu Stellung, wie wir Menschenrechtsverletzungen in unserer Lieferkette vorbeugen und bekämpfen. Damit kommen wir den Anforderungen des „UK Modern Slavery Act“ nach.

Interne Richt- und Leitlinien

E.ON-Verhaltenskodex (aktualisiert 2013) Regelt den Umgang mit Geschäftspartnern, Dritten und staatlichen Stellen und gibt Hinweise zur Vermeidung von Interessenkonflikten. Weiterhin enthält unserer Verhaltenskodex Vorgaben zum Umgang mit Informationen, Eigentum und Ressourcen des Unternehmens sowie mit dem Themenkomplex Umwelt, Arbeitssicherheit und Gesundheit.

Anlagen:

Anlage 1: Checkliste Compliance (aktualisiert 2013) - Liste mit Fragen, anhand derer überprüft werden kann, ob die vorgesehenen Maßnahmen mit der von E.ON Integrität vereinbar sind

Anlage 2: Leitlinie Kartellrecht (aktualisiert 2013) - Verpflichtung zur Einhaltung aller geltenden kartellrechtlichen Vorschriften sowie Verfahren bei Verstößen

Anlage 3: Leitlinie Zuwendungen (aktualisiert 2013) - Prinzipien zur Annahme und Gewährung von Zuwendungen im Umgang mit Geschäftspartnern, Wettbewerbern sowie staatlichen Stellen
E.ON Leitlinie zu Menschenrechten (2008) Die E.ON-Leitlinie zu Menschenrechten verpflichtet Mitarbeiter und Geschäftspartner dazu, angemessene Arbeitsverhältnisse zu schaffen, ethische Geschäftspraktiken einzuhalten und die Menschenrechte zu achten.
Gemeinsame Grundsatzerklärung „Vielfalt und Integration“ (2016)(vormals „Leitlinie Chancengleichheit und Förderung von Vielfalt“, 2006) Diese Erklärung verpflichtet uns dazu ein vielfältiges und integratives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem jeder Mitarbeiter sein Potenzial entfalten kann. Die Erklärung wurde 2016 gemeinsam vom E.ON-Vorstand und dem E.ON SE Betriebsrat unterzeichnet.
Recruiting- und Besetzungsrichtlinie (2015) Wir wollen Frauen gezielt Aufstiegsmöglichkeiten im Konzern eröffnen. Die Richtlinie legt konzernweit fest, dass bei der Besetzung einer neuen Führungsposition jeweils mindestens ein Mann und eine Frau auf die Kandidatenliste gesetzt werden.
Management-Konzernrichtlinie Compliance (2013; aktualisiert 2016 ) Konzernweite Richtlinie zur Festlegung der Compliance-Strukturen, ihrer einheitlichen Anwendung und zu den Nachweisen der Umsetzung
Business-Governance-Konzernrichtlinien „Verbot von Insidergeschäften“ (2013) und „Vermittlerverträge“ (aktualisiert 2015)

Zwei Konzernrichtlinien mit besonderem Fokus auf:

  • Aufklärung der Mitarbeiter über insiderrechtliche Regelungen und Verhaltenspflichten
  • Verhinderung von Verstößen gegen das Korruptionsverbot, die im Zusammenhang mit der Beauftragung von Vermittlern, Beratern oder sonstigen Dritten
Management-Konzernrichtlinie Stakeholder-Management (2013; aktualisiert 2015) Enthält eine Definition wesentlicher Stakeholder-Gruppen (ohne Beteiligte des Kapitalmarkts), Grundsätze für den Austausch sowie Rollenbeschreibungen und Aufgabenprofile für die interne und externe Kommunikation sowie für das Nachhaltigkeitsmanagement
Business-Governance-Konzernrichtlinie Stakeholder-Management (aktualisiert 2015) Festlegung von Verantwortlichkeiten, Prozessen und Instrumenten sowie Standards für zu übermittelnde Informationen; des Weiteren Regeln für die Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen und den offenen, inhaltlich konsistenten Umgang mit unseren Stakeholdern
Verhaltenskodex für Lieferanten (vormals „Grundsätze für eine verantwortungsvolle Beschaffung“ von 2008; überarbeitet 2016) Konzernweit verbindliche Regeln bezüglich Menschenrechten, Arbeitsbedingungen, Umweltbelastungen sowie ethischen und moralischen Geschäftspraktiken. Sie gelten uneingeschränkt für Non-Fuel-Lieferanten; außerdem sichern uns alle Lieferanten von Uran und fester Biomasse*) ihre Einhaltung vertraglich zu

*) mit Ausnahme der Biomasselieferanten aus Schweden
Business-Governance-Konzernrichtlinie „Procurement“ (aktualisiert 2016) Konzernweit gültige operative Grundsätze sowie Prozesse und Verantwortlichkeiten für die Non-Fuel-Beschaffung sind in dieser Richtlinie verankert.
Zusatz zur „Procurement“-Richtlinie für die Beschaffung von Biomasse (2010) Hierin definieren wir unsere Nachhaltigkeitsanforderungen bei der Beschaffung von Biomasse einschließlich Risikoprüfung und Lieferantenaudits sowie der Regelungen für Joint Ventures.
Grundsätze für die nachhaltige Beschaffung von Kernbrennstoffen (2014) Unsere Grundsätze zur Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Beschaffung von Uran entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind in dieser Richtlinie festgeschrieben.
Management-Konzernrichtlinie HSE (2013; aktualisiert 2015) Die Konzernrichtlinie HSE (Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umwelt – Health, Safety &   Environment) definiert die diesbezüglichen Strukturen und -prozesse im Konzern: Rollen und Verantwortlichkeiten, Managementkonzepte und Berichtswege. Nachrangig unterstützen verbindliche Geschäfts- und Verfahrensanweisungen zu spezifischen Themen die Ziele der Konzernrichtlinie.
Business-Governance-Konzernrichtlinie HSE-Management (2013) Definiert HSE-Managementanforderungen und -instrumente wie Audits oder Umweltschutz- und Arbeitssicherheits-Managementsysteme (EMAS, ISO14001 bzw. OHSAS 18001*). Als Synthese aus den zuvor bestehenden Konzernrichtlinien „Sicherheits- und Gesundheitsschutzmanagement“ sowie „Umweltmanagement“, harmonisiert sie Prozesse und Inhalte und trägt zu einer besseren Integration der Themen bei.

*) künftig ISO 45001
E.ON-Grundsatzerklärung zu Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (2013; überarbeitet 2014) Im Einklang mit der Unternehmensstrategie legt die vom E.ON SE-Vorstand und Betriebsrat formell unterzeichnete Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE)-Konzern-Grundsatzerklärung offiziell die Absichten und die Ausrichtung von E.ON fest, um eine ständige Verbesserung im Bereich HSE zu erreichen.
Code of Conduct des SGC (aktualisiert 2016) sowie des HSE GC (2013) Der Code of Conduct legt Ziele, Struktur und Governance-Grundsätze für das Sustainability Governance Council (SGC) sowie das HSE Governance Council (HSE GC) fest.
Business-Governance-Konzernrichtlinie „Ereignis- und Krisenmanagement“ (aktualisiert 2013) Konzernweite Richtlinie, die grundlegende Strukturen und Prozesse für das Ereignis- & Krisenmanagement definiert. Dazu gehört die verantwortungsvolle Implementierung und Pflege eines entsprechenden Managements sowie die Bewältigung von Notfällen und Krisen innerhalb des Konzerns.

Die Hauptziele sind:

Ziel 1: Schutz des menschlichen Lebens und der Umwelt

Ziel 2: Schutz der Kunden, unserer Mitarbeiter und externer Geschäftspartner sowie unseres Betriebsvermögens
Business-Governance-Konzernrichtlinie Security Management (2015) Legt grundlegende Strukturen und Prozesse für die Einführung und Entwicklung eines angemessenen Security Managements im E.ON-Konzern fest
Business-Governance-Konzernrichtlinie Informationssicherheit (aktualisiert 2014) Die Konzernrichtlinie beschreibt die konzernweite Organisation der Informationssicherheit, mit der wir Risiken bezüglich der Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Informationen steuern. Acht neue, zum 1. Dezember 2014 in Kraft getretene Geschäftsanweisungen konkretisieren die Konzernrichtlinie hinsichtlich eines ganzheitlichen Ansatzes zur Abwehr von Cyber-Angriffen und geben den Mitarbeitern detaillierte Verhaltensvorgaben.
Business-Governance-Konzernrichtlinie Datenschutz (2015) Einheitliche Regelung für den Aufbau der Datenschutzorganisation für E.ON-Konzerngesellschaften in Deutschland. Sie dient unter anderem dazu, bei den inländischen Konzerngesellschaften einen einheitlichen und angemessenen Datenschutzstandard, eine höhere Transparenz hinsichtlich der Datenschutzaktivitäten im Konzern und Synergieeffekte zu erzielen.

HSE Management Zertifikate

Die konzernweite Richtlinie zum HSE-Management definiert Mindestanforderungen und Managementinstrumente für einheitliche Prozesse in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. Sie verpflichtet alle globalen und regionalen Einheiten ein extern zertifiziertes Umweltmanagementsystem gemäß den internationalen Standards ISO 14001 sowie Arbeitssicherheitsmanagement nach OHSAS 18001 einzuführen.

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