Verantwortung, die mitwächst

Wir wollen ein erfolgreiches Unternehmen sein. Es liegt in unseren Händen, wie wir dies erreichen – in Einklang mit den natürlichen Ressourcen, dem weltweiten Klima und unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Nur die konsequente Ausrichtung auf ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Wirtschaften sichert die Zukunft und schafft einen Mehrwert für alle Beteiligten: für Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre, Geschäftspartner – und die Umwelt.

Was uns wichtig ist

Bei allem, was wir tun, haben wir die Folgen unseres wirtschaftlichen Handelns im Blick. Wir müssen gewährleisten, dass unsere Geschäftstätigkeit das Klima und die Umwelt nicht beeinträchtigt und dass Gesetze und Richtlinien sowie Menschenrechte eingehalten werden. Außerdem wollen wir gemeinsam mit Mitarbeitern, Kunden und weiteren Stakeholdern einen Mehrwert schaffen.

Unsere Daten und Fakten

Beispiele unserer Aktivitäten

Kreativität belohnen, innovative Lösungen medial präsentieren

Gute Ideen, besonders solche, die Energiesparen und Klimaschutz fördern, verdienen Anerkennung. Wir tragen in Tschechien mit dem E.ON Energy Globe Award (EGA), der landesweit begehrtesten Umweltauszeichnung, dazu bei, dass sie diese auch erhalten.

Mehr als 220 Projekte eingereicht

2018 wurden der aus renommierten Experten zusammengesetzten Jury mehr als 220 Projekte zur Bewertung vorgelegt. Die Gewinner erhalten Geld- und Sachpreise sowie maßgeschneiderte Unterstützung für ihr Projekt.

Landesweit bekannte TV-Show

Überreicht werden die Preise durch Persönlichkeiten aus Politik und Kultur bei einer landesweit im Fernsehen übertragenen Feier. Rund 60 Prozent der Bevölkerung Tschechiens haben zumindest eine dieser E.ON EGA-TV-Shows gesehen. E.ON Czech organisiert den Wettbewerb seit 2008. Bis heute wurden beinahe 2.400 Projekte eingereicht.

Vielfliegerschutz aus Vogelperspektive

Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Greifvogel. Sie setzen sich gern auf hohe Objekte wie Strommasten, wo sie beispielsweise im Landeanflug zwischen Mast und Stromleitung einen Kurzschluss auslösen können. Und Ihre Flugrouten kreuzten Stromkabel, die Sie manchmal erst in letzter Sekunde sehen können. Um unser tschechisches Stromverteilnetz sicherer zu machen, nehmen wir bewusst die Vogelperspektive ein.

Partnerschaft mit Behörden und Ornithologen

In einer Partnerschaft mit dem Tschechischen Umwelt- und Landschaftsschutzministerium und der Tschechischen Gesellschaft für Ornithologie haben wir die für den Vogelschutz kritischen Abschnitte unseres Systems identifiziert und speziell gesichert.

Neue Markierungen und Abschrechungsvorrichtungen

Beispielsweise brachten wir an stark frequentierten Vogelflugrouten gut sichtbare Markierungen an unseren Kabeln an. Außerdem montieren wir jährlich mehr als 4.000 Abschreckungsvorrichtungen, die Vögel davon abhalten, sich auf gefährlichen Komponenten niederzulassen. Diese Sicherheitsmaßnahmen helfen, Greifvögel und andere Vogelarten zu schützen.

Markierungen schaffen Luftsicherheit für Vögel

Unsere Verteilnetzbetreiber (VNB) ergreifen vielerlei Maßnahmen, um Vögel vor dem Zusammenstoß mit Stromleitungen zu schützen.

Hunderte von flatternden Plastikstreifen

Beispielsweise brachte Schleswig-Holstein Netz, unser VNB in Norddeutschland, Hunderte von Markierungen an seinen Leitungen an, damit Vögel diese besser erkennen können. Die Markierungen – schwarz-weiße, im Wind flatternde Plastikstreifen, die die Aufmerksamkeit der Vögel auf sich ziehen – wurden an den Abschirmungskabeln oberhalb der Leiter angebracht. Im August 2018 befestigte Schleswig-Holstein Netz derartige Markierungen an einem neun Kilometer langen Abschnitt seiner Hochspannungsleitungen rund um die nahe der Nordseeküste gelegene Stadt Marne.

Mehr Sicherheit für Adler, Storch & Co.

Diese und andere Maßnahmen machen die Lüfte in unseren Versorgungsgebieten sicherer für Fischadler, Störche, Gänse, Enten, Schwäne und andere Vogelarten.

Kinder erleben Energie

Kinder und Jugendliche werden eine wichtige Rolle dabei spielen, die Welt von morgen nachhaltiger zu machen. E.DIS, unser Verteilnetzbetreiber in Nordostdeutschland, hilft ihnen, besser informierte Energienutzer und Bürger zu werden.

30 E.DIS-Mitarbeiter in 12 Schulen

2018 trugen rund 30 E.DIS-Mitarbeiter ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Energie in ein Dutzend Schulen des Versorgungsgebiets in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Sie sprachen mit Schülern über Energieumwandlung, das Wachstum der Erneuerbaren sowie Beschäftigungs- und duale Arbeits- und Studienmöglichkeiten bei E.DIS.

Energiethemen lebendig vermittelt

Ziel war es, Kindern Themen wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz lebendig zu vermitteln. E.DIS möchte das Programm 2019 fortsetzen und mehr Kinder und Jugendliche ermutigen, energiegebildet sowie umwelt- und klimabewusst zu sein.

Fleißig wie die Bienen

Pflanzen können sich nur fortpflanzen, weil Bienen und andere Insekten unordentliche Esser sind. Wenn eine Biene Nektar aus einer Blüte saugt, bleiben einige Pollen von dem Staubgefäß (dem männlichen Fortpflanzungsorgan der Blume) an ihrem Körper hängen. Beim Besuch der nächsten Blüte werden ein paar von ihnen auf die Narbe (das weibliche Fortpflanzungsorgan) übertragen.

Die Früchte unordentlichen Essens

Das Ergebnis: Befruchtung und Entwicklung einer Frucht, beispielsweise eines Apfels. Leider haben der Anbau in Monokultur und Insektizide Deutschlands Bienenpopulation drastisch verringert.

Unterstützung von Imkern rund um Trafostationen

Avacon, unserer Verteilnetzbetreiber im nördlichen Mitteldeutschland, unternimmt etwas, um die Situation zu verbessern. Er unterstützt Mitarbeiter, die an seinen Hochspannungs-Transformatorenstationen Bienen halten wollen. Die meist ländlichen oder am Stadtrand gelegenen und mit hohen Zäunen gesicherten Standorte sind hierfür ideal. Bisher surren fast 300.000 Bienen durch die Felder rund um mehrere Avacon-Transformatorenstationen. Unsere imkernden Mitarbeiter planen, 2019 weitere Bienenstöcke aufzustellen.

Hilfe beim Überwachen und Reduzieren kommunaler CO2-Emissionen

Ein bekanntes Wirtschaftszitat lautet: „Was du nicht messen kannst, kannst du nicht lenken“. Für zahlreiche Gemeinden überall in Deutschland ist genau dies das Problem, denn das Sammeln und Analysieren von Emissionsdaten kann kompliziert und zeitaufwändig sein.

Digitale Lösung zur einfachen Datenaufbereitung

greenited, ein in Hamburg ansässiges Start-up, das von uns mitgefördert wurde, kann helfen: Es hat eine digitale Lösung entwickelt, die komplexe Emissionsdaten aufbereitet und in leichtverständlichen Grafiken darstellt. Das Tool ist wissenschaftlich anerkannt und lässt sich intuitiv bedienen. Es befähigt Städte und Kommunen, sich ein exaktes Bild ihres Status-quo zu machen, wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu entwickeln und ihre Fortschritte zu dokumentieren.

Simulation einzelner Maßnahmen

Beispielsweise kann das Tool die Auswirkung individueller Maßnahmen (wie der Errichtung von Solaranlagen auf dem Dach eines öffentlichen Gebäudes) simulieren und den Verantwortlichen so eine Entscheidung für die sinnvollste Maßnahme erleichtern. Das Tool wird inzwischen von Kommunalverwaltungen in Schleswig-Holstein, Bayern und Berlin eingesetzt.

Bürgerenergiepreis in Bayern

Menschen, die mit gutem Beispiel vorangehen, verdienen Anerkennung. Bayernwerk, unser Verteilsystembetreiber in Bayern ehrt Einzelpersonen, Schulen, Klubs und andere gemeinnützige Organisationen für ihr Nachhaltigkeitsengagement mit dem Bürgerenergiepreis.

Mit insgesamt 50.000 EUR dotiert

Er verleiht den mit insgesamt 50.000 EUR dotierten Preis in fünf Bezirken Bayerns mit Unterstützung der jeweiligen Bezirksregierung. 2018 waren drei der Preisträger aus Niederfranken. Ein Preis in Höhe von 3.500 EUR ging an eine Gruppe von Ehrenamtlichen aus Marktheidenfeld, die einen Ratgeber zum Energiesparen und zur Verringerung der eigenen Klimaauswirkungen herausgegeben und verbreitet hatten. Ein weiterer Preis in gleicher Höhe ging an ein Pärchen aus Saal an der Saale, das sein Haus fast vollständig energieautonom gemacht hat.

Die Energiewende wird Wirklichkeit

Der Ruder-Club Karlstadt erhielt ein Preisgeld von 3.000 EUR für die energie-intelligente Renovierung seines Boots- und Klubhauses, unter anderem mit hocheffizienter Lüftung und Wärmerückgewinnung sowie LED-Beleuchtung. Es sind Pioniere wie diese, die dazu beitragen, dass die Energiewende Wirklichkeit wird. Der Bürgerenergiepreis stellt ihre Erfolge ins Rampenlicht und inspiriert andere, ihrem Beispiel zu folgen.

Unterrichtsmittel für benachteiligte Kinder

Wir sind davon überzeugt, dass alle Menschen gleichen Zugang zu Wissen und Bildung erhalten sollten. Leider haben viele Familien in Ungarn nicht genug Geld, um ihren Kindern alle benötigten Unterrichtsmaterialien zu kaufen. Seit 2012 helfen wir ihnen dabei.

Je ein Rucksack für 1.000 Grundschüler und 500 Kita-Kinder

Gemeinsam mit der ungarischen Interkirchlichen Hilfe liefern wir zu Beginn eines jeden Schuljahrs 1.000 benachteiligten Grundschülern und 500 Kita-Kindern je einen Rucksack mit Notizbüchern und Stiften. Auch unsere Mitarbeiter beziehen wir hierbei ein und geben ihnen Gelegenheit, mit Geld- oder vergleichbaren Sachspenden zu dem Programm beizutragen.

2018 spendeten über 5.000 E.ON-Mitarbeiter

2018 nahmen rund 5.000 unserer Mitarbeiter in Ungarn daran teil. Mit dem Programm setzen wir unsere Selbstverpflichtung um, die von uns belieferten Gemeinden zu Orten zu machen, in denen es sich besser leben lässt.

Ungarns Stromnetze vogelfreundlich machen

Mit mehr als 84.000 km Leitungen haben wir das umfangreichste Stromnetz Ungarns. Entsprechend groß ist unsere Verantwortung dafür, dass es für Wildtiere, insbesondere Vögel keine Gefahr darstellt. Vögel setzen sich gern auf Strommasten und riskieren damit, z. B. beim Berühren von Mast und Leitung einen elektrischen Schlag zu bekommen. Große Vögel wie Bussarde, Kraniche oder Störche können außerdem gegen die Leitungen fliegen und sich so verletzen.

Partnerschaften zum Schutz der Vögel

In Partnerschaften mit Naturschutzorganisationen und Vogelschutzexperten haben wir in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Schritte unternommen, um unser Netz in Ungarn vogelfreundlich zu machen. Wir haben tausende gefährlicher Komponenten mit Plastikvorrichtungen ausgestattet, die Vögel daran hindern dort zu landen.

Nistkästen an Masten und Lichtreflektoren an Leitungen

Außerdem haben wir 4.200 sichere Nistkästen oben auf den Strommasten montiert und Lichtreflektoren an den Leitungen angebracht, um sie für fliegende Vögel besser sichtbar zu machen. Diese Maßnahmen sind nicht nur für die Vögel, sondern auch für uns wertvoll: Die Zahl der Vögel, die durch unserer Anlagen zu Tode kamen, und unserer Zeit- und Materialaufwand zu Reparatur der Netze gingen deutlich zurück.  

Wettbewerb für beste Vogelabschreckung auf Strommasten

Aber es besteht bekanntlich immer noch Luft nach oben. 2018 richteten wir darum mit Design Terminal, einem Budapester Startup-Inkubator, einen Wettbewerb um die beste Technik aus, mit der Vögel vom Landen auf Strommasten abgehalten werden können. Acht Teams aus Designern und Studenten nahmen die Herausforderung an. Die Gewinner präsentierten eine Vorrichtung, die einem Vogelflügel ähnelt. Das Konzept wird jetzt weiter verfeinert und für die Serienproduktion vorbereitet. Wir glauben, dass es die Zahl der Verletzungen und Todesfälle von Vögeln weiter senken wird.

E-Mobilität auf die Straße bringen

Elektromobile bieten viel Potenzial, um CO2-Emissionen zu senken. Aber sie sind immer noch ziemlich neuartig. Um ihre Nutzung in Italien voranzubringen, führten wir an unseren Verwaltungsstandorten in Mailand und Massazza mit Moving@E.ON ein Sharing-Programm für Elektromobile ein. Wir stellten je fünf E-Autos und E-Bikes für unsere Mitarbeiter und Geschäftspartner bereit. Diese können sie für geschäftliche und private Fahrten nutzen oder auch am Wochenende mit nach Hause nehmen.

Wettbewerb um dreiwöchige E-Auto-Nutzung

Zudem installierten wir Ladestationen an unseren Parkplätzen und veranstalteten einen Wettbewerb, bei dem der Gewinner eins der E-Autos für Wochen während der Sommerferien 2018 nutzen konnte.

Mehr über Kundenwünsche erfahren

Neben der Förderung einer elektrischen, nachhaltigen Mobilität dient uns das Programm auch dazu, verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Elektromobilen zu testen und mehr über die Einstellung der Nutzer zu dieser neuen Technologie zu erfahren. Diese wertvollen Informationen nutzen wir, um unsere E-Mobilitäts-Lösungen für Einzelpersonen, Unternehmen und Städte weiterzuentwickeln.

CO2-Emissionen ausgleichen und Italien begrünen

Umweltaktivisten sagen: „Wir pflanzen Bäume für eine bessere Welt“. Seit 2011 hat E.ON Italia mehr als 60.000 gepflanzt – einen für jeden Kunden, der sich für den E.ON Green Gas Tarif entschieden oder seine Treuepunkte hierfür eingetauscht hat.

Mehr als 40.000 Tonnen CO2 aus der Luft gefiltert

Das Projekt hilft Kunden, ihre eigenen CO2-Emissionen aktiv zu kompensieren. Bisher haben die Bäume zusammen mehr als 40.000 Tonnen Kohlendioxid aus der Luft gefiltert. Zudem fördern sie die Biodiversität und verschönern 18 Orte in ganz Italien, hauptsächlich in Städten. Urbane Aufforstung hilft, die Luft zu kühlen, Schadstoffe herauszufiltern und Städte grüner, gesunder und lebenswerter zu machen.

Eines der größten Aufforstungsprojekte Italiens

Mit “I boschi E.ON” (E.ON Wälder) betreiben wir in Partnerschaft mit AzzeroCO2, einem Spezialisten für CO2-Kompensation und -Zertifizfierung eines der größten Wiederaufforstungsprojekte Italiens. 2018 beteiligten wir uns an Mosaico Verde (Grünes Mosaik), dem jüngsten AzzeroCO2-Projekt. Ziel ist es, bis 2020 300.000 neue Bäume zu pflanzen und 30.000 Hektar bestehender Forste unter Schutz zu stellen.

Besser lernen mit besserer Beleuchtung

Wenn Kinder bei schlechter Beleuchtung lesen, bekommen sie oft von ihren Eltern zu hören: „Lies nicht bei schlechtem Licht, das schadet den Augen!“. Ob das medizinisch belegt ist oder nicht – auf jeden Fall lernen Kinder in gut beleuchteten Klassenzimmern effektiver.

E.ON Romania hilft bei schulgerechter Beleuchtung

In einigen rumänischen Schulen war dies nicht immer der Fall. Deshalb begann E.ON Romania 2012 in seinem Versorgungsgebiet damit, die Beleuchtung in Klassenzimmern, Fluren und Sporthallen vieler Schulen zu erneuern. 2018 installierte das Unternehmen 15.000 energiesparende LED-Leuchten in zehn Schulen. Insgesamt hat es die Lernumgebung für 35.000 Kinder und Lehrer in 54 Schulen verbessert und diese gleichzeitig dabei unterstützt, ihre Energiekosten und Klimaauswirkungen zu verringern.

Zahlreiche Anfragen von interessierten Schulen

Das erfolgreiche Programm erhält jedes Jahr zahlreiche Anfragen von Schulen, die daran teilnehmen möchten, und hat unsere Beziehungen mit Gemeinden überall in unserem rumänischen Versorgungsgebiet verbessert.

Schärfung des Sicherheitsbewusstseins in Rumänien

Strom und Erdgas geben unseren Kunden die Energie, die sie für ein gutes Leben benötigen. Nicht richtig eingesetzt, können sie aber auch gefährlich oder gar tödlich sein.

Kooperation mit nationaler Aufsichtsbehörde

Im Rahmen seines Engagements für sichere Energienutzung ging E.ON Romania 2012 eine Partnerschaft mit der Nationalen Aufsichtsbehörde für Notfallsituationen ein, um die Sicherheitskultur in den Gemeinden seines Versorgungsgebiets zu verbessern. Freiwillige aus dem Unternehmen – insgesamt rund 600 – besuchen Schulen, Märkte und Behörden, um dort Präsentationen zu halten, Faltblätter zu verteilen und mit den Leuten direkt über Energiesicherheit zu sprechen.

Mehr als 5 Millionen Flyer verteilt

Bis Ende 2018 wurden so mehr als fünf Millionen Aufklärungsmaterialien verteilt und schätzungsweise 7,7 Millionen Menschen erreicht. Die Facebook-Seite des Programms besitzt 16.000 Fans und hat etwa 10.000 Posts erhalten.

Schutz für Greifvögel

Stromleitungen sind für Vögel gefährlich. Wir errichten die Leitungen, also ist es unsere Aufgabe, sie sicherer zu machen. ZSE, unser Verteilnetzbetreiber in der Westslowakei, macht sein Netz mit Unterstützung der Vogelschützer von „Raptor Protection Slovakia“ (RPS) vogelfreundlicher. Seit 2003 unterstützt ZSE RPS bei seinem Vorzeigeprojekt LIFE Energia, das bereits zwei Jahrzehnte im Greifvogelschutz aktiv ist.

LIFE Energia: Vogelschutz mit System

LIFE Energia steht für den ersten systematischen Ansatz zur Bekämpfung der beiden wichtigsten Gefahrenquellen von Stromleitungen (Kollision und elektrischer Schlag) und verbessert zudem die Nistmöglichkeiten, Ernährungs- und Brutbedingungen von Greifvögeln.

ZSE macht Strommasten vogelsicher

ZSE unterstützt LIFE Energia auf dreifache Weise: Um Kollisionen unwahrscheinlicher zu machen, stattet das Unternehmen viele seiner Leitungen mit Vogel-abschreckenden Markierungen aus. Um Stromschlägen vorzubeugen, installiert es Hilfsmittel, die Vögel davon abhalten sich auf den gefährlichsten Komponenten der Strommasten niederzulassen, und Isolatoren, auf denen sie sicher landen können. Außerdem bringt es Nisthilfen aus Aluminium an den Masten an und montiert künstliche Nester auf dem Gestänge. In ihrer Gesamtheit tragen diese Maßnahmen dazu bei, Greifvogelpopulationen – einschließlich bedrohter Arten wie Kaiseradler oder Würgfalke – zu stabilisieren.

Überwachung von drei Greifvogelarten

Darüber hinaus betätigt sich ZSE als Hauptsponsor eines weiteren RPS-Projekts, das die Populationsentwicklung von drei Greifvogelarten überwacht.

Barrieren für Kinder mit Behinderung senken

Aus einer Gruppe ausgeschlossen zu sein, ist hart, insbesondere für Kinder. Es kann Angstgefühle, Selbstzweifel und Einsamkeit hervorrufen.

Engagement für mehr Gemeinsamkeit

ZSE, einer unserer Verteilsystem-Betreiber in der Westslowakei, engagiert sich zusammen mit Gemeinden in seinem Versorgungsgebiet, um die Teilhabemöglichkeiten der Menschen zu verbessern. Über die ZSE Stiftung kooperiert er mit dem Behindertenhilfeverband und fördert Schulen bei der Integration körperbehinderter Schüler.

Diversität fördert und fordert

Diversität im Klassenzimmer hilft allen. Sie gibt behinderten Kindern auf der einen Seite das Gefühl dazuzugehören und fordert sie auf der anderen Seite mehr als spezielle Lehrpläne. Sie schaffen außerdem eine Atmosphäre des Mitgefühls und der gegenseitigen Unterstützung. Das Programm fördert darüber hinaus einen barrierefreien Zugang zu weiteren Aktivitäten wie Sport, Freizeit und Unterhaltung.

Förderung der Kreislaufwirtschaft in Schweden

In Upplands-Bro, einer Kommune 35 km nordwestlich von Stockholm, bauen wir ein modernes Material- und Energierecyclingsystem, das etwas, das niemand haben möchte (Abfall), in etwas verwandelt, das alle wollen (Energie). Es besteht aus einer Biogasanlage, die wir im September 2018 fertiggestellt haben, und ein mit Biogas befeuertes Blockheizkraftwerk, das wir voraussichtlich ein Jahr später in Betrieb nehmen werden.

Wärme, Strom und Biogas für 25.000 Menschen

Die Anlage wird die mehr als 25.000 Einwohner von Upplands-Bro mit Wärme, Strom und Biogas aus organischem Abfall versorgen. Es wird außerdem biologischen Dünger produzieren. E.ON, das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen Ragn-Sells und die Gemeindeverwaltung arbeiten in dem Projekt eng zusammen und ermöglichen damit eine wirklich nachhaltige Lösung, die den Bedürfnissen der Kunden gerecht wird und die Belastungen für die Umwelt und das Klima verringert.

Ein attraktiver Standort durch nachhaltige Energie

Mehr noch: Die Verfügbarkeit lokaler, nachhaltiger und recycelter Energie wird das Profil von Upplands-Bro als umweltfreundlicher Gemeinde schärfen, sie als Wohnsitz attraktiver machen und nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen anlocken.

Menschen einen sicheren Heimweg ermöglichen

Vor mehr als zehn Jahren entdeckten wir einen Zusammenhang, den wir bisher nicht kannten: Viele junge Menschen fühlen sich einsam und vermissen Erwachsene als Gesprächspartner. Wir wissen außerdem, dass Orte, an denen Jung und Alt gemeinsam unterwegs sind, tendenziell ruhiger und sicherer sind. Wir wollten einen Weg finden, jungen Menschen zu zeigen, dass Erwachsene für sie da sind und sich um sie kümmern.

Gemeinsame Nachtspaziergänge von Jung und Alt

Deshalb riefen wir im Jahr 2008 gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen Skandia die Stiftung „nattvandring.nu“ ins Leben. Diese bietet Gruppen, die in Schweden Spaziergänge bei Nacht (Nattvandra) organisieren, kostenlose Beratung, Versicherung und andere Unterstützung an. Nattvandra bedeutet einfach präsent zu sein, zu fragen, wie sich die Leute fühlen, zuzuhören und bei Bedarf eine Wunde zu versorgen oder das eigene Telefon für eine persönliche Nachricht auszuleihen. Selbst die paar Stunden, die unsere Freiwilligen von ihrer Zeit hierfür zur Verfügung stellen, können außerordentlich wichtig sein. Viele Jugendliche, die abends oder nachts ausgehen, vermissen die Sicherheit, die ihnen verantwortungsvolle Erwachsene bieten können.

Erfolgsrezept: Unterstützung – und nicht Bevormundung

Warum es so gut funktioniert? Die Freiwilligen treten den jungen Leuten neutral gegenüber. Sie spielen sich weder als Autoritäten auf, noch benehmen sie sich wie Eltern. Sie sind einfach nur als Mitmenschen da, die allen, die Hilfe brauchen, ihre Unterstützung anbieten. Durch die Einbeziehung von Erwachsenen geben diese nächtlichen Spaziergänge Kindern und Jugendlichen Sicherheit im öffentlichen Raum und tragen zu einem Rückgang von Drogenmissbrauch und Gewalt auf der Straße bei. Mehr Sicherheit und Wärme im Umgang miteinander dienen darüber hinaus letztlich uns allen. Nettvandring ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gewachsen und besteht heute aus landesweit 346 Gruppen mit 47.000 Mitgliedern und führt pro Jahr rund 15.000 Nachtspaziergänge durch. 

Entwicklung von Smart Metern für Transformatoren

Im Sommer 2018 schloss Enerjisa Enerji, die Netzgesellschaft unseres türkischen Joint Ventures Enerjisa ein zweijähriges Projekt zur Entwicklung eines Smart-Meter-Prototypen für die Umspannwerke ab. Durchgeführt wurde das Projekt von dem Verteilsystembetreiber des Unternehmens in Başkent. Er betreut rund 3,5 Millionen Kunden in einem Versorgungsgebiet in der nördlichen und zentralen Türkei, das sich von Ankara bis ans Schwarze Meer erstreckt.

Ziel: Fernauslese ohne Reiseaufwand

Ziel des Projekts war die Entwicklung eines Geräts, das Messdaten von den Umspannwerken automatisch an den Hauptcomputer des Verteilsystembetreibers sendet. Der Vorteil: Es müssen keine Mitarbeiter mehr zum Ablesen an die teilweise sehr entlegenen, ländlichen Standorte geschickt werden.

12 Prototypen standen zur Wahl

Das Projektteam entwickelte zwölf Prototyen und entsprechende Software mit den folgenden Funktionen:

  • Fernauslese von Verbrauchs-, Diagnose- und Zustandsdaten
  • Fernkontrolle der Transformatoren (ein/aus, Ladungsbegrenzung)
  • Erkennen von Stromausfällen und Störungen im Netz
  • Kontinuierlicher Austausch über zwei von drei Kommunikationswegen (Funk, Mobilfunk oder Stromkabel)

Die nächsten Schritte sind die Auswahl des besten Geräts, die Zulassung durch die Aufsichtsbehörden und die Zusammenarbeit mit einem Hersteller, um es in Serienproduktion zu bringen. Enerjisa Enerji hofft, bereits 2019 die ersten Smart Meter in Betrieb nehmen zu können.

Laptops für Schüler

Kinder, die im digitalen Zeitalter aufwachsen, benötigen digitale Lernmittel. Enerjisa Üretim, das Energieerzeugungsunternehmen unseres türkischen Joint Ventures Enerjisa, lieferte einige. 2018 spendete es 28 ausgemusterte, aber noch voll funktionsfähige Laptops an hilfsbedürftige Schulen in der Nähe dreier seiner Kraftwerke.

Erstmals IT-Unterricht möglich

Das ermöglichte zwei Schulen, erstmals überhaupt einen IT-Unterricht anzubieten. Die Initiative dient der Umwelt (weil sie den Bedarf an neuen Geräten senkt und damit Ressourcen schont) und den Gemeinden (weil sie die Lernumgebung ihrer Kinder bereichert). Künftig will Enerjisa Üretim seinen Laptop-Bestand regelmäßig überprüfen und überzählige Geräte an bedürftige Schulen übergeben.

Partnerschaft mit Alzheimer Gesellschaft

Rund 850.000 Bürger Großbritanniens leben mit einer Form der Demenz. Einige gehören zu unseren Kunden, andere sind Familienmitglieder oder Freunde unserer Mitarbeiter. Gemeinsam mit der Alzheimer Gesellschaft, einem unserer Wohltätigkeitspartner in Großbritannien für den Zeitraum von 2016 bis 2020, arbeiten wir daran, E.ON zu einer demenzfreundlichen Gemeinschaft zu machen.

Aktionsprogramm „Dementia Friends“ für mehr Verständnis

Ein Ansatz ist die Förderung von „Dementia Friends“, einem 2013 von der Alzheimer Gesellschaft gestarteten sozialen Aktionsprogramm mit dem Ziel, das Verständnis der Menschen für Demenz zu vertiefen und sie dazu anzuregen, den von der Krankheit betroffenen Personen in ihrem sozialen Umfeld zu helfen. Mehr als zwei Millionen Menschen sind im Vereinigten Königreich inzwischen Dementia Friends geworden. Wir sind stolz darauf, dass 4.876 von ihnen zu unseren Mitarbeitern gehören. Wir haben versprochen, all unsere Beschäftigten in Großbritannien über das Programm zu informieren. Wir wollen so die Alzheimer Gesellschaft bei ihrem Ziel unterstützen, bis 2020 die Zahl von vier Millionen Dementia Friends zu erreichen. Mitarbeiter, die Dementia Friends werden, erklären sich bereit, die fünf Kernbotschaften des Programms zu unterstützen und verpflichten sich, eine demenzfreundliche Aktion zu unternehmen.

Kreative Lösungen für faire Bezahlung

Darüber hinaus haben unsere Kollegen Spaß daran, kreative Lösungen zu suchen. Beispielsweise sammeln sie Spendengelder für die Wohltätigkeitsorganisation, mit denen Demenzfachkräfte für professionelle Unterstützung von Menschen, die mit Demenz leben, bezahlt werden können. 

MIND Index für Gesundheit am Arbeitsplatz

Gesunde Mitarbeiter zu haben, die sich wertgeschätzt und unterstützt fühlen, ist unerlässlich für unseren Erfolg. Wichtig ist dabei auch die geistige Gesundheit.

Befragung von mehr als 2.000 Mitarbeitern

Um herauszufinden, wie gut wir uns bislang um die mentale Gesundheit unserer Mitarbeiter kümmern, haben wir in bei E.ON in Großbritannien 2017 und 2018 eine Befragung zum Wohlbefinden durchgeführt, an der sich mehr als 2.000 Beschäftigte beteiligten. Hierbei setzten wir den „Workplace Wellbeing Index”, einen auf vorbildlichen Arbeitgeberrichtlinien und -praktiken zur geistigen Gesundheit am Arbeitsplatz basierenden Vergleichsstandard ein. Entwickelt wurde er von MIND, Großbritanniens führender Wohltätigkeitsorganisation für psychische Gesundheit.

Ausgezeichnete Bemühungen um mentale Gesundheit

Für unsere Bemühungen um die mentale Gesundheit unserer Beschäftigten sowie nachweisliche Fortschritte im Verlauf der Studie erhielten wir eine Auszeichnung in Silber, die uns ermutigt, unseren Ansatz weiterzuverfolgen. Anhand der Ergebnisse konnten wir klar erkennen, wie weit wir mit ihm vorangekommen sind, und einen Aktionsplan entwerfen, mit dem wir unsere Prozesse zur Unterstützung aller Mitarbeiter in ihrem Wohlbefinden weiter verbessern wollen.

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