Unser Lieferantenmanagement basiert auf vier Säulen

E.ON nutzt einen standardisierten Lieferanten-Onboarding-Prozess, um sicherzustellen, dass bestehende und neue Lieferanten die Mindestanforderungen von E.ON einhalten. Dabei werden potenzielle Risiken, wie z. B. finanzielle, HSE (Health, Safety und Environment)-, CSR (Corporate Social Responsibility)- und Produkt-/Dienstleistungsausfall-Risiken systematisch erfasst und reduziert. Basierend auf einer Einladung von E.ON, registrieren sich Lieferanten in unserem SRM Tool und stellen die geforderten Informationen zur Verfügung. Eine Geschäftsbeziehung mit E.ON ist für Lieferanten nur nach erfolgreichem Onboarding möglich.

Eine Anleitung für die Durchführung des Lieferanten-Onboarding-Prozesses finden Sie hier:

Für neue und Bestandslieferanten werden Risikobeurteilungen entlang der Einkaufsprozesse erstellt, die die folgenden Dimensionen berücksichtigen: Finanzen, Markt, unternehmerische Verantwortung/Compliance und Lieferanten-Performance. Die Ergebnisse der Risikobeurteilung werden als Entscheidungselement für die Festlegung und Umsetzung von Risikominderung verwendet.

In diesem Prozessschritt wird die Leistung eines Lieferanten unter Berücksichtigung der folgenden Kriterien bemessen und bewertet: Qualität, On-time-Lieferung, Nachhaltigkeit, Kosten und Innovation. Die Identifikation, Festlegung und Umsetzung von erforder­lichen Verbesserungen, Korrekturen oder Entwicklungsmaßnahmen soll die Leistungsfähigkeit erhöhen und verbesserte Geschäftsbeziehungen sicherstellen.

Im Rahmen der Lieferantenentwicklung geht es darum, kontinuierlich mit bestehenden und/oder potenziellen strategischen Lieferanten an diversen Entwicklungsmaßnahmen zu arbeiten. Dabei kann es sich um Performance-Themen oder auch zukünftige Anforderungen und Ideen handeln. Das langfristige Ziel ist es eine nachhaltige Lieferkette aufzubauen und die Partnerschaften mit den Lieferanten zu vertiefen. 

eSourcing

Bei E.ON führt die Einkaufsorganisation sämtliche Ausschreibungen (Beschaffungen) in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Geschäftseinheit durch. Hierbei werden spezielle elektronische Tools verwendet um einen effizienten Prozess zu gewährleisten. Lieferanten werden vom zuständigen Einkäufer zur Benutzung der jeweiligen Tools eingeladen.

Geschäftseinheitsspezifische Ausschreibungen (keine konzernweite Bündelung) werden durch die jeweilige E.ON-Gesellschaft durchgeführt. Globale Ausschreibungen (Bündelung des Bedarfs mehrerer Gesellschaften) werden hingegen durch eine E.ON-Gesellschaft im Namen mehrerer E.ON-Gesellschaften durchgeführt.

How we engage our suppliers

eKataloge

Elektronische Kataloge (eKataloge) stellen eine effiziente Lösung für eine Reihe von Einkaufsaktivitäten dar. E.ONs eKataloge werden in einer zentralen Plattform, der „E.ON Shopping Mall“, zur Verfügung gestellt, die von Opus Capita (früher jCatalog) bereitgestellt wird. E.ON nutzt eKataloge konzernweit oder auch begrenzt auf einzelne Gesellschaften. Ein gültiger Einkaufsvertrag zwischen einem Lieferanten und E.ON oder einer E.ON-Gesellschaft ist eine zwingende Voraussetzung für die Erstellung eines eKatalogs.

Produkte, die nicht in den eKatalogen enthalten sind, können über das Modul „QuickQuote“ angefragt und ggf. bestellt werden. QuickQuote kann bei Bedarf für bestehende eKatalog-Lieferanten freigeschaltet werden. Weitergehende Informationen zu E.ONs eKatalog-Lösung und dem QuickQuote Modul sind auf der rechten Seite zu finden.

Über den folgenden Link gelangen Sie zu unserer „SSM Catalogue Platform“. Hierbei handelt es sich um unser Self-Service Portal für das Hochladen von eKatalogen.