E.ON am Südpol

Alexander Ihl
Autor
Alexander Ihl
Presse Sprecher, E.ON SE
South pole

Gábor Rakonczay hatte mit der ständigen Blendung durch grelles Licht (die Sonne geht zu dieser Jahreszeit in der südlichen Arktis nie unter den Horizont), extrem hoher UVB-Strahlung und Monotonie zu kämpfen. Die legendären gefährlichen Stürme in der Südarktis störten die Expedition ebenfalls, und selbst die Zeit des Fluges in die Antarktis musste wegen eines Sturms verschoben werden. 

 

Denn obwohl mehrere ungarische Wissenschaftler zu Forschungszwecken an verschiedenen wissenschaftlichen Stationen in der Antarktis waren, konnten nur zwei Kletterer aus Ungarn, Krisztina Bátori Kovalcsikné und Zoltán Ács, den Südpol erreichen. Sie begannen ihre Reise jedoch auf dem 89. Breitengrad, was bedeutet, dass sie nur den letzten Breitengrad, etwa 111 km, auf Ski hinter sich brachten. Gábor Rakonczay ist der erste Ungar, der es von der ca. 980 km langen Küste des Kontinents bis zum Pol schafft - mit Unterstützung von E.ON.

 
South Pole

Ursprünglich wollte Gábor Rakonczay am 5. Januar den südlichsten Punkt der Erde erreichen, aber aufgrund verschiedener Schwierigkeiten gelang es ihm erst zwei Tage später, am 7. Januar 2019, den Südpol zu erreichen. Der ungarische Extremsportler absolvierte die 917 Kilometer lange Strecke in 44 Tagen und 4 Stunden (diese Zahl errechnet sich aus der Summe der Standortpunkte; die tatsächliche zurückgelegte Strecke beträgt etwa 950 Kilometer) und zog einen 94-kg-Schlitten.

 
South Pole

Er hat während der Reise 10 Prozent seines Gewichts verbraucht. Die eigentliche körperliche Herausforderung war nach seinen Worten die zweihundert Kilometer lange Strecke, auf der er im Tiefschnee gehen und am Ende der Strecke mit eisigem Gegenwind kämpfen musste, um sein Ziel zu erreichen. 

Gabor
Gabor

Ziel der ersten ungarischen Südpol-Expedition ist es, auf den Klimawandel, die größte Krise der Welt, die Umweltverschmutzung und den Schutz unserer Natur aufmerksam zu machen. Deshalb hat E.ON Hungária Gábor Rakonczay auf dieser Expedition unterstützt.

Gabor

Wir gratulieren Gábor zu seinem Erfolg bei diesem anspruchsvollen Abenteuer und wünschen ihm eine gute Rückreise von der Basis des Südpols.

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