#onedaywith Felix von der Laden

Praktikantin trifft Influencer

Ein Tag am Set

Instagram ist vielleicht DER Kanal der Stunde – auch wir bei E.ON setzen auf die Bilder- und Videoplattform und wurden sogar Marktführer in unserer Branche. Bedingt durch die Änderungen unserer Geschäftsfelder haben wir unserem Konzernauftritt ein neues Gesicht verpassen: Ein Instagram Relaunch stand an! In diesem Kontext kreierten wir nicht nur eine völlig neue Bildsprache, sondern starteten auch eine kleine Kampagne zur E-Mobilität, die E_xperience.

Gedanke und Aufgabe für diese Kampagne war es, gemeinsam mit dem YouTuber, Influencer und professionellen Rennfahrer Felix von der Laden eine spannende Story zu erzählen. Im Stil des bekannten Videospiels Grand Theft Auto (GTA) sollte Felix verschiedene Missionen absolvieren. Ganz wichtig dabei: Alle Fortbewegungsmittel mussten mit elektrischem Antrieb funktionieren. Und ich als Praktikantin durfte die Aktion begleiten – ein spannendes Erlebnis, das ich teilen möchte!

Good Morning Sunshine

Pünktlich um 4 Uhr morgens klingelt mein Wecker! Heute fliege ich nach Kopenhagen, zusammen mit meinem Kollegen Rainer, der unseren Instagram-Account betreut und schon häufiger mit Influencern zusammengearbeitet hat.

Ich freue mich wie ein Kind an seinem ersten Schultag und hüpfe startbereit aus dem Bett. Um 5:10 Uhr soll mein Taxi mich zum Flughafen Tegel bringen. Alles klappt wie am Schnürchen und kurz darauf stehe ich am Counter, eineinhalb Stunden vor Abflug.

Dass es auch entspannter geht, beweist mir Rainer, der 10 Minuten vor dem Boarding ankommt und sich zur freudig aufgeregten und seit einiger Zeit in der Schlange wartenden Praktikantin gesellt.

Praktikantin trifft Influencer
Wiebke Ludwig
Author
Wiebke Ludwig
Digital Communication and Social Media

Auf geht’s nach Kopenhagen

Crew

Schon geht’s los und eine Stunde später betreten wir in Kopenhagen dänischen Boden. Wir treffen die Crew von achtung!, jener Agentur, die sich um den Dreh und den gesamten Relaunch kümmert.

Wir fahren zu einer Mietwagenagentur, gleich in der Nähe des Flughafens. Dort treffen wir auf Felix von der Laden, den Star des Tages, sein Management und das Filmteam von Escape Filmproduktion. Ich bin überrascht, wie jung und überschaubar klein das gesamte Team ist.

Viel Zeit für Smalltalk gibt es nicht, das Team hat die Tage zuvor schon alle Standorte geprüft und schon geht es los. Wie ein präzises Uhrwerk übernimmt jeder eine Funktion. Unsere kleine Karawane zieht los zur ersten Location.

Gemeinsam mit Rainer und Mathias, der uns den Tag über betreuen wird, fahren wir los.

Felix in the car
Jagd auf Roller Blades

Am ersten Set in einer kleinen Nebenstraße treffen wir auf unseren dänischen E.ON-Kollegen Nicolai, der die Crew schon am Vortag mit hilfreichen Tipps und Ideen für Locations unterstützt hat.

Kameramann Jannik zieht sich Rollschuhe an. Die folgenden Takes werden aus einer „Third-Person View“ gefilmt, um den typischen Look eines Videospiels nachzuahmen und dem Zuschauer das Gefühl zu geben, als nehme er an einem Spiel teil, mit Felix als Charakter. Mit einer Stange und einer GoPro am Ende heizt er dem von Felix gefahrenen E-Auto hinterher. Beide fahren die Straße hoch und runter, drehen einige Kurven, bis die Aufnahmen im Kasten sind.

In der Zwischenzeit übernimmt ein anderer Teil der Crew die Vorbereitungen für den nächsten Take. Die Grundidee aller Challenges bildet eine Hochzeit, die vom Trauzeugen verschlafen wurde. Felix als Freund des Trauzeugen muss diesen im Eiltempo zum Standesamt bringen, wo auffällt, dass der verkaterte Freund auch noch die Ringe vergessen hatte. Also geht es wieder zurück, diesmal mit einem E-Roller. Das Team von achtung! übernahm dabei einige der Rollen. Frederik beispielsweise spielte die Rolle des Trauzeugen und erledigte seinen Job mit Improvisation und körperlichem Einsatz.

Frederik at the car
Das Auto als Umkleidekabine

Einen Trauzeugen zu einer Hochzeit zu bringen, klingt nicht kompliziert. Unter hohem Zeitdruck, während er sich im Auto in einen Anzug quält, sieht es dann sehr viel spannender und lustiger aus. Insbesondere, wenn ein professioneller Rennfahrer wie Felix von der Laden am Steuer sitzt

Ich danke Gott, dass ich nicht mit im Auto sitze. Nach einigen scharfen Kurven und einem rasanten U-Turn erreichen die beiden das Rathaus, Frederik flitzt hinein, um an der Trauung teilzunehmen.

Auf dem Platz vor dem Rathaus ziehen wir durch unsere Dreharbeiten viele Blicke auf uns. In den Drehpausen wird Felix ständig von Fans angesprochen, um Autogramme und Selfies gebeten – was er gerne, höflich und lässig macht.

Scooter Action!

Der nächste Take wird mit einem E-Scooter gedreht. Felix muss mit dem Roller über den Rathausplatz fahren. Gekonnt fährt er durch die Lücken auf dem belebten Platz, Jannik folgt ihm wie gewohnt auf Rollschuhen mit der GoPro auf dem Stick. Mir fällt besonders auf, wie engagiert sich Felix ins Zeug legt, der offensichtlich Spaß an dem Dreh hat, seine eigenen Ideen einbringt und gut gelaunt mitarbeitet. Die Stimmung am Set ist durchgehend positiv und ausgelassen, weil alle das Gefühl haben, an einer coolen, gut funktionierenden Kampagne teilzunehmen.

Die nächste Mission dreht sich um die vergessenen Ringe, wofür schon einiges Material am Tag zuvor vorproduziert wurde. Frederik übergibt die Ringe an Mona von achtung!, die sich als Trauzeugin in Schale geworfen hatte, für diesen einen Take. Auch diese Szene wird rasch gedreht. Alles, was an Material produziert wird, gelangt über einen Boten in Windeseile in ein benachbartes Hotel, wo ein Cutter das Material im GTA-Stil schneidet, um es eine Stunde später auf unserem Instagram-Kanal in eine Story zu posten.

Rathaus

Postproduktion im Eiltempo

Das wollen wir uns persönlich ansehen und besuchen mit Niat, der Leiterin des Projekts bei achtung! das Hotel, um uns das Schneiden vor Ort anzusehen.

Bei dieser Kampagne ist der Zeitdruck immens, da wir leicht zeitversetzt immer live posten wollen. Felix macht das manchmal direkt auf seinem Kanal in seiner Story, das meiste Material muss aber noch bearbeitet werden – Schwerstarbeit für den Cutter, einen entspannten Zeitgenossen, der in Windeseile Farben nachbearbeitet, Ausschnitte ändert, Musik unterlegt, den Bildern einen GTA-Look verpasst.

Wiebke and cutter

Flauschig, flauschiger, Stitch

Die letzte Mission steht an: „Walk the dog“

Felix soll sich um den Hund eines Hochzeitsgastes kümmern, der dringend ein Geschäft verrichten muss.

Der Hund heißt im echten Leben Stitch und gehört unserem dänischen Kollegen Nicolai. Eigentlich war ein anderer Hund für den Dreh vorgesehen, aber nachdem das Team am Vortag Nicolai inklusive seines Hundes traf, verliebten sich alle in Stitch und er wurde engagiert. Auch hier zeigte sich, wie nützlich es war, in Kopenhagen zu drehen, wo wir auf unseren hilfsbereiten Kollegen trafen, der die gesamte Produktion unterstützte und verbesserte.

In einem nahe gelegenen Park drehen wir die letzten Szenen der Mission, welche anschließend zum letzten Schnitt ins Hotel mussten.

Mathias, gibt uns von weitem mit einer Lenk-Gestik das Zeichen, dass wir losfahren wollen. Nicolai, der seinen Hund wieder an die Leine genommen hatte, sieht mich ganz verwundert an: „So... I guess for the next scene… they wanna… milk my dog??!!“ Ich kann nicht anders, zu lachen. Ich erkläre ihm, es sei eine Gestik die so viel bedeutet, wie Auto zu fahren. Er lacht und meint „I can’t know, because I don’t have a drivers license!”

Stitch

Der letzte Take: Ein E-Boot mit E.ON Ladesäulen

Während die letzte Mission geschnitten wird, schlägt Nicolai spontan eine Improvisation vor. Ganz in der Nähe gibt es einen E-Boots Verleih und wir nutzen diese Möglichkeit, um unsere E_xperience Story um ein weiteres Fortbewegungsmittel zu ergänzen. Wir bauen ein Story-Element in Instagram ein, in dem ein User Felix fragt, ob er auch E-Boot fahren kann. Und schon drehen wir die entsprechende Szene.

Besser geht’s nicht: An jedem Anleger des Bootsverleihs steht eine stolze E.ON Ladesäule – perfekt für unser Shooting, das in einer halben Stunde als nun wirklich letzter Take des Tages abgedreht wird. „It’s a wrap!“, lautet der übliche Ruf am Ende eines Produktionstages. Während einige wie Felix, Rainer und ich zum Flughafen aufbrechen, geht es für die Produktionscrew zu letzten Schnittarbeiten ins Hotel.

Kurz vor Mitternacht treffe ich wieder zu Hause in Berlin ein. Etwas erschöpft von einem langen Tag, aber auch glücklich, bei so einer interessanten Produktion mit einem sympathischen Top-Influencer dabei gewesen zu sein.

Säule
Boat

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