Management trifft Berge

Klettern mit Birnbaum & Bubendorfer

Menschen wollen Veränderung

Der 23. August war ein besonderer Tag für mich. Er stand ganz im Zeichen der Farben weiß, grün und rot: Ich flog von Berlin-Tegel nach Venedig – mein allererster Trip nach Italien. Von dort aus ging es für mich weitere zwei Stunden in Richtung Norden, zu meinem eigentlichen Ziel in die Dolomiten.

Ich hatte noch keine großen Reisen in Europa unternommen, obwohl ich seit mehr als zehn Jahren in Deutschland lebe. Meinen Urlaub verbringe ich immer in New York, um meine Familie zu besuchen. Ich hatte also keine Ahnung, was mich erwarten würde. Ich wusste nur, dass ich die Sprache nicht spreche und dass ich Angst hatte, in einem kleinen Fiat mit Gangschaltung die großen, windigen Berge entlang zu fahren.

Mit den großen, windigen Bergen hatte ich definitiv recht. Aber ansonsten widersprach Italien jedem Vorurteil, das ich hatte - und das gleich nach meiner Ankunft. Ich konnte ganz einfach einen Wagen mit Automatik mieten, die Straßen waren ausgezeichnet und die anderen Autofahrer sehr entspannt unterwegs. Ein Freund fragte mich bei meiner Rückkehr: „Was dachtest du denn, wohin du gehst?“ Man sagt, Reisen erweitert den Horizont und ich muss zugeben, dass das tatsächlich wahr ist.

In einer Interviewfrage, die wir nicht für diesen Film ausgewählt haben, sprach Leonhard Birnbaum über Veränderung. Er sei der Meinung, dass Menschen Veränderung wollen und ihnen diese auch persönlich weiterhelfe. Der Ausflug war ein echter Tapetenwechsel für mich. Ich kletterte in den Dolomiten, ich traf eine tolle Crew aus österreichischen Bergsteigern und Filmmachern, ich probierte fantastisches Essen und hatte eine noch bedeutsamere Erfahrung als fast jeder andere Tourist in Italien (mir wurde gesagt, dass es eine Menge Touristen in Italien gibt).

 

Amanda Gläser-Bligh
Author
Amanda Gläser-Bligh
E.ON Communications & Political Affairs
Mountain
Birnbaum
Birnbaum x Bubendorfer
Birnbaum x Bubendorfer

Birnbaum x Bubendorfer

Wir hatten im Team die Idee, Birnbaums Leidenschaft für das Klettern für ein Interview zu nutzen. Ihm gefiel die Idee auch und er schlug Thomas Bubendorfer als Interview Partner vor. Ich setzte mich mit ihm in Verbindung und er empfahl Günther Göberl und seine Filmcrew, die uns helfen sollten, die Aufnahmen in den Bergen zu drehen. Wir haben schnell einen Termin gefunden.

 

 

Hatte ich schon erwähnt, dass Birnbaum Halbitaliener ist? Das habe ich vor meiner Ankunft in den Dolomiten nicht gewusst, aber es wurde schnell offensichtlich, dass er mehr als nur die Sprache der Region verstand. Er kennt die Kultur und weiß eine Menge über die Geschichte der Region.

Er und sein Bruder hatten bereits seit einigen Tagen geklettert, bevor der Rest der Crew eintraf. Bei perfektem Wetter traf ich ihn also Ende August auf ein kühles Getränk auf der Terrasse des Hotels, zusammen mit seinem Bruder und seinem Kletterführer.

Die Crew hatte eine Sache gemeinsam: Allesamt waren sie robuste Typen. Außer Birnbaum und mir waren alle Österreicher. Und alle hatten erstaunliche und herausragende Geschichten übers Klettern zu erzählen. Alle Crew-Mitglieder hatten ihre eigenen Grenzen beim Klettern überschritten - das erlaubt einem, persönlich zu wachsen, hinterlässt aber auch einige Narben auf der Haut. Diesen Tausch muss aber natürlich nicht jeder von uns eingehen.

Thomas Bubendorfer traf als letzter ein, genauer gesagt, als wir gerade beim (köstlichen) Abendessen saßen. Unser Kletterer, Redner, Autor, Fremdsprachen-Meister und Porsche-Botschafter war voller Energie und bereit für eine Klettertour in den Bergen. Ich verstand sofort, warum Birnbaum ihn als Interview Partner ausgewählt hatte. Wir kamen ins Gespräch und es fühlte sich so an, als ob wir uns seit Ewigkeiten kennen würden. Die Crew kannte ihn tatsächlich schon eine lange Zeit und sie hatten zusammen einige Geschichten und Abenteuer erlebt – manche lustig, mache beängstigend und manche unglaublich.

Climbing in Italy
Birnbaum and Bubendorfer
Mountain Italy

Communications

Alle Österreicher versuchten mir zu helfen, die Sprache zu verstehen, wenn sie deutsch mit starken Akzent sprachen. Ich fragte Birnbaum nicht, ob er sie alle immer verstehen konnte, aber ich denke, dass auch er immer grob verstand, um was sich ihre Unterhaltungen drehten.

Kommunikation ist der Schlüssel, wenn es ums Bergsteigen geht. Wir konnten von unten hören, was die Crew redete, während sie den Berg hinaufstiegen. Hören Sie ein Beispiel hier.

Am Ende des Tages hatten wir nicht nur perfektes Wetter, gutes Essen, tolle Gespräche und eine atemberaubende Kulisse für Birnbaums Gespräch mit Budendorfer, wir hatten vor allem einen sicheren und zugleich spaßigen Trip. Die Crew arbeitete toll zusammen und brachte das gesamte Equipment den Berg hoch und wieder herunter. Die Kommunikation im Team verlief reibungslos und unsere Aufgabe wurde erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis des Trips ist dieser Film für uns, die E.ON Mitarbeiter.

Genießen Sie die Schönheit der Berge! Ich hoffe, Ihnen gefällt der Film!

 

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