Helfen Sie – mit Herzblut.

Helfen Sie – mit Herzblut.

Blutspenden retten Leben. Viele Menschen wären heute nicht mehr am Leben, wenn Spender nicht großzügig ihr Blut gegeben hätten. Deshalb haben wir entschieden, dass wir dieses Jahr so viele Menschen wie möglich ermutigen möchten, Blut zu spenden.

Durchschnittlich spenden 3-5 % aller Menschen weltweit ihr Blut. Bei E.ON ist es unser Ziel, dass 6-10 % unserer Mitarbeiter während unserer Kampagne Blut spenden. Und wir hoffen, Sie damit anzusprechen, um uns zu unterstützen. Das von Ihnen gespendete Blut ist eine Rettungsleine bei einem Notfall und für Menschen, die auf langfristige Behandlungen angewiesen sind.

Gespendetes Blut ist für viele lebensrettende Verfahren notwendig. Und dank der Hilfe von Blutspendern können weltweit pro Sekunde 3 Transfusionen gegeben werden. Auf der ganzen Welt werden 54 % des Spenderblutes verwendet, um Krankheiten und Bluterkrankungen, einschließlich Krebs, zu behandeln. 33 % werden bei Operationen und 5 % während Geburten eingesetzt.

Wussten Sie, dass jede Blutspende:

  • Die Leben von bis zu 3 Erwachsenen rettet oder verbessert?
  • Die Leben von bis zu 5 Babys rettet oder verbessert?

#missing type

Während unserer Kampagne und am Weltblutspendetag am 14. Juni ziehen wir die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit der Blutgruppen A, 0 („O“) und B, indem wir diese Buchstaben von unseren Websites und aus den Beschilderungen einiger unserer Niederlassungen entfernen. Unsere Kollegen können sich ebenfalls hinter dieser Aktivität zusammenschließen, um ihr Blut zu spenden oder dies zu versprechen.

Brüsseler Platz

Echte Handarbeit

So erspart man sich eine aufwändige Demontage - durch Klebefolie

Brüsseler Platz

O, da fehlt etwas

Durch das Abkleben des "o" ist es bei eingeschalteter Beleuchtung unsichtbar

Brüsseler Platz

Auch auf dem Gr ßplakat

Missing type macht auch vor E-Mobiltität nicht halt

Brüsseler Platz

Wegweisende Löschung

Auch auf der Pylone bleiben wir konsequent

Der Bedarf an Blut

Der Bedarf an Blut

Was passiert, wenn die Blutgruppen A, 0 und B plötzlich aus unserem täglichen Leben verschwinden würden?

Auf der ganzen Welt müssen Gesundheitsorganisationen sicherstellen, dass sie über ausreichende Bestände aller Blutgruppen verfügen, um alle Erkrankungen behandeln zu können. Globale Blutspendedienste melden einen Spenderrückgang von 28 % in den letzten 10 Jahren.

Durch Blutspenden hilft jeder Spender, der Herausforderung zur Bereitstellung von lebensrettenden Produkten zu begegnen, wo und wann auch immer sie benötigt werden. Blutspender spielen eine wichtige Rolle bei der Rettung von Leben.

Einige seltene Untergruppen treten in manchen Gemeinschaften häufiger auf. Deshalb gibt es einen bestimmten Bedarf an mehr schwarzen Spendern und Spendern aus Asien und ethnischen Minderheiten. 

Kennen Sie Ihre Blutgruppe?

Die wichtigsten Blutgruppen für Transfusionen sind die AB0-Blutgruppen. Dazu gehören die vier Hauptblutgruppen:

  • Blutgruppe 0
  • Blutgruppe A
  • Blutgruppe B
  • Blutgruppe AB

Welche Blutgruppe Sie haben, wird durch die von Ihren Eltern vererbten Gene bestimmt.

Kennen Sie Ihre Blutgruppe?
Seltene Blutgruppen

Seltene Blutgruppen

Eine seltene Blutgruppe ist eine Gruppe, die nur selten in der Bevölkerung auftritt, in der diese „seltene“ Blutgruppe benötigt wird.

Die Blutgruppe 0 mit negativem Rhesusfaktor ist selten, aber wichtig, da sie die einzige Blutgruppe ist, die jedem Menschen ungeachtet seiner Blutgruppe gegeben werden kann.

Gleichermaßen treten seltene Unterblutgruppen wie R0 in schwarzen Gemeinschaften häufiger auf. 

Blutbestandteile

Die Hauptbestandteile Ihres Blutes sind rote Blutkörperchen, Plasma und Blutblättchen. Diese werden zur Behandlung vieler verschiedener Krankheiten und Erkrankungen verwendet.

Sie haben nur eine gewisse Haltbarkeit, weshalb sie immer benötigt werden, um die Bestände gefüllt zu halten:

  • Rote Blutkörperchen können bis zu 35 Tage aufbewahrt werden
  • Blutblättchen können bis zu 7 Tage aufbewahrt werden
  • Plasma kann bis zu 3 Tage aufbewahrt werden

Die Verwendung von Blut im Jahr 2014 laut Krankenhausmeldungen:

  • 67 % wurden zur Behandlung von Erkrankungen wie Blutarmut, Krebs und Bluterkrankungen verwendet.
  • 27 % wurden in Operationen wie Operationen am Herzen oder Notoperationen verwendet.
  • 6 % wurden für Blutverlust nach einer Geburt verwendet.

Wenn erst auffällt, wenn's fehlt

Der Film des DRK macht ebenfalls eindrücklich klar, wie wichtig Blutspenden sind

Weltblutspendetag

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nutzt den Weltblutspendetag am 14. Juni, um Blutspenden zu unterstützen. Dieser Tag ist der Geburtstag von Karl Landsteiner, einem Wissenschaftler, der das AB0-Blutgruppensystem entdeckt hat. Die Weltgesundheitsorganisation glaubt, dass jeder ein Held sein kann, indem er Blut spendet, und schätzt, dass jährlich mehr als 81 Millionen Einheiten Blut gesammelt werden.

Wer kann Blut spenden?

Sie können! Sie können unter der Voraussetzung Blut spenden, dass Sie fit und gesund, zwischen 17 und 66 Jahre alt sind (oder 70 Jahre, falls Sie zuvor gespendet haben) und zwischen 50 bis 160 kg wiegen.

Potenzielle Spender werden auf alles untersucht, was ihr Blut unsicher machen könnte. Die Untersuchung beinhaltet Tests auf Erkrankungen (wie HIV und virale Hepatitis), die durch eine Bluttransfusion übertragen werden können. Spender müssen außerdem Fragen über ihre medizinische Vorgeschichte beantworten und eine körperliche Untersuchung durchführen lassen, um sicherzugehen, dass die Spende keine Gefahr für den Spender und seine Gesundheit darstellt.

Wer kann Blut spenden?

FAQs

In Europa kann generell jede gesunde Person im Alter von 18 bis 65 Jahren Vollblut spenden - in Deutschland bis 68 Jahre. Eine Zulassung von älteren Spendern oder Erstspendern über 60 Jahre ist nach individueller ärztlicher Entscheidung möglich. Abhängig vom Land spenden 0,4-6,4 % der erwachsenen Bevölkerung regelmäßig Blut. Aus Sicherheitsgründen sind u. a. Benutzer von Injektionsdrogen sowie Träger übertragbarer Infektionen (HIV, Hepatitis C, etc.) dauerhaft von der Blutspende ausgeschlossen - oder Spende- willige werden vorübergehend z. B. für 4 Monate nach großen Operationen von der Spende zurückgestellt.

Als Faustregel gilt, dass Männer bis zu 6 Mal und Frauen bis zu 4 Mal pro Jahr Vollblut spenden können. Plasma und Blutplättchen können häufiger gespendet werden. Eine Blutspende kann in einer Blutspendeeinrichtung selbst oder bei mobilen Spendeterminen erfolgen, die von den jeweiligen Spendeeinrichtungen regelmäßig auch in kleinen Kommunen angeboten werden.

(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

 

Ganz einfach: Weil es kein künstliches Blut gibt.

Blut ist durch nichts zu ersetzen, denn Blut ist etwas Lebendiges: Es ist ein Organ, welches aus vielen Zellen und Teilchen besteht. Jedes für sich hat eine notwendige Funktion, wie zum Beispiel den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, die Abwehr von Krankheitserregern, die Blutstillung und den Wärmetransport innerhalb des Körpers. Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann nur der Körper selbst bilden. Deswegen ist es so wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Patienten spenden.

Eine Blutspende schenkt Hoffnung und ist Ausdruck des „Füreinander-da-seins“. Als aktive Blutspenderin bzw. aktiver Blutspender können Sie sich besonders freuen, weil Sie mit Ihrer Spende einem oder eventuell mehreren Menschen geholfen haben. Das nennen wir soziales Verantwortungsbewusstsein! Denn jeder Mensch kann in die Lage kommen, ein aus einer Blutspende erzeugtes Blutpräparat zu benötigen.

Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens sowie Magen- und Darmkrankheiten. Verletzungen aus Sport- und Verkehrsunfällen folgen erst an vierter Stelle.

So erstaunlich es klingt: Der hohe Bedarf an Blutpräparaten ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank modernster Medizin und einer großen Anzahl von verfügbaren und sicheren Blutpräparaten möglich geworden.

Weil 15.000 Blutspenden gerade für einen Tag reichen.

Da kann es trotz eingeplanter Sicherheitsreserven zu gefährlichen Engpässen kommen, gerade in den Ferienmonaten im Sommer. Um das zu vermeiden, sollte möglichst jeder gesunde Mitbürger ab 18 Jahren regelmäßig Blut spenden.

Nein, keine Sorge. Eher das Gegenteil kann der Fall sein.

Die gespendete Blutmenge ist im Verhältnis zur Gesamtblutmenge des Körpers so gering, dass der Verlust vom Organismus schnell wieder ausgeglichen wird. Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit werden durch die Blutspende nicht beeinträchtigt. Manche Blutspender berichten sogar vom Gegenteil.

Blut spenden hilft nicht nur den potenziellen Empfängern, sondern auch Ihnen selbst. Die Universität Kuopio, Finnland, hat in einer Studie über neun Jahre 2.862 Teilnehmer zwischen 42 und 60 Jahren beobachtet, darunter 153 Blutspender. Es wurde festgestellt, dass die beobachteten Blutspenderinnen und Blutspender, die regelmäßig spendeten, einem geringeren Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ausgesetzt sind.

Das Ergebnis: Nur ein einziger Blutspender erlitt einen Infarkt (0,7 %), wohingegen die Herzinfarktquote bei den Nichtspendern bei 12,5 % lag. Auch Wissenschaftler der Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck kamen im Zusammenhang mit dem Schlaganfallrisiko zu einem ähnlichen Resultat. Demnach können vor allem Männer durch regelmäßiges Spenden das Risiko deutlich mindern.

Zuallererst: Das gute Gefühl einem Menschen geholfen zu haben.

Außerdem durchläuft Ihr Blut wichtige Laboruntersuchungen:

  • Tests zur Erkennung virusbedingter Leberentzündungen (Hepatitis B und C)
  • Test zur Erkennung einer HIV-Infektion (Ursache der AIDS-Erkrankung)
  • Test auf Antikörper gegen den Erreger der Syphilis (Geschlechtskrankheit)
  • Tests auf Hepatitis A und Parvovirus B19
  • Blutgruppenbestimmung und Test auf Antikörper, die gegen körperfremde Blutzellen gerichtet sind und bei Bluttransfusionen u. U. unerwünschte Zwischenfälle verursachen können

Sollte unser Labor von der Norm abweichende (auffällige) Befunde feststellen, werden Sie von uns informiert. Neben dem Unfallhilfe- und Blutspender-Pass haben Sie also auch noch eine Kontrolle Ihrer Gesundheit. Und natürlich das gute Gefühl, bedürftigen Mitmenschen geholfen zu haben.

Weil der Arzt nur durch eine umfassende Befragung vor der Spende erkennen kann, ob für Spender oder Empfänger ein Risiko besteht.

Beispielsweise kann eine auf einer Tropenreise erfolgte Malariaansteckung viele Monate "stumm" bleiben - trotzdem kann das Blut des Infizierten die Malaria auf den Empfänger übertragen. Die Sicherheit von Spender und Empfänger erfordert deshalb vor der Blutspende eine intensive Befragung unter ganz speziellen Gesichtspunkten. Noch viel wichtiger aber ist das Verantwortungsbewusstsein des Blutspenders, überlegt und ehrlich zu antworten.

Nehmen Sie in den nächsten Stunden reichlich Flüssigkeit zu sich. Meiden Sie Alkohol und Nikotin.

Quelle: DRK