Ihre Dividende

Für das Geschäftsjahr 2016 hat die Hauptversammlung die Ausschüttung einer Bardividende in Höhe von 0,21 € je Aktie beschlossen (Vorjahr: 0,50 €). Die Ausschüttungsquote, gemessen am bereinigten Konzernüberschuss, liegt damit bei 45 Prozent. Bezogen auf den Jahresendkurs 2016 beträgt die Dividendenrendite 3,1 Prozent.

Wahldividende
Wie bereits in 2014 und 2015 wurde den Aktionären auch in diesem Jahr angeboten, die Dividende nach ihrer Wahl entweder in bar zu erhalten oder sie teilweise gegen Aktien der E.ON SE zu tauschen

Der Dialog mit unseren Aktionären und Investoren ist uns wichtig.

Dividendenbesteuerung

Wie erfolgt die Besteuerung und Auszahlung der Dividende für einen inländischen Aktionär?

Die Dividendenauszahlungen werden bei dem inländischen Aktionär mit einer Kapitalertragsteuer i.H.v. 25 Prozent (sogenannte Abgeltungsteuer) zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Der einheitliche Steuerabzug erfolgt unabhängig vom persönlichen Einkommensteuersatz und hat Abgeltungswirkung. Für Aktionäre mit einem persönlichen Steuersatz unterhalb von 25 Prozent besteht die Möglichkeit, die Dividendeneinnahmen in der Einkommensteuererklärung anzugeben und die Differenz zwischen Steuersatz und gezahlter Abgeltungssteuer erstattet zu bekommen. Bei Aktionären, die bei ihrer depotführenden Bank eine Nichtveranlagungsbescheinigung eingereicht haben, entfällt der Steuerabzug. Gleiches gilt für Aktionäre, die bei ihrer depotführenden Bank einen Freistellungsauftrag eingereicht haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht bereits durch andere Kapitalerträge aufgebraucht ist.

Sparer-Pauschbetrag für Privatanleger

Bei der Ermittlung der Einkünfte aus Kapitalvermögen wird ein Sparer-Pauschbetrag bis zur Höhe von 801 Euro (bzw. 1.602 Euro bei Zusammenveranlagung von Ehegatten) in Abzug gebracht. Ein Abzug der tatsächlich entstandenen Werbungskosten ist ausgeschlossen.

Einbehaltung von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer

Hat der Aktionär seiner depotführenden Bank weder eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorgelegt, noch einen Freistellungsauftrag erteilt, hat die depotführende Bank eine Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 Prozent (entspricht dem Abgeltungsteuersatz, s.o.) zuzüglich Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent auf die Kapitalertragsteuer (insgesamt 26,38 Prozent) einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Bei bestehender Kirchensteuerpflicht wird automatisch zusätzlich noch Kirchensteuer durch die Bank einbehalten und an die steuererhebende Religionsgemeinschaft abgeführt. Die Gesamt-Steuerbelastung durch die Abgeltungssteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer beträgt dann rund 28 Prozent. Sollte der Aktionär gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern fristgerecht schriftlich dem automatisierten Datenabruf der Religionszugehörigkeit widersprochen haben (sog. Sperrvermerk), unterbleibt der automatische Abzug der Kirchensteuer. In diesem Fall sind die Dividendenerträge in der Einkommensteuererklärung zu deklarieren. Der Kirchsteuerabzug wird dann im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung durchgeführt.

Wie erfolgt die Besteuerung und Auszahlung der Dividende für einen ausländischen Aktionär?

Ein ausländischer Aktionär (d.h. kein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland), ist in Deutschland beschränkt steuerpflichtig, wenn er z.B. Kapitalerträge in Deutschland bezieht. Dazu gehören auch Dividenden von deutschen Kapitalgesellschaften.

Besteuerung im Ausland

Die Besteuerung von aus Deutschland bezogenen Dividenden im Herkunftsland des Aktionärs richtet sich nach den dortigen steuerlichen Regelungen.

Besteuerung in Deutschland

Bei ausländischen Aktionären, die ihre Anteile im Privatvermögen halten, ist die Einkommensteuer in Deutschland mit dem von der depotführenden Bank vorgenommenen Einbehalt der Kapitalertragsteuer (zuzüglich Solidaritätszuschlag) abgegolten. Ein Abzug der beim Aktionär angefallenen Werbungskosten ist nicht möglich.

Die depotführende Bank nimmt die Dividendenzahlung an den ausländischen Aktionär unter Einbehalt der in Deutschland vorgeschriebenen Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent darauf (insgesamt also 26,38 Prozent) vor. Ferner erhält der Aktionär eine Steuerbescheinigung über die Höhe der einbehaltenen Kapitalertragsteuer bzw. Solidaritätszuschlag.

Ermäßigte Kapitalertragsteuer

Dividendenzahlungen an ausländische Aktionäre können einer ermäßigten Kapitalertragsteuer unterliegen, wenn dies in dem zwischen Deutschland und dem Herkunftsland des Aktionärs vereinbarten Doppelbesteuerungsabkommen geregelt ist. Die Ermäßigung wird dadurch gewährt, dass der Differenzbetrag zwischen der in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen Kapitalertragsteuer (inklusive Solidaritätszuschlag) und der Steuerschuld, die sich aus dem Steuersatz des jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommens ergibt, auf Antrag von dem Bundeszentralamt für Steuern erstattet wird. Die entsprechenden Antragsformulare sind beim Bundeszentralamt für Steuern (An der Küppe 1 in D-53225 Bonn oder http://www.bzst.bund.de) sowie bei den deutschen Botschaften und Konsulaten erhältlich. Der Antrag auf Erstattung muss bis zum Schluss des vierten Jahres, das auf das Jahr der Dividendenzahlung folgt, beim Bundeszentralamt für Steuern gestellt werden.

E.ON empfiehlt individuelle Prüfung

Unsere obigen Erläuterungen und Angaben sind nicht abschließend, da sie auf die Vielzahl möglicher Einzelsachverhalte nicht eingehen. Bei Bedarf sollte der Aktionär steuerlichen Rat einholen, der dann die jeweiligen individuellen Gegebenheiten berücksichtigen kann.



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