Integration lokaler Erneuerbarer Energien ins Netz – E.ON geht voran

10. Januar 2020
Integration der Erneuerbaren in das Netz - Stadt im Hügelland

Sonnen- und Windenergie sind zwei der skalierbarsten Energiequellen, die es gibt. Doch ihr schnelles, flächendeckendes Wachstum kann hier und da auf Stellen im Netz treffen, an denen aufgrund physikalischer Beschränkungen die schnelle und erschwingliche Integration der Erneuerbaren Energien nicht ohne weiteres möglich ist.

Weil der Ausbau der Netze Zeit benötigt, hat E.ON gemeinsam mit mehreren namhaften internationalen Partnern eine Reihe von Lösungen erarbeitet, die die Integration Erneuerbarer Energien beschleunigen können. Diese innovativen Lösungen werden zudem die Bildung von Energiegemeinschaften fördern und es ermöglichen, lokal erzeugten Strom aus Erneuerbaren Energien zu speichern und bei entsprechender Nachfrage direkt zu nutzen.

Herausforderungen für die Netze

Windturbinen und Photovoltaik werden maßgeblich dazu beitragen, dass Europa bis 2050 85 Prozent seiner Stromversorgung dekarbonisiert. Es wird erwartet, dass Wind- und Solarenergie bis dahin fast 60 Prozent des gesamten Stroms erzeugen werden.

Erneuerbare Energien sind zunehmend auf dem Vormarsch, wodurch sich die Energiewelt weiter drastisch verändert. Sie wird immer dezentraler, die Netzanschlusspunkte vervielfachen sich und die Energieeinspeisung fragmentiert sich weiter.

Diese sich wandelnde Energiewelt bedeutet, dass Strom aus zahlreichen dezentralen Erzeugungsanlagen ins Netz eingespeist wird und dass Stromerzeugung und Stromtransport immer volatiler werden. Weltweit investieren eine Reihe von Unternehmen Millionen von Euro, um die Netze für die Energiewende fit zu machen. Allein E.ON trägt dazu bereits heute mit Investitionen von rund 1,6 Milliarden Euro pro Jahr in ganz Europa bei.

Doch der Netzausbau kostet nicht nur Geld, er braucht auch Zeit. In Netzen mit einem hohen Anteil Erneuerbarer Energien können von der Planung des notwendigen Netzausbaus bis zur Umsetzung Jahre vergehen. Schließlich war das Netz ursprünglich dafür ausgelegt, Energie von wenigen zentralen Großkraftwerken an die Verbraucher zu verteilen.

Um diese komplexen Energieflüsse zu steuern und gleichzeitig eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten, werden die Netze immer intelligenter. Dennoch kann die Planung des notwendigen Netzausbaus und die Integration der Erneuerbaren Energien in die Netze Jahre dauern, während schon heute innovative Lösungen benötigt werden. 

IElectrix

Lokale Erneuerbare Energien in das Netz integrieren – E.ON geht voran

Um diesen Herausforderungen zu begegnen und um eine alternative Lösung zu erarbeiten, die die Integration erneuerbarer Energien beschleunigt, hat E.ON die technische Leitung bei IElectrix übernommen, einem 15-köpfigen Konsortium, das von Horizon 2020 unterstützt wird, dem mit 80 Milliarden Euro ausgestatteten Forschungs- und Innovationsprogramm der EU.

IElectrix befasst sich mit der schnelleren Integration lokaler Erneuerbarer Energien in die Stromverteilungsnetze an fünf Demonstrationsstandorten mit unterschiedlichen Regulierungssystemen. Die Standorte befinden sich in Österreich, Indien, Deutschland und Ungarn, wobei weitere in Griechenland und Schweden erwartet werden.

Darüber hinaus hofft IElectrix, den Weg für einen gesamteuropäischen Markt für mobile Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) zu ebnen, um Erneuerbare Energien schneller und kostengünstiger an das Netz anschließen zu können. BESS ermöglichen es den Verteilnetzbetreibern (VNB), die Volatilität im Netz schnell auszugleichen und die Stromqualität lokal aufrechtzuerhalten, ohne sich ausschließlich auf kosten- und zeitintensive Netzausbauten verlassen zu müssen.

IElectrix möchte auch die Bildung von „Citizien Energy Communities“ (CEC, also Energiegemeinschaften) und Peer-to-Peer-Energiehandel unterstützen. Dank IElectrix werden die Gemeinden in mehreren der Pilotgebiete – einschließlich der Touristenregion Zánka am ungarischen Balaton – von einem höheren Anteil an nachhaltigem Strom aus ihren lokalen Solarkraftwerken und somit von einer schnelleren und erschwinglichen Energiewende profitieren.

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