Mit Partnern in der Region gemeinsam die Energiewende gestalten: „Digital – Regional – Zusammen”

01. Juli 2020
Schulterblick

Digital Campus Zollverein und E.ON laden zu 3. Schulterblick-Veranstaltung ein

 „Digital – Regional – Zusammen” war das Motto der 3. Schulterblick-Veranstaltung des Digital Campus Zollverein, die in diesem Jahr von E.ON ausgerichtet wurde. Bedingt durch die aktuelle Pandemie kamen rund 100 Führungskräfte verschiedener Branchen der Region zur virtuellen Diskussion zusammen. Vertreter der Emschergenossenschaft und Lippeverband sowie des Teams neusta und E.ON präsentierten B2B-Lösungen, die nicht nur die Aspekte Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Fokus haben, sondern auch zeigen und wie sich diese Anwendungsmöglichkeiten in anderen Branchen nutzbar einsetzen lassen. 

Es war schon etwas Neues – die Situation schien eher künstlich. Aber schon nach wenigen Minuten hatten sich alle Teilnehmer in die Struktur des Online-Events eingefunden. Die Entscheidung der Veranstalter zur Nutzung eines Online Eventformates zeigte einmal mehr, welch großen Schub die Digitalisierung in den letzten Wochen bedingt durch die Corona Pandemie erfahren hat. 

Die Initiative Digital Campus Zollverein wurde 2019 von namhaften Unternehmen und weiteren Partnern im Ruhrgebiet gegründet, um gemeinsam digitale Geschäftsmodelle im sich wandelnden, zunehmend digitalen Zeitalter zu entwickeln. Der Wissensaustausch unter den Partnern der Region steht dabei im Mittelpunkt – langfristige branchenübergreifende Partnerschaften von Unternehmen, Start-Ups bis hin zu Politik und Wissenschaft als Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung. 

Thomas König, COO von E.ON: „Wir ermöglichen die Energiewende durch gezielte Investitionen in eine kundenorientierte Energieinfrastruktur. Bei E.ON investieren wir in den nächsten drei Jahren rund 10 Milliarden Euro in den Umbau eines nachhaltigen Energiesystems und haben dieses Volumen im Sinne eines grünen Neustarts in Europa nach COVID-19 um weitere 500 Millionen Euro erhöht. Hiermit fördern wir regionale Projekte, die eine Ausstrahlung mit Hebelwirkung in unseren Regionen erzeugen.“

Nur durch Digitalisierung können wir den Ansprüchen von morgen gerecht werden
Paul French E.ON

Themenschwerpunkt der 3. Schulterblick Veranstaltung war die Gestaltung der nachhaltigen Energiewelt, die sich durch Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung auszeichnet. Thomas König eröffnete gemeinsam mit team neusta Geschäftsführer Heinz Kierchhoff, Emanuel Grün, Vorstandsmitglied  der Emschergenossenschaft  und  Lippeverband und Christian Kleinhans, Geschäftsführer des Digital Campus Zollverein, das Schulterblick Event live aus der Essener E.ON Zentrale.

Während der Eröffnung erläuterte Thomas König, wie die Umgestaltung der Energieinfrastruktur sich im E.ON Netzgeschäft darstellt. Bereits heute sind rund 800.000 Erneuerbare Energien Anlagen an unsere E.ON Netze in Deutschland angeschlossen. Mit einer installierten Leistung von 64 GW sind dies über die Hälfte der deutschen Grünstrom-Leistung und diese Zahl wird weiter massiv steigen. Innovationen und digitale Lösungen sind daher die großen Themen im radikalen Wandel der Verteilnetze. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, investieren wir als E.ON jährlich rund 250 Millionen Euro allein in die Digitalisierung unserer Netze.

Vier Beispiele aus der Praxis – darunter die von E.ON präsentierten Digital-Produkte DigiKoo und Robotic Automation

Mit der Präsentation von vier Praxis-Projekten verdeutlichten die in der Metropolregion Ruhr verankerten Akteure, wie sie die Digitalisierung nutzen, um gemeinsam die Wettbewerbskraft für die Zukunft des Ruhrgebiets zu stärken. Dabei ist die Nutzung neuer Technologien ein idealer Hebel zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Nach den jeweiligen Beiträgen ergriffen die hochrangigen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die Gelegenheit, sich im digitalen Dialog über ihre Ansätze und die Möglichkeiten der branchenübergreifenden Nutzung von Technologien und Lösungen auszutauschen.  

E.ON nutzte diese Gelegenheit zwei neue digitale Lösungen zu präsentieren: DigiKoo und Robotic Process Automation

DigiKoo steht für digitale Kooperation und ist ein im Konzern ausgegründetes Start-up, das eine digitale Plattform für Netzbetreiber, Stadtwerke und Kommunen entwickelt hat. DigiKoo fügt Daten aus dem Netzumfeld aus verschiedenen Quellen auf seiner Plattform zusammen, und generiert durch die Kombination von Datensätzen neue Erkenntnisse für den Nutzer und unterstützt sie damit in der Entscheidungsfindung im Netzbereich und Energiedienstleistungen. DigiKoo bietet damit einen Ansatz, wie jeder Einzelne zum Gestalter der Energiewende werden kann.

Robotic Process Automation ermöglicht, manuelle und sich wiederholende Arbeitsabläufe zu automatisieren. So können gleichzeitig die Effizienz von Prozessen erhöht und Teams von repetitiven und manuellen Tätigkeiten entlastet werden. Robotik und Prozeßautomatisierung ist ein Thema, dass in jeder Branche zur Anwendung kommt. So kann der „Digital Worker“ von E.ON auch in den Unternehmen anderer Branchen eingesetzt werden. 

Die anderen beiden Partner präsentierten die Projekte „Wasserwirtschaft 4.0“ (Emschergenossenschaft Lippeverband) und Knowledge4Retail (Team neusta). Im Projekt „Wasserwirtschaft 4.0“ wurde eindrucksvoll die Digitalisierung der Anlagensteuerung in der Wasserwirtschaft demonstriert. Auch hier halten Datenmanagement und Datascience Einzug in die Arbeitsprozesse unterstützt durch Technologien der Künstlichen Intelligenz und Virtual Reality. Die plattform-basierte Lösung Knowledge4Retail ist ein digitaler Service für den stationären Handel, der im Wettbewerb mit dem Onlinehandel neue Wege sucht, um Kunden mittels digitaler Lösungen einen individuellen Kundenservice erlebbar zu machen. Robotik, Künstliche Intelligenz und der digitale Zwilling sind die zentralen Technologien des Digitalproduktes von Team neusta.

Nur gemeinsam können wir die Energiewende erfolgreich umsetzen

Die Schulterblick-Veranstaltung machte einmal mehr deutlich, dass die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende mit ihren immer komplexer werdenden Prozessen nur durch branchenübergreifende Zusammenarbeit und in starken Partnerschaften auf Augenhöhe möglich sein wird - vom Startup über Kommunen und Stadtwerke bis hin zu großen Unternehmen.

„Die 3. Schulterblick-Veranstaltung 'Digital - Regional - Zusammen' unter dem Dach des Digital Campus Zollverein zeigt uns, dass wir die Energiewende nur mit starken Partnerschaften auf Augenhöhe erfolgreich umsetzen können. Jede digitale Lösung, die E.ON in den letzten Jahren entwickelt hat, ist in Partnerschaft entstanden – von großen Technologiekonzernen, über Forschungseinrichtungen und Universitäten bis hin zu Start-ups”, erklärt Thomas König.

Gestalten wir die nachhaltige Energiewelt von morgen – digital, regional, zusammen.

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