Lokale Lastmanagement-Lösung für Elektromobilität

17. Oktober 2020
E.ON liefert Infrastruktur und modulare Lösung zur Elektrifizierung von Fieges Fahrzeugflotte

E.ON liefert Infrastruktur und modulare Lösung zur Elektrifizierung von Fieges Fahrzeugflotte

Es gibt heute weltweit 1,2 Milliarden Fahrzeuge, bis 2035 werden es voraussichtlich um die zwei Milliarden sein. Dieser Anstieg bringt viele Herausforderungen mit sich, nicht nur in Deutschland, sondern in allen Industrie- und Schwellenländern, insbesondere hinsichtlich der verkehrsbedingten CO2-Emissionen.

Elektromobilität kann einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung dieser Emissionen leisten. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen und Minderung von schädlichen Umwelteinflüssen in Städten. Während Elektromobilität als logische Wahl für den Verkehr der Zukunft gilt, muss gleichzeitig das Implementieren einer geeigneten Ladeinfrastruktur gewährleistet sein.

Vor diesem Hintergrund arbeitet das Unternehmen Fiege Logistik mit E.ON zusammen. An der Firmenzentrale von Fiege, am Flughafen Münster/Osnabrück, soll im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts eine geeignete Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge installiert werden. Ziel des Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Umsetzung modularer Ladesysteme für Elektromobilität – eine Kombination aus Ladeinfrastruktur und lokalem Lastmanagement (zu Beginn), Solaranlage und Batteriespeicher (zu einem späteren Zeitpunkt). Dieser modulare Ansatz leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Ladeinfrastruktur, ohne die Notwendigkeit eines kostenintensiven Netzausbaus.

Der innovativste Aspekt des Projekts ist die Erprobung bidirektionaler Ladestationen am Standort des Kunden. Diese Technologie ermöglicht es die Batterien der Elektrofahrzeuge zu nutzen, um spezifische Lastspitzen des Verbrauchs am Standort des Unternehmens auszugleichen und damit auch die Stromkosten zu senken.

Die bidirektionale Ladetechnologie wird dabei helfen, die Herausforderungen eines begrenzten Netzanschlusses vor Ort zu bewältigen. „Die Einzellösungen bauen stringent aufeinander auf und können je nach gewünschtem Investitionsvolumen sukzessive realisiert werden. Intelligente Ladesäulen werden von dann standardisierten, bidirektionalen Ladepunkten ergänzt. So kommt neben dem lokalen Lastmanagement auch dem bidirektionalen Laden eine Schlüsselfunktion zu“, erklärt Michael Schneider, Senior Manager of Networked Mobility bei E.ON Innovation.

Einige Fahrzeuge der Dienstwagenflotte bei Fiege sind bereits elektrisch; das Unternehmen erwartet jedoch einen zukünftigen Anstieg bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen durch Besucher und Mitarbeiter. „Unsere elektrisch betriebenen Poolfahrzeuge werden von den Kollegen gerne gefahren. Das Innovationsprojekt macht einen reibungslosen Übergang zur Elektromobilität möglich, unter Berücksichtigung unserer spezifischen Anforderungen“, sagt Kai Alfermann, Director Real Estate & Quality bei Fiege Logistik.

Dieses innovative Projekt wird wertvolle praktische Erfahrungswerte für die Implementierung modularer Infrastrukturlösungen zum Laden von Elektrofahrzeugen liefern. „Wir müssen die individuellen Ziele und Anforderungen am Standort der Kunden berücksichtigen können, insbesondere hinsichtlich Netzinfrastruktur, Wirtschaftlichkeit und Vermeidung von Lastspitzen“, meint Mathias Wiecher, Global Head of E-Mobility bei E.ON. „Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Fiege Logistik, können wir nun auch anderen B2B-Kunden modulare Lösungen anbieten.“

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