E.ON startet Kooperation mit Startup gridX und testet dynamisches Laden am Hauptsitz in Essen

12. November 2020
E.ON startet Kooperation mit Startup gridX und testet dynamisches Laden am Hauptsitz in Essen

E.ON beginnt heute die Zusammenarbeit mit dem Aachener Unternehmen gridX. Die neue Partnerschaft startet mit einem Pilotprojekt in der E.ON-Zentrale in Essen, das dynamisches Laden für Elektroautos ermöglicht.

Ein intelligentes Lastmanagementsystem sorgt dafür, dass einer-seits immer ausreichend Energie zum Laden zur Verfügung steht, andererseits aber Lastspitzen und damit zusätzliche Betriebskosten vermieden werden. Die in dem jetzt gestarteten Pilotprojekt eingesetzte Lösung hilft Unternehmen trotz einer hohen Anzahl von Ladepunkten innerhalb der Verbrauchsgrenzen zu bleiben, die sie mit ihrem Netzbetreiber vereinbart haben, und eine Überlastung des Netzanschlusses zu vermeiden.

Karsten Wildberger, im Vorstand von E.ON für Kundenlösungen verantwortlich, dazu: „Das dynamische Lastmanagement zeigt, welches Potential in innovativen und digitalen Lösungen steckt. Wir sind damit in der Lage, Kilmaschutz, Kostenersparnis und hohen Kundennutzen miteinander zu vereinen. Intelligente Produkte wie dieses helfen, Elektromobilität noch attraktiver zu machen und die Verkehrswende voranzutreiben.“

E.ON startet Kooperation mit Startup gridX und testet dynamisches Laden am Hauptsitz in Essen

Beim dynamischen Lastmanagement ist die verfügbare Energie für die Ladepunkte variabel. Verfügbare Energie wird dynamisch zwischen den Ladepunkten aufgeteilt und beim Lastmanagement berücksichtigt. Sinkt beispielsweise der Verbrauch im Gebäude, laden mehr E-Autos gleichzeitig oder mit höherer Lade-leistung. So werden die einzelnen Ladevorgänge optimiert und die volle verfügbare Stromkapazität genutzt – in nahezu Echtzeit.

Das Potential der Lösung von E.ON und dem Startup gridX ist groß: Im Vergleich zum herkömmlichen Einsatz von Ladesäulen können während der Bürozeiten rund achtmal so viele Fahrzeuge aufgeladen werden. Gleichzeitig betragen die Kosten für den Einsatz des dynamischen Lastmanagements aber nur einen Bruchteil derer, die bei einem Ausbau des Netzanschlusses entstünden. Sie amortisieren sich – je nach spezifischem Anwendungsfall – bereits im ersten Jahr.

E.ON startet Kooperation mit Startup gridX und testet dynamisches Laden am Hauptsitz in Essen

„Dynamisches Lastmanagement legt den Grundstein für die Zukunft der Elektromobilität. Mit unserer Lösung für Lastmanagement kann die Ladeinfrastruktur flächendeckend erweitert werden, ohne dass ein teurer Netzausbau realisiert werden muss. Das dynamische Lastmanagement ist sowohl für kleinere als auch für große Standorte sinnvoll. Umso mehr Ladesäulen in Betrieb sind, umso höher die Kosteneinsparung. Kundenorientierung und Flexibilität sind deshalb unsere wichtigsten Zielkriterien beim Lastmanagement”, sagt David Balensiefen, Geschäftsführer und Gründer der gridX GmbH.

Das Innovationsprojekt am Brüsseler Platz in Essen startet ab sofort und wird nach und nach auf die mehr als 60 Ladepunkte ausgeweitet. Perspektivisch wird das Headquarter von E.ON auch für die Pilotierung und das Testen weiterer innovativer Funktionen des dynamischen Lastmanagements genutzt. "Um die maximale Anzahl an Ladevorgängen zu ermöglichen, werden im nächsten Schritt ein Batteriespeichersystem und die Energie, die aus Kraft-Wärme-Kopplungs- und Photovoltaikanlagen für das Gebäude erzeugt wird, in das Lastenmanagement einbezogen", sagt Mark Ritzmann, Managing Direktor bei E.ON Group Innovation

Die insgesamt über 60 Ladepunkte am Headquarter von E.ON sind eines der größten Ladenetzwerke für Gäste und Mitarbeiter in Essen. Es wird demnächst weiter ausgebaut, denn bereits heute fahren viele Mitarbeiter elektrisch.

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