In ihrem jüngsten Bericht zur COVID-19-Krise stellt die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) fest, dass die Verhinderung eines Stillstands unerlässlich ist. Der Bericht nennt drei Maßnahmen, die für die Aufrechterhaltung von Volkswirtschaften unerlässlich sind – Intervention, Stabilisierung und Stimulierung.

Zunächst einmal sollte die Intervention sowohl die Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit als auch die wirtschaftliche Krise angehen. Sie muss sich auf die unmittelbarsten Anliegen konzentrieren, wie die Unterstützung des Gesundheitssystems, die Bewältigung des kurzfristigen wirtschaftlichen Schocks und die Mobilisierung des unternehmerischen Potenzials.

Zweitens müssen die Regierungen im Rahmen der Stabilisierung die Auswirkungen einer potenziell längerfristigen wirtschaftlichen Verlangsamung berücksichtigen, insbesondere im Hinblick auf die Grundbedürfnisse und die soziale Stabilität. Auch die Wirtschaftssektoren sollten überwacht werden, um soziale Harmonie zu gewährleisten.

Schließlich müssen nach Corona wirtschaftliche Impulse gesetzt werden, um der Wirtschaft zu helfen, so schnell wie möglich aus der Krise herauszukommen und wieder zu nachhaltigem Wachstum zurückzufinden. Strategische Innovationsprojekte werden dabei wahrscheinlich eine wichtige Rolle spielen.

Nachhaltige Innovation ist der Schlüssel

Derk Swider

Wir müssen während der Krise über die langfristigen Herausforderungen nachdenken und nachhaltiges Wachstum vorantreiben.

Derk Swider, VP Corporate Strategy von E.ON und einer der Verfasser des acatech-Berichts, ist sich darüber im Klaren, dass innovative und CO2-neutrale Unternehmen in einer zukünftigen Wirtschaft die Führung übernehmen werden. „Der Aufschwung sollte auf einem grünen Übergang und der digitalen Transformation aufbauen“, so Swider. „Die wirtschaftliche Erholung und der Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaft gehen Hand in Hand.“

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben bereits einige der ersten Initiativen zur Unterstützung eines nachhaltigen Wachstums auf den Weg gebracht. Am 14. April haben 180 Politiker, Wirtschaftsführer, Gewerkschafter und Vertreter der Zivilgesellschaft im Europäischen Parlament die Green Recovery Alliance ins Leben gerufen. Die Allianz, der auch E.ON, Iberdrola, Enel und andere angehören, hat sich für grüne Investitionspakete für die Zeit nach COVID-19 sowie für eine Wirtschaftsstrategie ausgesprochen, die den Kampf gegen den Klimawandel und für die biologische Vielfalt zu einer wichtigen Säule des Aufschwungs macht.

Trotz der aktuellen Herausforderungen ist klar, dass wir einen langfristigen strategischen Kurs beibehalten und die systematische Verfolgung ehrgeiziger Klimaziele fortsetzen müssen. „Auch wenn derzeit andere Themen im Rampenlicht stehen, dürfen wir die Zukunft unseres Planeten nicht aus den Augen verlieren“, sagt Derk Swider.

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