Neue Energie für Hamburgs Speckgürtel

A1, Richtung Norden, 8 Autominuten vom Kreuz Hamburg Ost bis zur Abfahrt 29 – und schon ist man da. Den Weg aus dem benachbarten Hamburg kennen viele. Denn das Dorf Stapelfeld mit seinen ca. 1.800 Einwohnern war aufgrund seiner Lage vor den Toren der Hansestadt der ideale Standort für unsere neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage. In Kombination mit der dortigen Müllverbrennungsanlage ist das Blockheizkraftwerk Stapelfeld ein weiterer wichtiger Baustein des modernen Fernwärmenetzes im Hamburger Osten. Die KWK-Anlage ist zudem ins Virtuelle Kraftwerk der HanseWerk Natur eingebunden, in das bereits 70 BHKWs sowie diverse Heizkessel integriert wurden, und kann strommarktorientiert betrieben werden.

> 98 % Wirkungsgrad

Primärenergiefaktor 0,21 (im Verbund-Netz)

Versorgung von 27.500 Haushalten

Leistungsstarke KWK-Anlage im großen Verbund

Stapelfeld

Das große Blockheizkraftwerk mit 10 Megawatt Leistung ergänzt zu Spitzenlastzeiten im Winter die Wärmebereitstellung der benachbarten Müllverbrennungsanlage und übernimmt zu deren Stillstandszeiten. Darüber hinaus ist es zusammen mit den anderen BHKWs in einem Virtuellen Kraftwerk zusammengeschaltet. So wird gewährleistet, dass es bei großem Strombedarf wie auch bei einem Überangebot an Strom im Netz schnell rauf- bzw. runtergefahren werden kann. Ein weiterer Pluspunkt: Unsere zentrale, smarte Leittechnik erlaubt nicht nur ein übersichtliches Monitoring, sondern auch eine flexible, vollautomatisierte Regelung aller Anlagen im Verbund – inklusive einem kostensparenden Fehlermanagement – und dies ohne besetzte Leitstelle. Darüber hinaus wurde das Blockheizkraftwerk Stapelfeld von der Studien-und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft mit dem „Umweltpreis der Wirtschaft“ ausgezeichnet. Das zeigt in eindrucksvoller Weise, wie die Erzeugung und der Bedarf an Strom und Wärme intelligent und nachhaltig verknüpft werden.

Nachhaltige Versorgung von 27.500 Haushalten

Selbstverständlich spielten beim Bau des BHKW neben energetischen und ökonomischen auch ökologische Gesichtspunkte eine Rolle. Die große, gasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in Stapelfeld produziert neben 80 Millionen Kilowattstunden Wärme auch mehr als 76 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Nutznießer dieser nachhaltigen Produktion von Strom und Wärme sind rund 27.500 Haushalte, im Wesentlichen im östlichen Teil Hamburgs. Durch die Installation des BHKW in Stapelfeld besteht die Möglichkeit für weitere Netzanschlüsse, um den Kunden einen sehr guten Primärenergiefaktor zur Verfügung zu stellen. Das zeigt in eindrucksvoller Weise, wie die Erzeugung und der Bedarf an Strom und Wärme intelligent und nachhaltig verknüpft werden – zum Wohle der Umwelt: So können mit der Anlage konkret 60 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden, d. h. in absoluten Zahlen mehr als 11.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Fazit: Von Hamburg aus führt die A1 nicht nur Richtung Norden, sondern dank Kraft-Wärme-Kopplung vor allem Richtung Energiewende.

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