Apprenticeships and Dual Education Degree Courses
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Engineering (German)
Anlagenmechaniker/-in
Sie stellen Anlagen her, die etwa im Behälter- und Apparatebau, in der Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik zum Einsatz kommen. Anhand von technischen Zeichnungen und Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre Arbeiten vor. Zuerst fertigen sie Einzelteile entweder von Hand oder mithilfe von CNC-Maschinen. Dann fügen Anlagenmechaniker/innen die Einzelkomponenten zu Baugruppen zusammen. Bereits zusammengesetzte Baugruppen montieren sie zu Apparaten und Anlagen und prüfen anschließend deren Funktionsweise. Außerdem übergeben sie Anlagen an die Kunden und weisen sie in die Bedienung ein. Darüber hinaus halten sie Anlagen instand, bauen sie ggf. um oder erweitern deren Funktionalität.
Jan Hindricksen (Auszubildender zum Anlagenmechaniker): "Mir gefällt die abwechslungsreiche Arbeit und das breit gefächerte Berufsbild des Anlagenmechanikers. Außerdem mag ich das Arbeiten mit der Flamme und schweren Werkzeugen. Bei E.ON wird viel Wert auf Teamarbeit gelegt und durch die Größe des Unternehmens gibt es besonders viele spannende Ausbildungsbereiche wie z.B. die Instandhaltung, den Service und Kundendienst. Alle Bereiche haben eins gemeinsam: Die Arbeitssicherheit steht immer im Vordergrund. Das hilft uns jungen Mitarbeitern besonders, denn auch das sichere Arbeiten müssen wir erlernen."
Elektroanlagenmonteur/-in
Sie montieren und installieren energietechnische, steuerungs- und regelungstechnische, melde-, sicherheits- und beleuchtungstechnische Anlagen. Das können z.B. Generatoren oder Transformatoren sein, Laternen, Überlandleitungen, Straßenbahn-Oberleitungen oder Blitzableiter. Elektroanlagenmonteure und -monteurinnen planen auch die Auftragsabwicklung und stellen alle benötigten Mess- und Werkzeuge, Materialien, Hilfs- und Werkstoffe bereit. Außerdem fertigen sie mechanische, z.T. auch elektrische Bauteile und -gruppen an, die sie für die geplante Montage benötigen. Sie montieren Anschluss- und Verteilertafeln, verdrahten Baugruppen und prüfen Anlagenteile. Im Auftrag der Kunden führen sie auch Instandhaltungs- bzw. Reparaturarbeiten an defekten Anlagen durch.
Elektroniker/-in - Automatisierungstechnik
Sie analysieren Funktionszusammenhänge sowie Prozessabläufe von automatisierten Systemen und entwerfen Änderungen und Erweiterungen. Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik installieren und justieren elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebssysteme. Weiterhin bauen sie mess-, steuerungs- und regelungstechnische Einrichtungen ein. Dabei montieren, konfigurieren, programmieren und justieren sie Sensorsysteme, Betriebssysteme, Bussysteme und Netzwerke. Die installierten Komponenten verbinden sie zu komplexen Automatisierungseinrichtungen, die sie in ein Gesamtsystem integrieren. Nach Testläufen übergeben sie die Systeme und weisen die künftigen Anwender in die Bedienung ein.
Zudem bedienen bzw. warten sie Automatisierungssysteme und halten sie instand. Mit Hilfe von Testsoftware und Diagnosesystemen kreisen sie Störungen ein und analysieren diese. Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.
Elektroniker/-in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Sie sind Spezialisten für die elektrische Energieversorgung und andere elektrotechnische Anlagen in Gebäuden: Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren z.B. Sicherungen und Anschlüsse für Waschmaschinen und Herde, Blitzschutz- oder Solaranlagen und Kontrollsysteme. Außerdem montieren sie Gebäudeleiteinrichtungen und Datennetze oder Steuerungs- und Regelungseinrichtungen für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Hierfür erstellen sie Steuerungsprogramme, definieren Parameter, messen elektrische Größen und testen die Systeme. Sie installieren Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen sowie Fernmeldenetze. Bei Wartungsarbeiten prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen, ermitteln Störungsursachen und beseitigen Fehler. Ggf. beraten sie Kunden über technische Neuheiten und geben Auskunft über die zu erwartenden Kosten einer Umrüstung. Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.
Julia Güßbacher (Ausbildung zur Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik und Studium zur Elektro- und Informationstechnik): "Naturwissenschaften und Technik haben mich schon immer sehr interessiert. In der Schule waren Mathematik und Physik meine Lieblingsfächer. Deshalb habe ich mich für eine Ausbildung zur Elektronikerin bei E.ON in Kombination mit einem Studium für Elektro- und Informationstechnik entschieden. Ein duales Studium ist die perfekte Kombination aus Theorie und Praxis. Und das Beste: Wenn ich fertig bin, habe ich zu meinem Bachelorabschluss zusätzlich eine abgeschlossene Berufsausbildung."
Elektroniker/-in für Betriebstechnik
In Betrieben der produzierenden Industrie installieren sie elektrische Bauteile und Anlagen fachgerecht, warten sie regelmäßig, erweitern bzw. modernisieren sie und reparieren sie im Falle einer Störung. Zudem installieren Elektroniker/innen für Betriebstechnik beispielsweise Anlagen der Gebäudesystemtechnik, Leitungsführungssysteme, Energie- und Informationsleitungen sowie die elektrische Ausrüstung von Maschinen mit den dazugehörigen Automatisierungssystemen. Sie programmieren, konfigurieren und prüfen Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Bei der Übergabe der Anlagen weisen sie die zukünftigen Anwender in die Bedienung ein. Sie organisieren die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken. Elektroniker/innen für Betriebstechnik sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.
Magdalena Schaller (Auszubildende zur Elektronikerin für Betriebstechnik): "Die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik ist ein Beruf mit Zukunft und ich habe mich schon immer für den technischen Bereich interessiert. In der Ausbildung lerne ich beispielsweise die Inbetriebnahme von elektrischen Anlagen, das Durchführen von Inspektionen, die Wartung von Trafos und Stationen, die Kontrolle von Freileitungen wie auch die Arbeit im Lager und Büro kennen. Durch die engagierte Betreuung meiner Ausbilder fühle ich mich bei E.ON in guten Händen und möchte gerne nach meinem Abschluss die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und guten Weiterbildungschancen nutzen."
Industriemechaniker/-in
Sie sind in Produktion und Instandhaltung tätig, wo sie dafür sorgen, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Industriemechaniker/innen stellen Geräteteile, Maschinenbauteile und -gruppen her und montieren diese zu Maschinen und technischen Systemen. Anschließend richten sie diese ein, nehmen sie in Betrieb und prüfen ihre Funktionen. Hierfür gehen sie nach geeigneten Prüfverfahren vor. Ggf. passen Industriemechaniker/innen bereits vorhandene Maschinen an neue betriebliche Anforderungen an. Zu ihren Aufgaben gehört zudem die Wartung und Instandhaltung der Anlagen. Treten bei deren Betrieb Fehler auf, so ermitteln Industriemechaniker/innen die Störungsursache und führen Reparaturen aus. Dazu bestellen sie passende Ersatzteile oder fertigen diese ggf. selbst an, demontieren die Anlagen und bauen sie nach Fehlerbehebung wieder zusammen. Nach Abschluss von Montage- und Prüfarbeiten weisen sie Kollegen oder Kunden in die Bedienung und Handhabung ein. Wenn sie in der Fertigung von Maschinen und feinwerktechnischen Geräten arbeiten, stellen Industriemechaniker/innen vor allem Bauteile aus Metall und Kunststoff her. Sie drehen, fräsen, bohren und schleifen das Material, schweißen oder verschrauben die Bauteile und montieren sowie justieren sie.
Christian Schirmer (Auszubildender zum Industriemechaniker): "Ich arbeite gerne mit den Händen und brauche Abwechslung, wie das Arbeiten mit verschiedenen Metallen, Maschinen, Druckluft- und hydraulischen Geräten. Deshalb ist Industriemechanikerin genau die richtige Ausbildung für mich. Metall ist unser Material, daraus bauen wir fast alles. Zunächst geht es um das richtige Feingefühl für das Metall, ob mit der Hand-, oder Computergesteuert. Dabei kommt es häufig auf den zehntel Millimeter an, 100-prozentige Arbeit ist daher sehr wichtig. Von meiner Ausbildung bin ich total begeistert und möchte später die vielseitigen Einsatz- und Qualifizierungsmöglichkeiten im Unternehmen nutzen."
Mechatroniker/-in
Aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Bestandteilen bauen sie komplexe mechatronische Systeme. Mechatroniker/innen stellen die einzelnen Komponenten her und montieren sie zu Systemen und Anlagen. Die fertigen Anlagen nehmen sie in Betrieb, programmieren und installieren die zugehörige Software. Die Fachkräfte richten sich nach Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen und prüfen die Anlagen sorgfältig, bevor sie diese an ihre Kunden übergeben. Außerdem halten sie mechatronische Systeme instand und reparieren sie oder rüsten sie um.
Technischer Produktdesigner/-in Maschinen- und Anlagenkonstruktion
Technische Produktdesigner/innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion unterstützen Ingenieure und Ingenieurinnen bei der Entwicklung von Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen. Auf der Grundlage von technischen und gestalterischen Vorgaben erstellen und modifizieren sie 3-D-Datensätze und Dokumentationen für Bauteile und Baugruppen.
Technische Produktdesigner und -designerinnen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion arbeiten in Konstruktionsbüros von Betrieben des Maschinen-, Anlagen- oder Fahrzeugbaus. Auch in Ingenieur- und Architekturbüros sind sie tätig.
Der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannte Ausbildungsberuf Technische/r Produktdesigner/in wird in der Industrie in folgenden Fachrichtungen ausgebildet:
- Maschinen- und Anlagenkonstruktion
- Produktgestaltung und -konstruktion
Text entnommen aus dem BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 01.07.2011.

Business Administration (German)
Industriekaufmann/-frau mit Schwerpunkt EU-Kompetenz
In den unterschiedlichsten Unternehmen steuern Industriekaufleute betriebswirtschaftliche Abläufe auf internationaler Ebene. In der Materialwirtschaft vergleichen sie u.a. Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und -lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie gezielte Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. -auswahl mit und planen den Personaleinsatz.
Industriekaufmann/-frau mit Zusatzausb. Fremdsprachenkorrespondent Englisch
In den unterschiedlichsten Unternehmen steuern Industriekaufleute betriebswirtschaftliche Abläufe. In der Materialwirtschaft vergleichen sie u.a. Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und -lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie gezielte Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. -auswahl mit und planen den Personaleinsatz.
Mit der Zusatzausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/-in Englisch stehen Ihnen auch zahlreiche international ausgerichtete Aufgabenbereiche offen.
Industriekaufmann/-frau
In den unterschiedlichsten Unternehmen steuern Industriekaufleute betriebswirtschaftliche Abläufe. In der Materialwirtschaft vergleichen sie u.a. Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und -lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie gezielte Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. -auswahl mit und planen den Personaleinsatz.
Linh La (Auszubildende zur Industriekauffrau): "Super Gefühl bei E.ON reinzukommen und mitzuwirken! Die Ausbildung ist abwechslungsreich, verantwortungsvoll und international. E.ON bietet als Arbeitgeber einen beeindruckenden Start in das Berufsleben und tolle Perspektiven für später. Warum Industriekauffrau? Weil es Zukunft hat!"
Kaufmann/-frau für Bürokommunikation
Sie sind Fachleute für Textgestaltung und Kommunikationsübermittlung. Am Rechner erledigen Kaufleute für Bürokommunikation den Schriftverkehr und erstellen Statistiken und Dateien. Weiterhin führen sie Terminkalender sowie Urlaubslisten und bereiten Reisen und Besprechungen vor. Auch die Bearbeitung des Postein- und -ausgangs, die Kundenbetreuung und Bereiche der Personalverwaltung fallen in ihren Aufgabenbereich. Ferner sind sie mit Aufgaben des Rechnungswesens betraut, wo sie z.B. Rechnungen kontrollieren und deren Begleichung vornehmen, Kontierungsfälle aller Art verbuchen oder Kostenrechnungen durchführen. Außerdem assistieren sie bei Verkaufsgesprächen, Tagungen und Seminaren.
Viktoria Schwarz (Auszubildende zur Bürokauffrau): "Ich arbeite sehr gerne am Computer und habe Spaß am Organisieren. An der Ausbildung gefällt mir, dass ich verschiedene Bereiche kennenlerne und somit genaue Einblicke in die Unternehmensstrukturen und Arbeitsabläufe erhalte. Besonders spannend finde ich die ausbildungsübergreifenden Projektarbeiten wie z.B. die Führung einer Junior-Firma."
Kaufmann/-frau für Dialogmanagement
Kaufleute für Dialogmarketing sind in Call- und Servicecentern und allen anderen dialogorientierten Organisationseinheiten tätig. Sie korrespondieren sicher und kompetent mit Auftraggebern und Kunden, auch in einer Fremdsprache.
Sie präsentieren und verkaufen kundenorientiert Produkte und Dienstleistungen, wirken bei Angebotsgestaltung und Vertragsabschlüssen mit und bearbeiten alle Aufgaben mit Unterstützung von Informations- und Kommunikationssystemen.
Mediengestalter/-in
Werbe- und Mediengestalter/innen entwerfen und gestalten Prospekte, Plakate, Zeitschriften, Bücher, Inserate, Schrifttafeln oder Preisschilder, aber auch audiovisuelle Medien wie CD-ROMs und Webseiten. In der Werbe- und Mediengestaltung bearbeiten sie Gestaltungselemente wie Text, Bild, Grafik sowie Bewegtbilder und Ton für multimediale Medien. Bei Printprodukten stehen das Layout und die typografische Gestaltung im Vordergrund. Werbe- und Mediengestalter/innen erstellen Druckvorlagen für Zeitschriften sowie benutzerfreundliche Navigationsstrukturen und Bedienoberflächen für Websites oder CD-ROMs. Im Bereich visuelle Werbung und Raumdesign entwerfen sie Messestände und Ladeneinrichtungen oder gestalten Schaufenster. Dabei beachten sie bauliche und beleuchtungstechnische Aspekte.
Bei ihrer Arbeit orientieren sie sich an Kundenwünschen und der jeweiligen Funktion des Produktes. Sie beraten Kunden hinsichtlich gestalterischer Möglichkeiten und Kosten, planen und organisieren die einzelnen Arbeitsschritte, stellen Fertigstellungstermine sicher, leiten ggf. Mitarbeiter/innen an und achten darauf, dass die Arbeiten korrekt ausgeführt werden. Gestalterisch anspruchsvolle oder schwierige Arbeiten führen sie in der Regel selbst aus. Sind sie für die komplette Auftragsabwicklung zuständig, dann kalkulieren sie auch Kosten, erstellen Kostenvoranschläge und Angebote, kaufen die notwendigen Materialien ein und schreiben Rechnungen.
Leiten sie als Selbstständige einen Betrieb, bestimmen Werbe- und Mediengestalter/innen über Art und Umfang der Investitionen, entwickeln Grundsätze für die betriebliche Praxis, wählen Personal aus und kontrollieren den wirtschaftlichen Erfolg ihres Betriebs.
Sozialversicherungsfachangestellter
Sozialversicherungsfachangestellte sind kompetente und kundenorientierte Ansprechpartner in allen Frage der Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung. Typische Arbeitsgebiete sind das Beurteilen von Versicherungsverhältnissen und Leistungsansprüchen auf der Grundlage von Rechtsvorschriften des Sozialversicherungsrechts. Leistungsansprüche betreffen zum Beispiel den Verdienstausfall bei Arbeitsunfähigkeit, die Verletztenrente, bei Arbeitsunfällen und Altersrente. Dabei ist es notwenig, mit Einrichtungen zusammenzuarbeiten, die für die Versicherungsträger Leistungen erbringen.
Veranstaltungskaufmann/-frau
Zu den Aufgaben von Veranstaltungskaufleuten gehören Konzeption, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen. Sie entwickeln beispielsweise zielgruppengerechte Konzepte für Messen, Kongresse, Konzerte oder Ausstellungen, schätzen Veranstaltungsrisiken ein, kalkulieren die Kosten und erstellen Leistungsangebote. Sie beraten und betreuen Kunden vor und während der Veranstaltungen, erstellen Ablauf- und Regiepläne und setzen diese um. Dabei berücksichtigen Veranstaltungskaufleute veranstaltungstechnische Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften. Zum Schluss führen sie Erfolgskontrollen durch. Sie beobachten das aktuelle Marktgeschehen im Veranstaltungs- und Eventbereich und erarbeiten Marketing- und Werbekonzepte. Darüber hinaus bearbeiten sie kaufmännische und personalwirtschaftliche Vorgänge und sind an der Kosten- und Erlösplanung beteiligt.

Other Professions / Trades (German)
Koch/Köchin
Sie unterstützen Köche und Köchinnen bei der Zubereitung von Speisen, übernehmen aber auch selbst die entsprechende Herstellung. Beiköche und Beiköchinnen setzen Rezepte für Gerichte aller Art ein, z.B. für Suppen, Soßen, Gebäck oder Süßspeisen. Je nach Gericht kochen, braten, backen und garnieren sie. In großen Küchen sind sie meist an der Zubereitung bestimmter Speisen beteiligt, etwa von Beilagen, Salaten oder Fisch- und Fleischgerichten. In kleinen Restaurantküchen werden sie als Allround-Fachkräfte im gesamten Küchenbereich eingesetzt. Vor dem Kochen, Braten oder Grillen zerlegen Beiköche und Beiköchinnen das Geflügel, schneiden das Fleisch zu und säubern den Fisch. Außerdem putzen und schneiden sie das Gemüse und den Salat.
Chemielaborant/-In
Sie prüfen organische und anorganische Stoffe bzw. Produkte hinsichtlich Art, Menge und Struktur (Analyse) und untersuchen chemische Prozesse. Zudem stellen Chemielaboranten und -laborantinnen Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Wenn sie Strukturen und Eigenschaften von Stoffen untersuchen, nehmen sie z.B. fotometrische Gehaltsbestimmungen vor oder wenden chromatografische Verfahren an. Volumetrische, gravimetrische und spektroskopische Analysen führen sie ebenfalls durch. Mitunter zählen auch immunologische, diagnostische oder biotechnische Prüfungen zu ihren Aufgaben. Die Messungen und Versuchsabläufe protokollieren sie und werten diese am Rechner aus. Da Chemielaboranten und -laborantinnen oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, halten sie Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig ein.
Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung
Sie entwickeln und programmieren kundenspezifische Software. Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung testen bestehende Anwendungen, passen sie an, verbessern sie und entwickeln anwendungsgerechte Bedienoberflächen. Darüber hinaus beheben sie Fehler mithilfe von Experten- oder Diagnosesystemen und beraten bzw. schulen die Anwender. Sie setzen die Methoden des Software Engineerings ein und nutzen Programmiersprachen und Werkzeuge wie Entwicklertools.
Fachkraft Lagerlogistik
Sie nehmen in Logistikzentren, Industriebetrieben, Speditionen und im Versandhandel Waren aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere Menge und Beschaffenheit. Fachkräfte für Lagerlogistik organisieren die Entladung, sortieren die Güter und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, und regulieren z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen die Begleitpapiere wie Lieferscheine oder Zollerklärungen. Außerdem beladen sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen Gabelstapler und sichern die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen. Darüber hinaus optimieren Fachkräfte für Lagerlogistik den innerbetrieblichen Informations-, Material- und Wertefluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung. Das Berechnen von Lagerkennziffern, Inventurarbeiten und einfache Jahresabschlüsse gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.
IT-Systemelektroniker/-in
Sie planen, installieren und konfigurieren Systeme, Komponenten und Netzwerke. Hierzu beschaffen IT-System-Elektroniker/innen Hard- und Software und richten die Stromversorgung ein. Anschließend nehmen sie die Systeme in Betrieb und installieren die Software. Sie informieren und beraten die Kunden vor Ort über die Nutzungsmöglichkeiten von informations- und kommunikationstechnischen Geräten wie Rechner, Telefonanlage, Drucker oder Faxgerät. Bei der Aufstellung der Geräte achten sie darauf, dass diese leicht zugänglich bzw. komfortabel zu bedienen sind und ergonomischen Ansprüchen genügen. Ferner warten sie die Kommunikationsinfrastruktur und beheben auftretende Störungen. IT-System-Elektroniker/innen sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.
Systeminformatiker/-in
Sie sind an der Entwicklung von Automatisierungssystemen, Informations- und Kommunikationssystemen, Steuerungselementen (sogenannten Embedded Systems), Signal- und Sicherheitssystemen oder funktechnischen Systemen beteiligt und arbeiten an deren Umsetzung und Installation mit. Systeminformatiker/innen montieren Hardwarekomponenten und elektronische Bauteile, installieren informationstechnische Geräte, konfigurieren Betriebssysteme und Netzwerke oder bauen Sicherheitsmechanismen ein. Das Erstellen von Bedienoberflächen und Benutzerdialogen gehört ebenfalls zu ihren Aufgabenbereichen. Darüber hinaus passen sie u.a. standardisierte Softwarelösungen an, programmieren Softwarekomponenten und Schnittstellen oder integrieren Hard- und Softwarekomponenten. Systeminformatiker/innen leisten außerdem Support bei Systemstörungen. Auftretende Fehlfunktionen beseitigen sie durch Softwareanpassung oder den Austausch defekter Komponenten bzw. Baugruppen. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.
