E.ON AG
21.11.2008  11.26 Uhr
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Bild: Forschungsanlage und Ausschnitt Mikroalgen

Wir haben

die Entwicklung neuer Technologien fest im Visier

Um die Effizienz aus CO2-Reduzierung aus Abgasen und die Produktion von Algenbiomasse nachhaltig zu steigern, hat E.ON Hanse in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg das Forschungsprojekt TERM ins Leben gerufen.

Der Name TERM - Technologien zur Erschließung der Ressource Mikroalgen - ist Programm. Die Entwicklung von Verfahren zur großtechnischen Produktion von Mikroalgen steht dabei im Vordergrund, damit langfristig Alternativen zu anderen Technologien zur Vermeidung von CO2-Emissionen sowie der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen gefunden werden. Ziel, dieses auf 5 Jahre angesetzten Feldversuches ist es, Erkenntnisse zu sammeln, die später eine Anwendung im Großmaßstab erlauben.

E.ON Hanse stellt auf dem Gelände des Erdgasspeichers Reitbrook bei Hamburg eine Fläche von einem Hektar zur Verfügung. Hier soll eine Demonstrationsanlage in Betrieb gehen, die über die Kopplung an ein Blockheizkraftwerk die CO2-Zuführung gewährleistet. Um das zwei- bis dreifache - so das erklärte Ziel - soll die Produktion von Algenbiomasse im Verlauf dieses Forschungsprojekts gesteigert werden. Der Startschuss für das Vorhaben fiel bereits im März 2007. Die Inbetriebnahme der Anlage soll bis Juni 2008 erfolgen.