E.ON AG
20.07.2008  21.59 Uhr
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Bild: Mikroalgen und Himmelsausschnitt

Wir züchten Mikroalgen,

weil sie CO2 "fressen" und jede Menge Energie haben

Um unsere Umwelt und unser Klima zu schützen, lassen wir uns einiges einfallen. Zum Beispiel die Erforschung von Mikroalgen. Warum wir das machen? Weil die nützlichen Pflanzen, die in den lichtdurchfluteten oberen Wasserschichten der Ozeane und anderer Gewässer leben, in der Lage sind Außergewöhnliches zu leisten: sie binden klimaschädliches CO2, verwenden es als Nährstoff für ihr Wachstum und verwandeln es in energiereiche Biomasse.

Biomasse kann zur Produktion von Bio-Erdgas oder Biodiesel genutzt werden. Mikroalgen sind somit regenerative Energieträger.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der Mikroalgen ist ihr extrem schnelles Wachstum - sie vermehren sich unter optimalen Bedingungen bis zu 30-mal schneller als vergleichbare Rohstoffe wie Mais oder Raps.

Um dieses gewaltige Potenzial zu nutzen und die Technologieentwicklung zur Nutzung von Mikroalgen voran zu treiben, hat E.ON zusammen mit der Stadt Hamburg das Projekt TERM (Technologien zur Erschließung der Ressource Mikroalgen) ins Leben gerufen. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, Mikroalgen als alternative Technologie zur Vermeidung von CO2-Emissionen zu etablieren und gleichzeitig die Produktion von nachwachsenden Rohstoffen nachhaltig zu fördern.