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Kohle und Erdgas |
Der wesentliche Teil der Kohleverstromung bei E.ON entfällt auf Steinkohlekraftwerke, die 2007 über eine Kapazität von 18,8 TW verfügten. Um ihre negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, muss vor allem ihre Effizienz erhöht werden. So planen wir, bis 2014 das weltweit erste Kohlekraftwerk mit einem Wirkungsgrad von über 50 Prozent zu errichten. Gleichzeitig werden wir die Entwicklung CO2-armer Kohlekraftwerke vorantreiben. Mit solchen Innovationen stärken wir unsere Wettbewerbsposition und bleiben Technologieführer.
Neben der Steinkohle wird auch Braunkohle weiter verstromt. Braunkohlekraftwerke stoßen mit ihrem vergleichsweise niedrigen Wirkungsgrad große Mengen an Kohlendioxid aus. Bei E.ON haben die Braunkohlekraftwerke eine geringe Bedeutung. 2007 machten sie mit einer Kapazität von rund 1,3 TW nur einen kleinen Teil der Stromerzeugung aus.
Trotz der vorteilhaften CO2-Bilanz des Erdgases werden wir den Anteil erdgasbetriebener Kraftwerke bis 2015 nicht wesentlich erhöhen, da sich Erdgas eher für die Abdeckung von Mittel- und Spitzenlast als für Grundlastkraftwerke eignet. Stattdessen werden wir die Vorteile des Erdgases als Kraftstoff für Kraftfahrzeuge stärker betonen. E.ON Ruhrgas wird den Ausbau des Erdgastankstellennetzes beschleunigen. Gleichzeitig werden Anreize geschaffen, Kraftfahrzeuge auf den Erdgasbetrieb umzurüsten bzw. dies bei Neuanschaffungen zu berücksichtigen.
