E.ON AG
21.11.2008  11.54 Uhr
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Bild: Mitarbeiter vor einer Turbine

Luftreinhaltung

Schwefeldioxid
Schwefeldioxid (SO2) entsteht vor allem durch den Einsatz von schwefelhaltigen Brennstoffen wie Kohle oder Öl. Wir wollen die SO2-Emissionen reduzieren. Deshalb wird in der Market Unit Central Europe ein Großteil der SO2-Emissionen der Kohlekraftwerke durch Abgasreinigung mit Hilfe von Kalk zu Gips gebunden. In den USA wird der SO2-Ausstoß durch das "Acid Deposition Control Program" kontinuierlich vermindert. Die Reduktionserfolge verdankt unsere fast vollständig kohlestrombasierte Market Unit US-Midwest vor allem dem Bau zahlreicher Abgasentschwefelungsanlagen. Innerhalb des Emissionshandelssystems für SO2 können die so eingesparten Emissionen auf andere Kraftwerke übertragen werden, so dass über die Jahre insgesamt eine Reduktion erfolgt.

 

Von 2005 bis 2007 sanken die SO2-Emissionen des E.ON-Konzerns um rund drei Prozent auf 235,6 Kilotonnen. Dies haben wir im Wesentlichen durch die Umstellung auf schwefelarme Kohle in den Kraftwerken Ironbridge, Ratcliffe-on-Soar und Kingsnorth von E.ON UK sowie durch bessere Rauchgasentschwefelungsanlagen bei der Market Unit Central Europe erreicht.


Tabelle: SO2-Emissionen
Stickoxid
Stickoxide (NOx) entstehen bei hohen Temperaturen durch die Reaktionen von Stickstoff und Sauerstoff. Diese können mit Hilfe von Katalysatoren in nachgeschalteten Entstickungsanlagen signifikant reduziert werden. NOX trägt zur Bildung von bodennahem Ozon bei, das in hohen Konzentrationen die Atmungsorgane belasten kann.

 

Im Jahr 2007 konnten die NOX-Emissionen auf 143,5 Kilotonnen trotz gesteigerter Energieerzeugung weiter gesenkt werden. Dieser Rückgang ist u. a. auf die Inbetriebnahme einer Entstickungsanlage im Kraftwerk Maasvlakte (E.ON Benelux) und weitere Verbesserungsmaßnahmen im gesamten Kraftwerkspark zurückzuführen.

Tabelle: NOX-Emissionen
Staub
Staub entsteht vor allem bei der Verbrennung von Kohle. Unser Ziel ist es, die Staubemissionen so gering wie möglich zu halten. Von 2005 bis 2007 haben wir unsere Staubemissionen um rund 7 Prozent auf 7,7 Kilotonnen reduziert. Im Vergleich zum Vorjahr gingen in allen Market Units die Staubemissionen zurück. Der Rückgang bei E.ON Energie ist auf Korrekturen bei einigen Kohlekraftwerken, insbesondere auf die Einrichtung neuer Messmethoden im Zuge veränderter gesetzlicher Regelungen, zurückzuführen.
Tabelle: Staubexpositionen
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