E.ON AG
21.11.2008  15.01 Uhr
Bild:  Logo der E.ON AG



Profil Struktur Strategie Erzeugung Innovation Verantwortung

  Management Markt Umwelt   Überblick Klimaschutz Forschung und Entwicklung Operativer Umweltschutz Naturschutz und Artenvielfalt Kennzahlen Region Arbeitswelt Zahlen und Fakten Kontakt und Service

Kennzahlen

Weitere Hinweise zu den Erhebungsgrundlagen der Kennzahlen finden Sie in unserem GRI Content Index.
Tabelle: Energiemix des eigenerzeugten Stroms
Unser Kraftwerkspark erzeugte im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr mehr Strom aus Erneuerbaren Energiequellen. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Gesamtstromerzeugung des Konzerns stieg von ca. neun Prozent auf zehn Prozent 2007.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: Eingesetze Brennstoffe
Für die Stromerzeugung mussten 2007 mehr Brennstoffe eingesetzt werden als 2005. Lediglich der Einsatz von Erdgas konnte leicht reduziert werden.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung
2007 hat E.ON 121,3 Mio Tonnen CO2 ausgestoßen. Das sind 8,6 Mio Tonnen mehr als im Vorjahr. Die CO2-Emissionen der Market Unit Central Europe sind 2007 auf Grund einer insgesamt gesteigerten Stromproduktion und eines relativen Anstiegs der Kohleverstromung gestiegen. In der Market Unit UK stieg die Stromproduktion ebenfalls an. Darüber hinaus wurden dort einige konventionelle Kraftwerke im Vergleich zu 2006 mit einer höheren Auslastung gefahren. In der Market Unit Pan-European Gas kam es im Zusammenhang mit der Verteilung von Erdgas zu CO2-Emissionen in Höhe von 0,4 Mio Tonnen.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: CO2-Intensität des E.ON-Konzerns
Seit 1990 hat sich unsere CO2-Intensität von 0,72 auf 0,50 t/MWh reduziert. Dies ist eine Verbesserung von fast 70 Prozent. Besondere Fortschritte hat die Market Unit Nordic erreicht. Sie konnte ihre Treibhausgasemissionen erneut verringern. Seit 2003 ging der CO2-Ausstoß von Nordic von 0,14 t/MWh auf 0,01 t/MWh im Jahr 2007 zurück. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Nordic insbesondere auf Kernkraft, Wasserkraft und Erneuerbare Energien setzt.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: CO2-Emissionsrechte des E.ON-Konzerns
Von 2005 bis 2007 wurden E.ON-Emissionsrechte für den Ausstoß von 76 Mio Tonnen im Jahr zugeteilt. Das ist eine geringere Menge, als die von den im Emissionshandel erfassten E.ON-Kraftwerke 2007 ausgestoßen haben (87,5 Mio Tonnen).
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: SO2-Emissionen
Von 2005 bis 2007 sanken die SO2-Emissionen des E.ON-Konzerns um rund 3 Prozent auf 235,6 Kilotonnen. Dies haben wir im Wesentlichen durch die Umstellung auf schwefelarme Kohle in den Kraftwerken Ironbridge, Ratcliffe-on-Soar und Kingsnorth von E.ON UK sowie durch bessere Rauchgasentschwefelungsanlagen bei der Market Unit Central Europe erreicht.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: NOX-Emissionen
Im Jahr 2007 konnten die NOx-Emissionen auf 143,5 Kilotonnen trotz gesteigerter Energieerzeugung weiter gesenkt werden. Dieser Rückgang ist u. a. auf die Inbetriebnahme einer Entstickungsanlage im Kraftwerk Maasvlakte (E.ON Benelux) und weitere Verbesserungsmaßnahmen im gesamten Kraftwerkspark zurückzuführen.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: Staubexpositionen
Von 2005 bis 2007 haben wir unsere Staubemissionen um rund 7 Prozent auf 7,7 reduziert. Im Vergleich zum Vorjahr gingen in allen Market Units die Staubemissionen zurück. Der Rückgang bei E.ON Energie ist auf Korrekturen bei einigen Kohlekraftwerken, insbesondere auf die Einrichtung neuer Messmethoden im Zuge veränderter gesetzlicher Regelungen, zurückzuführen.
Link: Zum Seitenanfang
Nukleare Emissionen
Die nuklearen Emissionen betrugen 2007 bei E.ON Nordic 1,7 x 1013 Becquerel (2006: 1,7 x 1013, 2005: 3,7 x 1013 ), während E.ON Energie 8,4 x 1012 Becquerel (2006: 9,4 x 1012, 2005: 1,3 x 1013) verzeichnete. Damit bewegten sie sich auf dem gleichen bzw. einem leicht niedrigeren Niveau im Vergleich zu 2006. Diese Veränderung erklärt sich aus der leicht niedrigeren Stromerzeugung aus Kernenergie, bedingt durch die vorsorgliche, vorübergehende Abschaltung mehrerer Kraftwerksblöcke.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: Prozesswasser
Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Prozesswasserverbrauch weitgehend stabil geblieben. Der Prozesswasserverbrauch ist 2007 im Vergleich zu 2006 nahezu konstant geblieben. Im Vergleich zu 2005 ist er allerdings deutlich gestiegen. Dies hängt damit zusammen, dass erst seit 2006 der Prozesswasserverbrauch von E.ON UK ausgewiesen wird. Außerdem schlug sich der vermehrte Einsatz von Kohle stärker im Prozesswasserverbrauch nieder. Ohne E.ON UK erhöhte sich der Verbrauch von 2005 bis 2007 lediglich um rund fünf Prozent. Mit Hilfe von Durchflussmengenzählern konnte zudem die Datenqualität von US-Midwest gesteigert werden.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: Radioaktiver Abfall
Besonderes Augenmerk legen wir auf die Entsorgung radioaktiver Abfälle aus Kernkraftwerken von E.ON Energie und E.ON Nordic. 2007 fielen 3.632 Tonnen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle an. Hinzu kamen 281 Tonnen hochradioaktiver Abfälle. Hauptgrund für die deutlich gestiegenen schwach- und mittelradioaktiven Abfallmengen 2007 ist der Rückbau des Kraftwerks Stade der Market Unit Central Europe. Außerdem wurden 2007 zwischengelagerte schwachradioaktive Abfälle von E.ON Nordic entsorgt.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: Nicht gefährlicher und gefährlicher Abfall
2007 stieg zwar die Gesamtmenge nicht gefährlichen Abfalls im Vergleich zum Vorjahr auf über 4.500 Kilotonnen, über 40 Prozent davon konnten aber verwertet werden. Die hohen Schwankungen bei den Mengen an gefährlichen Abfällen, die verwertet und beseitigt wurden, sind mit jahresübergreifenden Zwischenlagerungen zu erklären. Die Entsorgung von gefährlichen Abfällen erfolgt nicht immer in demselben Jahr, sondern hängt von Verwertungsmöglichkeiten und einer effizienten Auslastung der Logistik ab.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: Asche und Schlacke
Die Recyclingquote bei Asche und Schlacke konnte 2007 im Vergleich zu 2006 von knapp 60 Prozent auf über 80 Prozent gesteigert werden.
Tabelle: Gips
Angefallene Mengen Gips konnten wie in den Vorjahren zu über 95 Prozent der Verwertung zugeführt werden.
Link: Zum Seitenanfang
Erhebliche umweltrelevante Vorfälle
Der Erfolg unserer Bemühungen zum operativen Umweltschutz zeigt sich beispielhaft in der äußerst niedrigen Zahl umweltrelevanter Vorfälle. In den letzten drei Jahren kam es im gesamten Konzern nur zu einem erheblichen umweltrelevanten Vorfall, der unter die konzernweite interne 24-Stunden-Meldepflicht fiel. Dabei handelte sich um einen Staubaustrag aus einer Abfallverbrennungsanlage beim Wechsel vom Abfall- zum Ölfeuerbetrieb im Jahr 2005. Vorfälle, die den Kategorien der International-Nuclear-Event-Scale- (INES-)Klassifizierung unterliegen, gab es auch im Jahr 2007 nicht.
Link: Zum Seitenanfang
Aufwendungen für den Umweltschutz
Die Aufwendungen für den Umweltschutz setzen sich aus verschiedenen Bereichen zusammen. Dazu gehören z. B. Rückstellungen für Umweltschutzmaßnahmen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 488 Mio EUR (siehe auch Geschäftsbericht 2007, S. 177). Mehrere 100 Mio EUR fließen bei E.ON zudem in den laufenden Umweltschutz, in den prozessintegrierten Umweltschutz, in den nachgelagerten Umweltschutz sowie in Umwelt-Managementsysteme und Fortbildungen unserer Mitarbeiter. Auch die Investitionen in die Erneuerung der Kraftwerksflotte und Erneuerbare Energien sind ein signifikanter Beitrag, der ebenfalls dem Schutz der Umwelt dient.
Link: Zum Seitenanfang
Tabelle: F&E-Aufwendungen nach Projekttypen (2007)
Tabelle: Entwicklung der Investitionen
Das Projektvolumen aller für das Jahr 2008 geplanten RD & D-Aktivitäten (Forschung, Entwicklung und Demonstrationsprojekte) beträgt 146 Mio EUR. Gegenüber 2007 ist dies ein Zuwachs um 76 Prozent, gegenüber 2006 sogar um 156 Prozent.

 

Das Volumen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie kleinere Demonstrationsprojekte betrug 2007 83 Mio EUR.

Link: Zum Seitenanfang
CR-Servicebox
 
Geben Sie hier eine Kennziffer aus dem gedruckten CR-Bericht 2007 oder einen Suchbegriff ein.

Querverweis