Die Unternehmenskultur von E.ON beruht auf fünf Grundwerten. Einer davon beschreibt unsere gesellschaftliche Verantwortung. Damit sie von allen Mitarbeitern im Arbeitsalltag aktiv gelebt wird, haben wir für einzelne Unternehmensbereiche weitergehende Richtlinien aufgestellt. Vier neue konzernweit gültige Leitlinien geben unseren Mitarbeitern einen verbindlichen Handlungsrahmen vor.
2007 haben wir die Entwicklung einer integrierten Umwelt- und
Klimaschutzleitlinie vorbereitet, die 2008 dem Vorstand der E.ON AG zur Verabschiedung vorgelegt wird. Von da an gilt die Leitlinie verbindlich für alle Market Units. Zwei wichtige Handlungsbereiche werden von ihr abgedeckt: Der Bereich Klimaschutz umfasst unsere Aktivitäten zur Neutralisierung von Treibhausgasemissionen, Steigerung der Energieeffizienz und CO
2-freien Energieerzeugung. Der
betriebliche Umweltschutz sowie die Themen
Biodiversität und Meeresschutz gehören dem Bereich Umweltschutz an.
Bei den Einkaufsentscheidungen von E.ON spielen nicht nur Preis und Leistung, sondern auch CR-Standards eine Rolle. Wir erwarten, dass die Firmen, bei denen wir Waren und Dienstleistungen beziehen, die Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen wahren, den Umweltschutz fördern und transparente Geschäftsbeziehungen pflegen.
Im März 2007 hat E.ON Grundsätze für eine verantwortungsvolle Beschaffung verabschiedet und in den allgemeinen Einkaufsbedingungen verankert. Auf dieser Grundlage wurden 2007 geeignete Instrumente und Verfahrensweisen entwickelt, um die Einhaltung der Prinzipien des Global Compact durch unsere Lieferanten in den Einkaufsstrategien und bei der Lieferantenauswahl entsprechend berücksichtigen zu können.
Zu den neu entwickelten Verfahren gehören die Erstellung von Risikoprofilen für wichtige Lieferanten (einschließlich CR-relevanter Risiken) und eine regelmäßige Bewertung ihrer Leistungen durch den Leistungsempfänger. Dazu führen wir z. B. auch Audits in den Fertigungsstätten unserer Lieferanten durch.
Unser Ziel ist es, E.ON zum weltweit sichersten Unternehmen der Energiebranche zu machen. Mit zahlreichen Maßnahmen arbeiten wir daran, unsere Safety-Strategie erfolgreich umzusetzen. 2007 haben wir dazu die Abteilung Gesundheit und Arbeitssicherheit im CR-Bereich des Corporate Centers neu geschaffen. Sie harmonisiert und steuert konzernweit alle sicherheitsrelevanten Prozesse. Im Oktober 2007 trat der "Action Plan Safety" in Kraft. Dieser sieht vor, auf Grundlage bereits bestehender Managementsysteme auf Ebene der Market Units ein eigenständiges konzernweites Safety-Managementsystem einzuführen.
Der Bereich
Community Involvement umfasst unser soziales Engagement in den Regionen, in denen wir tätig sind. 2007 haben wir eine konzernweite Policy entwickelt. Eine eigene Community-Expertengruppe, die sich aus Mitarbeitern unterschiedlicher Unternehmensbereiche zusammensetzt, sorgt dafür, dass unsere Community-Involvement-Strategie in alle Market Units hineingetragen und umgesetzt wird.