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Wasserkraft effizient zu nutzen ist eine Typfrage |
Ob an Seen oder Flüssen, mit Francis-, Kaplan- oder Peltonturbinen bestückt - jeder Kraftwerkstyp verfügt über neueste Technologien und wird passend zu den geologischen Gegebenheiten eingesetzt.
Laufwasserkraftwerk
Dauerläufer am Fluss. Die häufigste Bauform unter den Wasserkraftanlagen sind Laufwasserkraftwerke an Flüssen oder Kanälen. Sie nutzen den Höhenunterschied zwischen Oberwasser und Unterwasser, das sogenannte Gefälle, zur Stromerzeugung. Laufwasserkraftwerke verfügen im Normalfall über ein geringes Gefälle und einen hohen Wasserdurchfluss. Sie arbeiten zuverlässig rund um die Uhr.
Speicherkraftwerk
Speicherkraftwerke nutzen den Höhenunterschied zwischen einem hoch gelegenen Speichersee mit natürlichem Zulauf und dem tiefer liegenden Wasserkraftwerk. Das Wasser fließt über Druckrohrleitungen oder Stollen auf die Turbinen des im Tal gelegenen Kraftwerks. Ihr Einsatz erfolgt in Spitzenlastzeiten, wenn der Strombedarf kurzfristig stark ansteigt.
Pumpspeicherkraftwerk
Erst pumpen, dann speichern. Pumpspeicherkraftwerke fördern Wasser in ein höher gelegenes, meist künstlich angelegtes Speicherbecken. Das geschieht in der Regel nachts, um nicht ausgelastete Stromkapazitäten zum Hochpumpen verwenden zu können. Sobald tagsüber der Stromverbrauch steigt, lässt man das Wasser aus dem Speicherbecken auf die Kraftwerksturbinen fließen. Das geschieht per Knopfdruck. In Sekundenschnelle laufen die Generatoren an.
